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Letzte Vereinsnachrichten

23.09.2014

12 Siege in Bad Waldsee

Drei Ruderer schaffen es zum ersten Mal auf den ersten Platz: Nick Brindle, Dominik Debinski und Lorenz Mauerer. Aber auch der Rest des Teams freut sich über Siege - jede Menge davon. 

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07.08.2014

Seehasenregatta: KMG holt beide Pokale

07.08.2014

Häfler Duo holt Landesmeister-Titel

Erfolg in Breisach: Leonie Heimpel und Lena Wypyrsczyk sind Landesmeisterinnen im Doppelzweier!

 

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RVF > Ruderverein > Vereinsgeschichte

Chronik des Rudervereins

Wer sich für die Historie des Rudervereins interessiert, findet hier eine ziemlich komplette Aufstellung aller wichtigen Ereignisse. Unser Ehrenmitglied Manfred Welz hat hier sein gesammeltes Wissen zu "Papier" gebracht. Vielen Dank dafür.

Kurzfassung der RVF-Vereinschronik

Zeitraum Beschreibung
1912 Am 12. November Gründung des Vereins unter dem Namen
"Württembergischer Ruderverein Bodensee"
1913 Im August Einweihung des ersten, überwiegend in Eigenleistung erstellten Bootshauses an der Eckenerstraße
1914-1918 Der Ausbruch des ersten Weltkrieges schränkt den Ruderbetrieb auf minimale Aktivitäten ein und bringt ihn am Ende ganz zum erliegen
1919 Wiederbelebung der Ruderei, erste Regattaerfolge in Konstanz und Bregenz
1920-1928 Erweiterung des Ruderbetriebes um Schüler- und Wanderrudern
1929 Am 6. Mai Einweihung des zweiten Bootshauses, etwa am heutigen Standort
1931 Gründung einer Damenabteilung und Umbenennung des Vereines auf
"Ruderverein Friedrichshafen e.V."
1935 Starke Vierer- und Achtermannschaften machen den Verein zu den stärksten in Württemberg
1937 25-jähriges Vereinsjubiläum. Das Jahr der bisher erfolgreichsten Regattaerfolge
1939 Zu Beginn der Saison noch reger Sportbetrieb. Infolge des Kriegsausbruches jedoch totales Sportverbot auf dem See
1940 Eingeschränkter Ruderbetrieb zwischen Seemoos und Langenargen wieder erlaubt
1941-1943 Trotz Krieg beachtliche Erfolge auf den Regatten. Ein Mädchen-Vierer wird süddeutscher Meister
1944 Am 28. April wird bei dem Angriff auf die Altstadt auch das Bootshaus mit dem gesamten Inventar vernichtet. Der Ruderbetrieb erlischt
1945-1947 Auf dem Vereinsgelände errichtet die Stadt eine Trümmeraufbereitungsanlage
1948 erlaubt die französische Besatzungsmacht wieder den Wassersport. Ein von den Lindauer Ruderern geschenkter Vierer wird auf dem Bahngelände gelagert und zum Rudern an der Freitreppe zu Wasser gebracht
1949 Die Stadt stellt dem Verein die Wendelgardbaracke samt Grundstück neben dem damaligen Kurgartenhotel zur Verfügung. Die Baracke wird, wieder in Eigenleistung, zu einem Bootshaus umfunktioniert
1950-1954 Der Ruderbetrieb erfährt dank zusätzlicher Boote und vieler Jugendlichen aus den Industriebetrieben einen großen Aufschwung. Die Mitgliederzahl erreicht 120. Die Trümmeraufbereitungsanlage ist wieder abgebaut und der Vorstand erreicht, dass wir den alten Platz wieder bekommen. Erste größere Wanderfahrten werden wieder durchgeführt
1955 am 8. Mai kann das neue Bootshaus eingeweiht werden. Der Bau findet allseits große Anerkennung
1956-1962 Die sportlichen Erfolge in den Großbooten erinnern wieder an die früheren Jahre
1962 der Verein feiert seinen 50. Geburtstag im Hafenbahnhof. Ein neuer Achter wird auf den Namen "Friedrichshafen" getauft
1964 Einweihung des sogenanntes Anbaues, des heutigen Kraft-und Ergoraumes
1967 Einführung des Kinderruderns
1970 Das Wanderrudern nimmt großen Aufschwung. Fahrten auf dem See, aber auch auf vielen anderen Gewässern, finden nunmehr jedes Jahr statt
1972 Martin Knapp und Christoph Moll werden Vizeweltmeister im Juniorzweier in Mailand
1973-1979 Der Verein befindet sich weiter im Aufschwung. Die Mitgliederzahl steigt auf über 300. Das sogenannte Breitensport- oder besser Fitnessrudern wird immer beliebter
1980 Einweihung der Bootshallenerweiterung (zur Uferstraße hin)
1987 Feier des 75-jährigen Vereinsjubiläums im Graf Zeppelin-Haus
1988-1992 Die sportlichen Erfolge verlagern sich immer mehr in die Kleinboote bzw. zu Renngemeinschaften. So können wir mit Manuel Strauch einen Deutschen Meister im Junior-Einer verzeichnen.

Der RVF kann seinen 80. Geburtstag feiern
1993-1995 weiterhin gute Erfolge im Leistungssport. Die RVF-ler sind fast immer bei der städtischen Sportlerehrung dabei.

Als das Bootshaus 1955 neu gebaut wurde, war die Rudersaison im Herbst zu Ende und begann erst wieder im Frühjahr. Also brauchte man keine Heizung. Zwischenzeitlich ist jedoch das Training im Winterhalbjahr in den Sporträumen und auch auf dem Wasser zu einem festen Bestandteil geworden. Das alte Gemäuer und auch die Platzverhältnisse zwangen zu einer Generalsanierung. Nach langer Planungszeit, vor allem wegen der Verhandlungen mit der Bundesbahn als Grundstücknachbar, bekamen wir 1995 die Freigabe. Als dann auch die Finanzierung stand, konnte die Verwirklichung beginnen. Es wurde fast ein kompletter Neubau. Nur die Bootshalle mit Anbau und der Rohbau des Clubraumes hatten Bestand
1996 Fast traditionell, diesmal am 1. Mai, Einweihung des Neubaus. Haus und Bootspark befinden sich in einem Top-Zustand
1997-1998 Manuel Strauch wird Weltmeister im Deutschlandachter und die Deutsche Vizemeisterschaft im Doppel-Vierer waren Höhepunkte des Jahres 1998. Auch bei den Mädchen zeichnet sich eine hervorragende Einerfahrerin ab
1999 6 Landesmeister bei der "BaWü" waren absolute Spitze. Ein anderer Höhepunkt war das Jahrhundert-Hochwasser im Frühsommer. Der max. Pegelstand verfehlte mit 5.67 m nur um wenige cm den Höchstwert der letzten 125 Jahre. Nur noch 20 cm fehlten, um auch unser Bootshaus zu erreichen
2000 Die lange geplante Uferrenaturierung wurde im Winter begonnen. Damit verschwand die Ufermauer unter Erde und Kies und unser Schwimmsteg musste einem auf einer schiefen Ebene laufenden Rollsteg weichen. Wieder war es ein Mai-Tag, an dem die neue Anlage eingeweiht wurde. Mit der Renaturierung verschwanden die lästigen Kreuzwellen in der Bucht. Davon profitieren die Ruderer in den schmalen Booten
2002 Der RVF setzt erstmals einen Trainer mit Halbtagsbeschäftigung ein. Voraussetzung dafür waren einerseits unsere sportlichen Erfolge, um die finanzielle 50%-Förderung durch die Stadt zu bekommen, und andererseits der Finanzierungsnachweis durch den Verein.

Magdalena Schmude wird Deutsche Meisterin im Frauen-Doppelzweier und Kai Stingl DM im Junior-Vierer und Achter. Der RVF wird 90
2003 Die Erfolge unserer Trainingsleute waren eher ernüchternd. Bei der BaWü in Mannheim schafft der hoch motivierte Junior Vierer einen zunächst etwas enttäuschenden 3. Rang. Positiv ist, dass der RVF nach Jahren wieder einmal 2 Vierermannschaften hat. Erfreulich ein Deutscher Meister im Riemenzweier mit Manuel Strauch. Bei den Deutschen Hochschul-Meisterschaften erzielten studierende Häfler Gold, Silber und Bronze.
2004 Manfred Welz übergibt das Amt des Vorsitzenden an Rupert Baur. Am 1. Mai erleben wir die Wasserung der legendären DO 24 in FN. In Verbindung mit der Regatta in Waldsee feiert die Internationale Rudergemeinschaft Bodensee (IRB) ihr 50 jähriges Bestehen. Der Vertrag für den Honorartrainer kann nicht verlängert werden. Die Leistungssportler erzielen 33 erste und 32 zweite Plätze. Magdalena Schmude , inzwischen in Berlin studierend , aber noch Mitglied im RVF, wird Deutsche Meisterin und Vizemeisterin im Skiff
2005 Theo Bauner wird wieder als Trainer aktiv und unterstützt Ulrike Stingl. 36 Regattasiege sind es am Jahresende. Die Zahl der Rennruderer reduziert sich im Laufe der Saison auf 15. Bei der BaWü reicht es zu keiner Medaille.

Mit der Einführung des elektronischen Fahrtenbuches durch Renate Schlag entfällt das bisherige mühsame Zählen am Jahresende. Alle Ruderdaten der Mitglieder sind jetzt täglich einsehbar, was auch teilweise zu mehr Rudern anspornt. Nach langer Pause gibt es beim Seehasenfest wieder eine Ruderregatta. Außerordentlich niedriger Wasserstand + Kälte bringen das Rudern im November zum Erliegen.
2006 Das Jahr beginnt mit einer Bucht ohne Wasser. Vom Steg aus kann man trockenen Fußes bis zur Schussenmündung laufen. Der Wasserstand fiel auf 2,27 m. Dies waren nur noch 3 cm mehr als der bisher aufgezeichnete Tiefstwert.

Dieser Tiefststand war das Gegenstück zum Jahrhundert-hochwasser von 1999. Erst im März erreicht das Wasser wieder unsren Steg. RVFler holen bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften 2x Gold, einmal Silber und einmal Bronze. Elisa Vetter schafft Bronze bei der BaWü. Insgesamt 25 erste, 28 zweite und 15 dritte Plätze werden erkämpft.

Ulrike Stingl beendet aus familiären Gründen ihre rund 5jährige Trainertätigkeit. Nach rund 25 Jahren wird im Nov. ein neuer Rennachter getauft. Bootshalle und Anbau erhalten ein neues Dach in gleicher Ausführung wie über den Umkleiden. Außerdem wurde für das Erwärmen des Duschwassers eine Solaranlage installiert.
2007 22 Rennruderer und Ruderinnen erzielen 49 Siege. Dazu 3 Silber und 3 Bronzemedaillen bei der BaWü. 5 Trainingsleute besuchen auf Einladung des dortigen Ruderverbandes unsere Partnerstadt in Polozk und auch den dortigen Ruderclub. Die von uns in den Vorjahren gespendeten Boote waren zwar noch vorhanden, vieles davon jedoch in andere Boote eingebaut. Es war eine Reise in eine andere Welt.

Am 20.Mai wird in Erinnerung an die Einladung vieler Häfler Kinder zu Schweizer Gastfamilien vor 60 Jahren, von mehreren 100 Booten eine sogenannte Schiffsbrücke in die Schweiz „gebaut“. Der RVF beteiligt sich mit mehreren Booten. Angeschlossen an die Gartenhütte wird im Herbst ein überdachter Freisitz erstellt.
2008 Wechsel im Vorstand. Finanzchef Gerhard Kuhn übergibt an Hubert Plösser und Ökonomie und Sachanlagen gehen von Uwe Stingl an Gabriele Welz.

Nach 2002 wird zum zweiten Mal ein Honorartrainer eingesetzt. Hansjörg Meier hat im RVF das Rudern gelernt , danach Sport studiert und ist jetzt zusammen mit Theo Bauner für den Leistungssport verantwortlich. 26 Aktive erzielen 63 Siege. Am 11. Juni stirbt im 84ten Lebensjahr unser Ehrenmitglied Karl Fränkel
2009 Nach Michael Bauner übernimmt Rolf Kolb das Ressort Leistungssport. Er sieht als erste und wichtigste Aufgabe eine strukturierte Nachwuchsförderung. Eine Renngemeinschaft mit Waldsee startet in der neu gegründeten Ruderbundesliga. Die Siegesbilanz der Rennruderer mit 29 ersten Plätzen ist nicht berauschend.

Erfreulich das Gold und Silber bei den BaWü durch Elisa Vetter. Auch 2 Deutsche Ergomeister sprechen für Qualität statt Quantität. Renate Schlag schafft als erste Person im RVF den Äquatorpreis, d. h. mehr als 40000 km. Eigentlich hat sie noch weitere km auf ihrem Konto, hier zählen jedoch nur Km in Verbindung mit dem Fahrtenabzeichen
2010 Der Ergoraum wird in Eigenleistung neu gestaltet. Nach 15 Jahren gibt es einen neuen Vereinsbus. Der Vertrag für den Honorartrainer kann um weitere 2 Jahre verlängert werden.


Mit der Rekordzahl von 36 Rennruderinnen und – Ruderern beginnt die neue Saison. Betül Cifci wird Landesmeisterin im Skiff und Deutsche Vizemeisterin auf dem Ergo. 37 Siegeswimpel hängen am Ende der Saison am Flaggenmast
2011 Wieder müssen 2 Ressorts außerplanmäßig durch beruflich bedingten Wegzug aus FN neu besetzt werden. Hubert Plösser, Finanzen übergibt an Lothar Kramer, für Rolf Kolb, Leistungssport, werden Rupi Baur und Dirk Hein gewonnen. Diese Doppelbesetzung erweist sich als gute Lösung, da Dirk Hein, wiederum aus beruflichen Gründen, ausfällt