Rennruderer starten in die Saison

Drei junge Rennruderer des Rudervereins Friedrichshafen (RVF) sind am Wochenende bei der internationalen Juniorenregatta in München an den Start gegangen. Kristof Botka und die Brüder Moritz und Andreas Ludescher waren am Ende mit den Ergebnissen zwar nicht durchweg überglücklich, haben sich doch alle drei Athleten hohe Ziele für die Saison gesteckt, doch für den Saisonstart ziehen sie und ihre Trainer zufriedene Bilanz.

Moritz Ludescher, der jüngste im Bunde, startete am Samstag im Junior-B-Einer und Junior-B-Doppelzweier und landete dabei auf dem vierten bzw. fünften Platz. Am Sonntag musste er erkrankt passen. Zu seinem Abschneiden am Samstag sagt Moritz: „Das war eine ordentliche Leistung, vor allem da ich erst im jüngeren Junior-B-Jahrgang bin und mein Partner Emmanuel aus Überlingen und ich dazu noch sehr leicht  sind für ‚schwere’ B-Junioren.“ Das nächste Ziel ist die Regatta in Cham in der Schweiz, dort wird auch ein Doppelvierer mit Ruderern aus Konstanz und Radolfzell ausprobiert.

Moritz Ludescher wird derzeit von Bernd  Kuhn, Trainer beim Überlinger Ruderclub Bodan, betreut. Sein Bruder Andreas wird von Klaus Weber aus Radolfzell trainiert. Der RVF ist derzeit auf der Suche nach einem Nachfolger für Cheftrainer Hansjörg Maier, der den Verein Ende vergangenen Jahres verlassen hatte.

Kristof Botka, betreut von Trainer Theo Bauner, belegete im Junior-A-Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann Platz zwei und im Leichtgewichts-Zweier ohne Steuermann den dritten Rang von fünf. Kristof fährt derzeit in Renngemeinschaft mit Robert Reinelt aus Ulm. Dessen Bruder Maximilian übrigens kämpft dieses Jahr im Deutschlandachter um olympisches Gold.

„Im Zweier war zumindest der Samstag recht zufrieden stellend“, lautet Kristof Botkas Fazit nach dem Regatta-Wochenende. „Mein Partner aus Ulm und ich wollten statt im Skull-Bereich dieses Jahr im Riemen Bereich starten, allerdings fehlen uns noch etwa vier Sekunden zur deutschen Spitze, am Sonntag sogar noch mehr“, berichtet er weiter. Nächstes Ziel ist die Juniorenregatta in Köln in zwei Wochen. Ziel für die Saison ist für den ehrgeizigen Kristof Botka eine Medaille bei den deutschen Jugendmeisterschaften. Trainer Theo Bauner war noch nicht  ganz zufrieden mit dem Abschneiden seines Schützlings, vertraut aber auf bessere Leistungen im Skull-Bereich in Köln.

Andreas Ludescher ging in München im Junioren-A-Zweier ohne Steuermann an den Start und belegte am Samstag den vierten und letzten Platz im Vorlauf – damit fiel das Finale leider buchstäblich ins Wasser. Am Sonntag landeten Andreas und sein Partner Lenz Kiefer aus Radolfzell auf dem vierten von fünf Plätzen in ihrem Lauf. „Wir hatten bei den Rennen zum Teil sehr starken Schiebewind“, sagt Andreas. Seine Bilanz des Wochenendes: „Der Junioren-A-Bereich ist ein hartes Brot und wir haben sowohl physisch als auch technisch noch Potential, aber eben auch noch viel Zeit, um wirklich schnell zu werden.“ Auch Andreas geht in Köln in zwei Wochen an den Start, dann im Doppelzweier.

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