Schöner Start in die Saison mit „Karl Fränkel“

Schöner kann der Start in die neue Rudersaison kaum sein: Die erste Fahrt mit einem nigelnagelneuen Achter ist immer eine ganz besondere. Wenn das Boot dann auch noch den Namen „Karl Fränkel“ trägt, ist die Freude im Ruderverein Friedrichshafen (RVF) umso größer – denn Karl Fränkel ist im Ruderverein unvergessen. Die Fränkel AG hatte anlässlich des 125-jährigen Bestehens 20.000 Euro zum neuen Boot beigesteuert, getauft wurde es am Wochenende im Rahmen des großen Festakts im Dornier-Museum.

Beim traditionellen Anrudern des Vereins gingen knapp 40 Ruderer verteilt auf acht Boote aufs Wasser und starteten die Saison. Eine ganze Reihe Sportler – 26 an der Zahl – holte sich das Fahrtenabzeichen 2012 ab, der eine oder andere hat es schon über 30 Mal eingefahren. Allein diese 26 brachten es gemeinsam auf eine Jahresleistung von 32.600 Kilometern – das entspricht 40 Prozent der Gesamtleistung des Vereins. Die Frauen aus diesem Kreis ruderten im Schnitt 1300 Kilometer, die Männer 1224 Kilometer. Zum ersten Mal legte Willi Schacher, Ehrenvorsitzender des RVF, im zarten Alter von 84 Jahren das Fahrtenabzeichen ab.

Die Ruderkurse laufen aktuell schon – rund 30 Interessenten werden derzeit von einem Ausbilder-Team in den Sport eingeführt. Neben den langjährigen Ausbildern Eugen Hangg, Gerhard Kuhn, Karlheinz Schnell und Manfred Welz verstärken dieses Jahr Katy Cuko mit Anja Stromberg, Uli Ahner, Ruth Hümmer mit Philip Mallow und Joachim Thiesemann mit Günter Waldinger das Team. Und auch im Leistungssport ist viel in Bewegung: Trainer Thomas Weiler ist derzeit dabei, Aufbauarbeit zu leisten. Neben den drei Juniorinnen Leonie Heimpel, Rebecca Grün und Lena Wypyrsczyk, die dieses Jahr schon zwei Siege für den RVF einfuhren, freut er sich über zwei Neuzugänge bei den Aktiven: Frederike Dahlke aus Duisburg und Lenny Schulz aus Aschaffenburg.

Im einheitlichen blauen Dress – darauf legte auch Karl Fränkel immer besonderen Wert – ließen acht Ruderer das neue Boot schließlich das erste Mal zu Wasser. Karl Fränkel hätte sich gefreut, hätte er die vielen fröhlichen Gesichter am Steg gesehen, als das stolze Boot ablegte.

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