Änderung der Struktur im Bereich Leistungssport

Zum Ende der Amtsperiode hat Holger Häffelin seinen Rücktritt als Vorstand für den Bereich Leistungssport bekannt gegeben. Nachdem es während seiner Tätigkeit unter anderem gelungen war, mit Jan Strempel einen erfolgreichen Rudertrainer an den See zu bekommen, machen es ihm nun private Verpflichtungen und der Umzug ans andere Ende des Sees unmöglich, sein Amt weiter auszuführen. Natürlich werden wir ihn anlässlich der Hauptversammlung 2022 ordentlich verabschieden.

Um aber im gerade aufblühenden Bereich des Leistungssports den Schwung direkt in Herbst und Winter mitzunehmen, haben wir den Bereich entsprechend neu strukturiert. Nach dem Weggang von Jan Strempel im Herbst letzten Jahres hat bereits Stefan Dormeyer als selbst ehemals erfolgreicher Ruderer das Training unserer Juniorinnen B übernommen. Ingo Schimmelpfennig wird nun neben seiner Aufgabe als Präsident und derzeit komissarischer Vorstand für den Bereich Verwaltung auch die Rolle des Leistungsport Vorstandes übernehmen.

Diese Struktur wird durch Bernhard Strauch als Lesitungssport-Koordinator ermöglicht. Als ebenfalls sehr erfolgreicher Vereinstrainer hat er sich erneut bereit erklärt, eine wichtige Rolle in dem neuen Set-up zu spielen. Neben seinem Einsatz über alle Leistungsgruppen hinweg  wurden auch andere gefunden, die sich ehrenamtlich einbringen, wie zb Dennis Roth, der den neu geschaffenen Bereich des “Krafttrainings-Coach” übernimmt. Erfreulich auch, dass bisher schon erfolgreiche Trainer und Übungsleiter uns weiterhin die Stange halten wie zb. Thomas Weiler, der seit Jahren eine grosse Stütze im Bereich Leistungssport war und ist.

Insgesamt haben wir so aus der Not eine Tugend gemacht und dem ganzen Bereich nicht nur einen neuen Anstrich gegeben, sondern auch  ein neues Konzept mit klaren Strukturen und Verantwortlichkeiten geschaffen. Die kompletten Details dazu entnehmt ihr bitte der unten dargestellten Übersicht.

Ein grosses Dankeschön aber schon an dieser Stelle an Holger Häffelin, der vor seiner Tätigkeit als Leistungssport Vorstand bereits dem Bereich Mitglieder und Verwaltung vorgestanden hatte.

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Schlachtenbummler willkommen !

Am kommenden Wochenende geht’s auf dem Stadtsee in Bad Waldsee rund – Baden-Württembergische Rudermeisterschaften mit spannenden Rennen im Minutentakt über die 500 m-Sprintdistanz sind angesagt.

Der RVF  ist mit der gesamten neunköpfigen Rennmannschaft in 11 Rennen am Start.

Nach ihrem guten Abschneiden auf den Deutschen – Juniorenmeisterschaften sind Leonie Goller und Nora Dormeyer Favoriten im Junioren Zweier ohne Steuerfrau – und das in den Altersklassen 15/16 und 17/18 Jahre. Von Trainer Stefan Dormeyer bei einem Wochenend-Trainingslager in München bestens vorbereitet, stellen sie sich aber auch der Konkurrenz im Juniorinnen-B-Einer. Die Ergebnisse der Regatta in Nürtingen unterstreichen den  Anspruch unserer  Juniorinnen, zu denen  auch Katharina Bauer gehört. Auch sie startet in beiden Juniorinnen-Altersklassen im Leichtgewichtseiner und muß sich über die Vorläufe ins Finale rudern.

Thomas Weiler betreut die 14-jährigen Leichtgewichte Niklas Dejan und Yannis Köder. Sie haben mit den Regatten in Cham, Kassel und Nürtingen unter  Coronabedingungen gute Ergebnisse erzielt und möchten sich  jetzt auf der BaWü im vorderen Bereich ihre Leichtgewichts-Einer und – Doppelzweier-rennen etablieren ehe sie  in wenigen Wochen in die Altersklasse Junior B (15/16 Jahre) aufsteigen.

Neuanfang beim jüngsten Nachwuchs !  

Oscar und Conrad Paulus und Philip Mallow haben in den vergangenen Monaten mit Unterstützung von Bernhard Strauch die „Regatta-Frischlinge“ Jonathan und Benni Jaksch, Linus Kilches und unseren jüngsten Rennruderer Felix Strauch auf ihr Debüt vorbereitet. Jonathan Jaksch versucht sich im Junioren-B-Einer durch das größte Meldefeld der Regattas mit 37 Konkurrenten zu kämpfen und trifft dabei auf teils wesentlich erfahrerene Nachwuchsruderer. Benjamin Jaksch und Linus Kilches starten im Jungen-Leichtgewichts-Einer der 13-jährigen und im Leichtgewichtsdoppelzweier bei den 13/14-jährigen. Im Doppelzweier der 12/13-jährigen startet nochmals Benni Jaksch, diesmal mit Felix Strauch. Unsere jüngste Crew will nach dem überzeugend gewonnen Rennen in Nürtingen auch auf der BaWü punkten – 14 weitere Boote  haben aber dasselbe Ziel !

Also – liebe RVF-ler unterstützt unsere Rennmannschaft auf der BaWü, wer die Regatta Waldsee kennt, weiß wie toll es dort ist – wer Waldsee noch nicht kennt sollte es unbedingt am Samstag/Sonntag nachholen.

Der beiliegende Zeitplan zeigt die Startzeiten der Häfler.

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Häfler „Frauen-Power“ in Nürtingen

14 mal holte sich ein Häfler Boot am Siegersteg in einer Corona bedingt nüchternen Zeremonie seine „Raddadel“ ab. Nürtingen war die lang ersehnte Möglichkeit für das neunköpfige Regattateam des RVF sich wieder mit der Konkurrenz zu messen. Die 500-Meter Sprintstrecke auf dem Neckar brachte Rennen im Minutentakt und spannende Entscheidungen um Siege und Platzierungen.

Besonders erfolgreich war die „Girls-Truppe“ um Leonie Goller, Nora Dormeyer und Katharina Bauer. Dormeyer/Goller beherrschten die Zweierkonkurrenz im Riemen- und Doppelzweierbereich nach Belieben und gewannen auch im Juniorinnen-Einer der Altersklasse B mehrere Rennen.

Somit war Leonie Goller mit sechs Siegen erfolgreichste RVF-Starterin (alle Rennen gewonnen !), gefolgt von Nora Dormeyer mit 5 Erstplatzierungen. Katharina Bauer im Leichtgewichts-Einer stand ihren „schweren“  Kolleginnen in nichts nach und gewann an beiden Tagen den Leichtgewichts-Einer der Altersklasse A und B und damit ebenfalls jedes Rennen.

Je einmal ruderten Yannis Köder und Niklas Dejan im Rennen der 14-jährigen Leichtgewichtseiner als erste über die Ziellinie. Im Leichtgewichts-Doppelzweier derselben Altersklasse waren zwei Zweitplatzierungen gegen körperlich überlegene Gegner die Ausbeute von Köder/Dejan, die im kommenden Jahr in die Junior-B-Klasse aufsteigen werden.

Erwartungsgemäß mit das größte Meldefeld hatte Jonathan Jaksch im Junior-B-Einer der Leistungsgruppe I und III zu bewältigen und zog sich mit zwei dritten Plätzen erwartungsgemäß ab.

Auch der jüngste Nachwuchs war mit gleich drei „Regatta-Frischlingen“ dabei. Benjamin Jaksch und Felix Strauch ruderten im Jungen-Doppelzweier  12/13 Jahre bei den Leichtgewichten und zeigten in einem klaren Start-Ziel-Sieg wies geht. Linus Kilches und Benni Jaksch belegten trotz starker Konkurrenz den zweiten Platz bei den 13/14-jährigen, ebenso  in den Einern dieser Altersklasse. Felix Strauch verpasste seinen ersten Einer-Sieg auf der Ziellinie und wurde ebenfalls Zweiter.

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Spontaner „Rhein-Neckar-Cup“ in Karlsruhe

v.l. Leonie, Katharina, Yanis und Niklas

Die Landesmeisterschaften in Breisach mussten dieses Jahr wegen des Hochwassers abgesagt werden. Nicht nur die hohe Wassermenge, die die Strecke passiert, war das Problem. Zudem fehlten die Regatta-Helfer vom THW und vom DLRG, die in den Hochwasserregionen wichtigen Hilfe leisten müssen.

Der Karlsruher Ruderverein Wiking von 1879 e.V. ist eingesprungen und hat kurzer Hand eine Alternativ-Regatta angeboten. 14 Rudervereine haben die Einladung gerne angenommen. Vom Ruderverein Friedriedrichshafen waren 4 Ruderer*innen am Start:

Juniorinnen B,  Leonie Goller und Katharina Bauer  und Junioren C,  Yanis Köder und Niklas Dejan.

„Kata“ im Leichtgewichtseinerrennen

Alles was Rang und Namen hatte war angetreten und so hatten die Leonie Goller und Katharina Bauer im Doppelzweier erwartungsgemäß mit Karlsruhe ein Boot, das sie nicht bezwingen konnten. Ein sehr respektabler zweiter Platz im 8-Boote-Feld war ihnen nicht mehr zu nehmen, die beiden hatten ja erst seit einer Woche gemeinsam in einem Boot trainiert. 50 m vor dem Ziel hatte sich das benachbarte Boot in ihre Bahn gedrängt. Um einen Bootsschaden zu vermeiden mussten die beiden stoppen, so dass sie am Ende ihren zweiten Platz nicht mehr feiern konnten und auf dem 4. Platz durchs Ziel rudern mussten.

Leonie auf Platz zwei kurz vor dem Ziel

Erfreulicher verliefen die Rennen im Einer. Leonie Goller konnte unter 15 gemeldeten Booten ihre Klasse präsentieren und nur gut 2 sec. hinter dem siegreichen Boot aus Karlsruhe das Ziel passieren. Ebenso gut in Form Katharina Bauer im leichten Einer der B-Juniorinnen. Konzentriert und konsequent fuhr sie ihr Rennen und hatte mit einem zweiten Platz hinter dem Boot aus Ulm eine Markierung gesetzt im Vorfeld der Landesmeisterschaften, die im Herbst nachgeholt werden.

Yanis & Niklas im Leichtgewichts – Doppelzweier

Yanis Köder und Niklas Dejan sind inzwischen im Doppelzweier gut eingespielt. Sie kannten ihre Konkurrenz bereits von der Regatta in Kassel. Das Rennen verlief hier in Karlsruhe schneller als das der schweren Doppelzweier und so war das Boot aus Mannheim auch auf der Kurzstrecke nicht zu schlagen. Yanis und Niklas konnten den zweiten Platz sicher durchs Ziel rudern.

Entsprechend die Rennen am Sonntag im Einer. Die Mannheimer Konkurrenz war nicht zu halten, Niklas Dejan wurde Zweiter und Yanis Köder ging als Dritter durchs Ziel.

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Regatta in Kassel

Am Wochenende 10. — 11.07. auf der aufgestaute Fulda in Kassel  um den hessischen Landesentscheid gerudert.
Die Regatta war für alle DRV-Vereine ausgeschrieben. Viele Vereine waren aus dem Süden angereist,  um an der ersten aus dem Süden erreichbaren Nachwuchs-Regatta teilzunehmen,  die Corona bedingt in diesem Jahr veranstaltet  wurde.
Die Jungen und Mädchen starteten am Samstag zur Langstreckenregatta. Niklas Dejan und Yanis Köder sind das Rennen beherzt angegangen und hatten kein  Problem, sich zu orientieren.  Die Backbord-Wende nach 2.000 m klappte fabelhaft.  Mit schnellen Startschlägen wurden die letzten 1.000 m angegangen. Nur zwei Boote waren schneller, so durften sie eine Bronzemedaille mit nach Hause nehmen.

Niklas Dejan und Yanis Köder im Langstreckenrennen

Am Sonntag wurde über die Normaldistanz von 1.000 m gerudert.  Mittags waren die  Läufe im Einer. Insgesamt 12 Einer waren in 3 Läufen am Start.
Yanis Köder hatte beide Ruderer im Lauf, die auch den Zweier gewonnen hatten,  er konnte den dritten Platz gut verteidigen.  Niklas Dejan belegte  in seinem Lauf den 2. Platz. Am Abend im Rennen der Doppelzweier konnten die beiden die Regatta mit einem 2. Platz abschließen. Dank der gemeinsamen Betreuung mit Philip Mallow konnte eine Regatta in dieser Entfernung übers Wochenende bewältigt werden. 

Gemeinsam über die Stecke, Niklas Dejan und Yanis Köder

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Silber und Bronze für Ruderinnen Dormeyer/Goller

Bronze bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften (v.l.) Nora , Antonia Nake (Heidelberg), Melina Lindenmuth (Mannheim) und Leonie Goller

Friedrichshafen/Essen – Gleich zweimal standen Nora Dormeyer und Leonie Goller vom Ruderverein Friedrichshafen am Sonntag bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften auf dem Siegertreppchen. Die Riemenruderinnen starteten auf dem Baldeneysee in Essen im Vierer ohne Steuerfrau und im Achter.

In Renngemeinschaft mit Heidelberg und Mannheim war man auf einen packenden Finallauf im Vierer ohne gespannt. Die Baden-Württembergische Crew legte über die 1500 Meter Strecke einen starken Start hin. Doch dann kam das Boot etwas von der Bahn ab, die Streckenbojen wurden touchiert, das Boot kam mitten im Spurt abrupt zum Stehen, die Frankfurterinnen zogen an den jungen Frauen vorbei. Doch das süddeutsche Team ließ sich nicht beirren und legte sich beherzt in die Riemen, es begann eine spektakuläre Aufholjagd, der Abstand zu den führenden Frankfurterinnen verringerte sich kontinuierlich. In einem hart umkämpften Endspurt zogen dann allerdings die Magdeburgerinnen an und überholten das Boot mit den Häflerinnen an Bord mit nur 1,5 Sekunden Vorsprung – Platz drei und damit Bronze für Nora Dormeyer und Leonie Goller, das weitere Feld weit abgeschlagen.

Hart umkämpfter Endspurt im Junior*innen 8+

Als letztes Rennen starteten die Achter, Dormeyer und Goller hatten sich über die Saison durch kontinuierliche Leistung hier einen festen Platz im Flaggschiff des Landesruderverbandes Baden-Württemberg gesichert. Pandemiebedingt gab es in diesem Jahr nahezu keine Vorbereitungsregatten, die gegnerischen Mannschaften waren unbekannt. Souverän erruderten sich hier die jungen Frauen aus dem Südwesten die Silbermedaille, nur dem Boot aus Frankfurt musste man den Vorzug lassen.

NATIONALE RUDERREGATTA IN CHAM MIT INTERNATIONALER BETEILIGUNG

Yanis Köder und Niklas Dejan haben den Ruderverein Friedrichshafen in diesem Jahr auf der Ruderregatta in Cham im Doppelzweier  und im Einer vertreten. Neben einem  Boot aus Radolfzell waren sie die einzige internationale Mannschaft, die in Cham in Corona-Zeiten an den Start ging.

Yanis Köder hatte im vergangenen Jahr bereits die Regatta in Nürtingen gerudert, für Niklas Dejan war es die erste Regatta, die erleben durfte.

In der Schweiz gibt es die Bootklassen der Leichtgewichte nur für die Erwachsenen. Die beiden Ruderer vom RVF, die in Deutschland im Leichtgewichts-Doppelzweier der Jungen 14 Jahre aufs Wasser gehen, mussten also in der Schweiz gegen die schwergewichtige Konkurrenz antreten.

Yanis Köder und Niklas Dejan bereiten sich auf ihre Rennen vor

Sämtlichen namhaften Vereine der Schweiz waren vertreten. Beide erreichten am Samstag über die Zeit ermittelt einen 15. Platz im 40-Boote-Feld der Doppelzweier und einen 34. bzw. 37. Platz im 50-Boote-Feld der Einer. Insbesondere die Leistung im Doppelzweier war sehr zufriedenstellend, daher war die Spannung groß auf die Rennen am Sonntag.

Die 1.000 m –Distanz waren Yanis Köder und Niklas Dejan konzentriert angegangen. Sie waren in ihrem Rennen vom Start weg in Führung und hatten noch 300 m vor dem Ziel eine Luftkastenlänge Vorsprung vor dem 6-Boote-Feld. Im Endspurt waren Sie der schwergewichtigen Konkurrenz noch nicht gewachsen und konnten am Ende nur einen 4. Platz übers Ziel retten, den 14. Platz mit der Zeit über alle Rennen gerechnet.

Gewonnen an Erfahrung und mit viel Motivation werden nun die letzten Trainingswochen vor den Baden-Württembergischen Meisterschaften angegangen.

Hamburg: Souveräner Sieg im Zweier ohne für Nora und Leonie

Da aufgrund der hohen Corona Zahlen im Vorfeld die offizielle Regatta in Hamburg abgesagt werden musste, wurde vom DRV eine Kaderüberprüfungsmaßnahme U19/U17 an gleicher Stelle organisiert. Hier durften nun die besten RuderInnen starten und zudem eine begrenzte Zahl an B- JuniorenInnen.

Auf Grund der sehr guten Leistungen beim Trainingswochenende in München wurden unsere Mädels Leonie Goller und Nora Dormeyer, zusammen mit den Partnerinnen aus Mannheim und Heidelberg vom Landesruderverband gemeinsam mit Trainer Stefan Dormeyer auf die lange Reise nach Hamburg geschickt. Hauptaugenmerk war, wie sich der neu gebildete Vierer ohne bundesdeutsch schlagen wird. Zudem nutzten Leonie und Nora auch die Möglichkeit, sich im Zweier ohne Stf. zu messen.

Gemeldet hatten vier weitere Vierer und sechs Zweier, somit waren jeweils zwei Rennen pro Tag zu rudern. Los ging es am Samstagmittag. Die Temperaturen waren für Norddeutschland ungewöhnlich hoch (30C°) und forderten eine gute Kondition den Athleteninnen ab. Beherzt gingen unsere beiden Häflerinnen das Rennen an und brachten die Bugspitze des „Kurt-Uwe“ Zweier vom Start weg in Führung. Technisch souverän wurde die Führung über die Strecke ausgebaut. Sieg für die jungen Frauen aus der Zeppelinstadt mit zwei Bootslängen Vorsprung.

Nora & Leonie im blauen Riemenzweier „Kurt-Uwe“ vor dem Verfolgerfeld im JF 2- B

Nach einer kurzen Pause ging es in die Rennvorbereitung für den Vierer ohne. Die Anspannung der vier Mädels war deutlich zu spüren, lag hier doch das Augenmerk des Verbands. Ziel war es, „vom Start weg das Feld kontrollieren“, so die Trainer.   Leider ging diese Rechnung nicht auf, der Vierer aus Magdeburg hatte hier andere Ansichten und legte gleich mal einen 500m-Spurt hin und baute seine Führung auf eineinhalb Bootslängen aus. Im Ziel betrug der Rückstand zum Sieger dann zwei Bootslängen, zum Verfolgerfeld hatten die Baden-Württembergerinnen allerdings ebenfalls zwei Längen Vorsprung.

Am Sonntag ging es recht früh los für Leonie und Nora, der 2- wurde als erstes Rennen ausgefahren. Das Wetter war deutlich angenehmer, die Renntaktik war klar kommuniziert „mitfahren – mehr nicht, hier die Kräfte schonen für den Vierer“. Leonie und Nora gingen hier ähnlich wie am Vortag das Rennen an, kontrollierten das Feld vom Start weg und gewannen klar.

Wiederum vier Stunden Pause lagen zwischen den Rennen. „Mädels, essen und ausruhen“ war die Ansage des Trainers. In der abschließenden Rennbesprechung wurde das Rennen vom Vortag analysiert und beschlossen, die Magdeburgerinnen vom Start an nicht wegfahren zu lassen. Diese wurde von den vier Ruderinnen auch umgesetzt und so gelang es, die Bugspitze in Führung zu bringen. Diese wurde über die ersten 1000 Meter auch so gehalten. Im Schlussspurt überholten die Magdeburgerinnen allerdings trotz starker Gegenwehr der Renngemeinschaft mit den Häflerinnen und trotzten unserer Mannschaft noch eine halbe Bootslänge ab. Dennoch waren alle vier Ruderinnen hoch zufrieden mit dem Rennen, auch war der Abstand zu den Verfolgerfeld auf zehn Sekunden beeindruckend deutlich.

Knapp geschlagen, der LRV-BW Verbandsvierer mit Nora & Leonie sowie Antonia (Heidelberg) und Melina (Mannheim)

Hochmotiviert geht es nun in die letzte Vorbereitungsrunde für die Deutschen Jugendmeisterschaften in zwei Wochen.

Hallo, ich bin „Schlauchi“

das neue Begleitboot für die Ausbildung der Jüngsten – vor allem im Skiff.

Investition in Sicherheit und Qualität in der Jugendausbildung

Weil die jungen Ausbilder teilweise unter 18 Jahren alt sind, bin ich mit meinem 6-PS-Aussenborder patentfrei auf dem See zu fahren. Ohne Luft kann man mich gut im Bootshänger zu Trainingslagern transportieren.

Gekostet habe ich komplett mit Motor 5.800 €. Durch die hervorragende Förderung des Jugendsports durch die Stadtverwaltung und der Förderung durch den Württembergischen Landessportbund sowie dem Verkaufserlös des gebrauchten Motors meines längst entsorgten Vorgängers belaste ich die Eigenmittel des Vereins nur mit cirka € 600.

Alle die mich benützen haben versichert, sorgfältig mit mir umzugehen damit ich hoffentlich genauso alt werde wie meine Geschwister, das rote Kunststoffboot (34 Jahre) und das klassische Holzboot (bei Übernahme um 1970 bereits ein Oldtimer).

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Häflerinnen um Längen vorn

Bedingt durch Corona finden derzeit bundesweit die wichtigen Frühjahrsregatten nicht statt. Deshalb organisierten die Landesruderverbände aus Baden-Württemberg und Bayern gemeinsam auf der Olympiastrecke in München-Oberschleißheim ein Wettkampfwochenende für Junioren-B, dessen Ziel eine Optimierung der Mannschaften im Hinblick auf die Deutsche Jugendmeisterschaft Ende Juni ist. Vom RVF starteten Nora Dormeyer und Leonie Goller im Zweier ohne sowie Katharina Bauer im leichten Einer.

Im Folgenden die Rennberichterstattung, die auch die Daheimgebliebenen ein bisschen Regattaluft schnuppern lässt.

Olympia Regattastrecke von 1972 München

Samstag:

Am Vormittag wurden die Vorläufe in den Kleinbooten (1x/2er) ausgefahren. Für den Ruderverein am Start waren Leonie Goller und Nora Dormeyer im Zweier o. Steuerfrau. Beide hatten sich Anfang des Jahres für den Landeskader qualifiziert und konnten bereits die Langstrecke über 5,3 Km in Breisach in dieser Bootsklasse für sich entscheiden. Spannend nun, wie sich die beiden über die 1500m Strecke schlagen würden.

Sechs Boote hatten hier in diesem Rennen gemeldet. Vom Start weg kontrollierten Leonie und Nora das Feld und konnten sich nach 500m mit einer Länge vom Feld absetzten. Engste Verfolgerinnen waren die Ruderinnen aus Mannheim/Heidelberg und aus Karlsruhe.

Volles Feld im JFB 2- / Leonie & Nora im blauen Boot

Im weiteren Rennverlauf versuchten diese beiden Boote mit Zwischenspurts an das Häfler Boot heranzukommen, doch Leonie und Nora konterten und setzten noch einen drauf und bauten den Vorsprung ins Ziel auf zwei Bootslängen aus.

Basierend auf diesem Ergebnis wurden am Nachmittag dann die 4er Mannschaften gebildet, um mögliche Renngemeinschaften im Hinblick auf die DJM auszutesten.

Hier hat sich bestätigt, was zwei Wochen zuvor bei einem Trainingswochenende in Mannheim, als sich die vier 2er ohne Boote aus BW trainierten, schon angedeutet hatte. Das Boot wurde mit den Zweitplatzierten aus MA/HD und unseren Häfnerinnen gebildet. Entsprechend gespannt waren die Trainer, wie sich die Crew gehen die zwei weiteren Boote schlagen würden.

Nach einem eher verhaltenen Start lagen die jungen Athletinnen hinten, doch schon bald fanden die vier jungen Frauen zusammen und zogen mit druckvollen Schlägen

Renngemeinschaft Heidelberg/Mannheim/Friedrichshafen in der Mitte

An ihren Konkurrentinnen vorbei. Im Ziel bauten sie diesem Vorsprung dann auf zwei Bootslängen aus.

Entsprechend gute Stimmung war am Samstagnachmittag im Häfler Team, Trainer Stefan Dormeyer freute sich, dass das Wintertraining mir langen Technikeinheiten auf dem See und Kraft- Und Ausdauertraining unter den erschwerten Pandemiebedingungen aufgegangen ist.

Sonntag:

Nun stieß Katharina Bauer zum kleinen RVF-Team, um sich im Leichtgewichts-Einer der Juniorinnen-B zu messen. Für Katharina war es der erste Regattabesuch in diesem Jahr. Da Katharina am Samstag verhindert war, wurde sie am Sonntag in das B-Finale gesetzt. Nach einem verhaltenen Start lag die Häflerin erst einmal an vierter Stelle.  Doch auch Katharina zeigte, was in ihr steckt und mit ruhigen druckvollen Ruderschlägen kam sie wieder an die Spitze heran und übernahm die Führung. Mit sieben Sekunden Vorsprung überruderte sie die Ziellinie.

Katharina am Start, ebenfalls im blauen Boot

Leonie und Nora wiederholten im Anschluss ihre tolle Leistung vom Vortag im Zweier ohne Stf., sie setzten sich gleich zu Beginn vom Feld ab und konnten den Vorsprung auf zwei Bootslängen ausbauen.

Finale A JFB 2-

Das letzte Rennen der Häfler Crew wurde am Nachmittag wieder zusammen mit HD/MA im 4- ausgefahren. Wie schon am Vortag brauchte der Vierer einige Meter, bevor das Boot richtig in Fahrt kam. Die Mannschaft aus Bayern wollte allerdings nicht so schnell aufgeben und es entwickelte sich über 1000 Meter ein packendes Bord- an Bord-Rennen. Der Atem die baden-württembergischen Renngemeinschaft war allerdings um einiges länger, das Boot mit den Häflerinnen an Bord konnte sich auf den letzten 500 Meter um zwei Bootslängen absetzen und somit überlegen die Ziellinie überqueren.