„Spargel satt“ im Clubraum

Am kommenden Mittwoch, den 29.05.2024, bieten Anett und Anja wieder „Spargel satt“ an.

Und so funktioniert’s:
für € 12,00,- gibt es Zugriff auf das Buffet mit Spargel, Schinken, Kartoffel, Sauce Hollandaise und Butter. Aber nur nach Anmeldung via E-Mail bis zum 27.05.2024 an oekonomie@rvfn.de

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Regatta Mannheim: Hagel, Sturm und viel Regen

Es war ein Wochenende, wettertechnisch „zum Vergessen“. Wenn‘s im Mühlauhafen Schaumkronen hat und regnet, macht es nicht nur wirklich keinen Spaß, sondern die Ergebnisse lassen kaum Rückschlüsse auf das Leistungsniveau zu.

Mit Booten aus dam Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und BaWü war der Nachwuchs aus ganz Süddeutschland am Start.

Es gibt trotzdem Erfreuliches zu berichten:

Junior C Jan Blinka zeigte bei seinem ersten Regattaauftritt eine bemerkenswerte Leistung mit der dritten Zeit von 19 gestarteten Booten und war mit dem Sieg in seiner Abteilung der zeitschnellste Starter aus Baden-Württemberg – einen besseren Einstieg in das Rennrudern kann es kaum geben !

Ebenfalls eindrucksvoll siegte am Sonntag der Junioren-B-Vierer mit Henri Morgenbesser, Linus Kilches, Laslo Seeliger (KN), Felix Strauch und Hanna Arvaj am Steuer in einem 5-Boote-Feld mit 6 Sekunden Vorsprung. Nachdem es am Samstag nur zum dritten Platz gereicht hatte, ließ dieser Erfolg unsere Leichtgewichte wieder strahlen. In der offenen Gewichtsklasse schaffte das Quartett sogar den ersten gesetzten Lauf und wurde, trotz extremen Gegenwinds, Dritter.

Besonders schwer hatten es bei diesen Bedingungen unsere Mädels. Der Doppelvierer mi Luisa Spaeter (KN), Leni Gerth, Karo Wedler, Allysa Rauber und Stfr. Hanna Arvaj kämpfte mehr gegen Wind und Wellen als gegen die Gegnerinnen.

Leni Gerth im Juniorinnen-Einer und Karo Wedler/Allysa Rauber im Juniorinnen-Doppelzweier landeten letztendlich im Mittelfeld von jeweils mehreren Rennabteilungen.

In München am 4./5. Mai trifft unser Team dann erstmals auf internationale Konkurrenz  und auch neben den nun bekannten Gegnern aus Süddeutschland auf weitere Boote aus dem Bundesgebiet.

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Lago die Varese: Ruderparadies für unseren Nachwuchs

Nachdem die Strecke in Breisach durch die Lehrgänge des Landesruderverbandsübervoll war, haben sich die Häfler RennruderInnen auf dem Lago die Varese, einem traumhaften Ruderrevier zwischen Comer See und Lago Maggiore, auf die Regattasaison vorbereitet.

Mit nur 320 Kilometer Anreise ist Varese für uns eines der am nächsten gelegen Ruderreviere für ein Trainingslager. Zusammen mit dem Team aus Konstanz waren es 20 Sportler und fünf Trainer, die sich über das traumhafte Wetter und das spiegelglatte Wasser gefreut haben. Da kürzlich auch der erste Ruder-Weltcup 2024 in Varese stattfand, waren die Nationalmannschaften aus Norwegen, Australien, Polen und teilweise der Schweiz und Italien ebenfalls vor Ort und unsere Jugend konnte WeltklasseruderInnen als Vorbilder beobachten. Das deutsche Skuller-As Oliver Zeidler war ebenfalls vor Ort und bereitete sich auf seinen ersten Weltcup-Sieg der Saison vor.

Insgesamt zehn Trainingseinheiten in Folge konnten absolviert werden und dabei wurden, je nach Bootsklassse, bis 170 Kilometer gerudert. In den ersten drei Einheiten wurde nochmals Grundlagenausdauer und Rudertechnik trainiert, ehe es dann an die schnellen Inhalte wie Startübungen, Teilstreckentraining und Schlagzahlübungen ging. Zweimal täglich wurde gerudert und die Aktiven konnten alle Einheiten absolvieren.

Zum Abschluss wurde „Strecke gefahren“, d.h. die jeweils aktuelle Renndistanz unter Wettkampfbedingungen gegeneinander mit entsprechenden Zeitgutschriften absolviert.

Die Trainer waren erneut erstaunt über die Fortschritte, die erzielt wurden, wenn mehrere Einheiten in Folge gerudert werden können.

„Die Teams sind fit für die ersten Regatten“ war das Resümee der Trainer und alle freuen sich nun auf den Saisonstart in Mannheim.

Text Bernhard Strauch, Bilder Oscar u. Conrad Paulus

Keine Änderungen im Vorstand

Bei der Jahreshauptversammlung am Freitag, 15. März, war der Ablauf etwas anders als in den vergangenen Jahren.  Die Berichte aus den verschiedenen Ressorts – außer Finanzen – wurden den Mitgliedern bereits im Vorfeld zugestellt.

Susann Ganzert und Fabian Hermann fungierten als Kassenprüfer, Susann Ganzert empfahl der Versammlung, den Finanzvorstand zu entlasten – was auch einstimmig erfolgte. Ebenso die Entlastung des gesamten Vorstands. Ganzert und Hermann werden auch im nächsten Jahr wieder die Kasse prüfen, wie die anwesenden Mitglieder einstimmig beschlossen.

Bei einer Enthaltung beschlossen wurde eine Beitragserhöhung für aktive Mitglieder, beispielsweise für Erwachsene um 25 Euro auf nun 225 Euro. Diese gilt ab dem Kalenderjahr 2025. Die Erhöhungen im Detail gingen den Mitgliedern ebenso im Vorfeld zu und werden demnächst auch auf der Homepage zu finden sein.

Diesmal erfolgte die Stimmabgabe zur Wahl des Vorstands geheim. Abgegeben wurden 43 Stimmen.

Das Ergebnis:

Ingo Schimmelpfennig, erster Vorsitzender, Verwaltung, Leistungssport: 42 Ja; 1 Enthaltung

Stefan Dormeyer, Finanzen: 37 Ja, 3 Enthaltungen 3 Nein

Patrick Haas, Breitensport: 32 Ja, 6 Enthaltungen, 5 Nein

Thomas Weiler, Sachanlagen: 39 Ja, 2 Enthaltungen, 2 Nein

Gernot Rahn, Ökonomie: 40 Ja, 3 Enthaltungen

Gegenkandidaten haben sich weder im Vorfeld noch an diesem Abend aufstellen lassen.

Wahlleiter war Manuel Strauch.

Aus dem Nachlass von Elmar Reisch konnte bei der JHV eine Anerkennung für die Rennruderinnen und -ruderer, die sich im vergangenen Jahr bei Meisterschaften auf dem Treppchen ein Platz erruderten, überreicht. Auf unserem Bild von links Alyssa Rauber, Helen Dormeyer, Felix Strauch, Leonie Goller und unser Vorsitzender Ingo Schimmelpfennig. Nicht auf dem Bild ist Henri Morgenbesser.

Abrudern mit zwei Bootstaufen und zwölf Ehrungen

Die Saison 2023 ist nun offiziell beendet. Beim Abrudern hat es als Highlight zwei Bootstaufen und jede Menge Ehrungen gegeben.

Ein besonderer Zuwachs im Bootspark ist der Coastel-Doppelzweier, getauft von Andrea Apfelbacher, Abteilungsleiterin Sport- und Verein bei der Stadt Friedrichshafen, auf den Namen „Tsaltje“.

Auch der Rennsport darf sich über ein neues Boot freuen: das Skiff für den Nachwuchs bis 65 Kilogramm ist von unseren Bundessiegern Felix Strauch und Henri Morgenbesser auf „volo remigare“ getauft worden, was lateinisch ist und „ich möchte rudern“ heißt.

Bei Booten für den Nachwuchs fördert die Stadt Friedrichshafen mit 50 Prozent, der Württembergische Landessportbund mit weiteren 30 Prozent der Anschaffungskosten.

Beide Boote sind aus der italienischen Bootswerft Salani.

Erster Vorsitzender Ingo Schimmelpfennig konnte aber nicht nur eine erfolgreiche, schöne Rudersaison mit einem dreifachen „Hip Hip Hurra“ beenden, sondern auch zwölf Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein auszeichnen. Leider konnten krankheitsbedingt und aus anderen Gründen nur drei persönlich die Ehrung mit Anstecknadeln und Urkunde entgegennehmen.

Bereits am 1. Januar 1948 ist Helga Bause in den Ruderverein eingetreten und ist somit in diesem Jahr 75 Jahre im Verein.

70 Jahre ist es her, dass Helmut Rohrer dem Verein beigetreten ist. Bewegt erzählte er bei der Ehrung im Clubraum von den Bootsverhältnissen zu seiner Zeit als Rennruderer. „Da ist man nicht einfach gekommen und in sein Boot gesessen. Oft mussten wir warten, bis eine andere Mannschaft vom Wasser zurück war. Das konnte auch bedeuten, dass das Training in einem Gigvierer stattgefunden hat.“, erinnert sich der 87-Jährige.

Seit 60 Jahren im RVF ist Michel Schroff. 50 Jahre dabei sind Judith Berger, Adolf Bühler, Heinz Rettenmaier, Hildegard Strauch, Andreas Waldow und Marga Walter. Für 40 Jahre Treue zum Verein wurde Ralf Paulus ausgezeichnet, und auch Claudio Vit und Eduard Österle sind schon seit 25 Jahren dabei.

Helmut Rohrer erzählt bei der Ehrung zu 70 Jahre Mitgliedschaft im RVF, wie es in seiner Rennrudererzeit um den Bootspark des RVFs stand.

Die anwesenden Jubilare zwischen den neuen Booten (von links): Heinz Rettenmaier, Helmut Rohrer, unser erster Vorsitzender Ingo Schimmelpfennig und Ralf Paulus.

Die neue Saison hat begonnen

Ab Oktober, wenn die Herbstregatten gerudert sind, beginnt im Rennrudern die neue Saison.

Welche Bootsklassen können gefahren werden, welche Besetzungen sind möglich, wie sind die sportlichen Ziele für das kommende Jahr? Um diese Fragen beantworten zu können, werden verschiedene Varianten ausprobiert – und wo könnte man das besser machen, als in einem Trainingslager am Landesleistungszentrum. So ging es für die Rennmannschaft für vier Tage nach Breisach.

Die Konstanzer Jugend hat sich uns angeschlossen und auch ein Mädchen aus Überlingen möchte gerne bei uns mitmachen. Alle neun angesetzten Einheiten konnten absolviert werden und nach rund 80 geruderten Kilometern (und fast 200 Motorboot-Kilometer für die Trainer) bieten sich ansprechende  Möglichkeiten an.

Unsere Leichtgewichte Linus, Henri und Felix haben mit dem Konstanzer Laslo einen passenden Partner gefunden und der Doppelvierer zeigte schon von Anfang an Potenzial, das es nun zu fördern gilt.

Gleiche Situation bei den Mädchen. Leni aus Überlingen ergänzt den Vierer mit Helen, Karoline und Allysa und auch bei dieser Crew ist zu erkennen, dass es sich lohnen wird, diese Besetzung zu forcieren. Unsere beiden Hannas haben sich zu einem Doppelzweier gefunden, der ebenfalls auf Anhieb gefiel.

Von der neuen Zweierkombination war nur Joona dabei, der im Einer und Doppelzweier mit einem Partner aus Konstanz sein erstes Trainingslager erleben durfte.

Wenn beide Vierermannschaften nun in diesen Besetzungen ins Winter-Wassertraining gehen können, alle Aktiven gesund durch den Winter kommen, dürfen wir uns auf einen erfolgreichen Häfler Nachwuchs in der Saison 2024 freuen. (Text: Bernhard Strauch/Fotos: Oscar Paulus)

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Neuer Partner für den RVF

Die Weber und Partner GmbH, ein Planungsunternehmen für Industriebau, Logistik- und Betriebsplanung, hat uns bei der Planung und Vorbereitung unserer neuen Halle für Bootsanhänger und Trainer-Motorboote maßgeblich unterstützt.

Weber + Partner hat seinen Sitz in Wil im Kanton St. Gallen. Im Bild, neben unserem ersten Vorsitzenden Ingo Schimmelpfennnig, der Leiter der deutschen Niederlassung in Friedrichshafen, Manuel Strauch.

Die neue Halle wurde erforderlich, nachdem unsere drei Bootsanhänger nach dem Umbau der Remise für die Erweiterung der Bootslager ganzjährig im Freien stehen und der Witterung ausgesetzt sind. Dieses Vorhaben gilt es – neben der aktuell in Betrieb gehenden Wärmepumpe, evtl. in Verbindung mit einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Bootshallendach -für den RVF zu stemmen. Weitere Investitionen in unsere Liegenschaft werden in Zukunft ebenfalls nicht ausbleiben. Unser Bootshaus, Baujahr 1956, wurde vor fast 30 Jahren (1996) in weiten Teilen umgebaut und renoviert und muss auch weiter gut in Schuss gehalten werden

Freuen sich über die neue Partnerschaft: Ingo Schimmelpfennig und Manuel Strauch.
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Erfolgreiche Herbstregatten !

Nachdem das „Herbst-Highlight“, die Regatta in Bad Waldsee ausgefallen war, entschied sich das Trainerteam, zusätzlich zur Regatta in Marbach noch in Nürtingen zu starten – bringt die 500 m-Sprintstrecke doch nochmals tolle Rennen und viel Spaß im Team.

Mit insgesamt 16 Siegen wurde das Jahres-Sieger-Konto kräftig auf nunmehr 42 Siege (2022: 31) aufgefüllt, doch auch die anderen Vereine hatten starke Boote am Start und so sind die 15 zweiten Plätze von Marbach und Nürtingen ein erfreulicher Erfolg und ein klares Zeichen, dass die Häfler in ihren jeweiligen Altersklassen landesweit vorne dabei sind.

Ein Glanzlicht setzten dabei Helen Dormeyer und Alyssa Rauber im Doppelzweier der 14-jährigen Juniorinnen-C: Mit ihren drei Siegen auf den Herbstregatten und den bisherigen ersten Plätzen sind sie in ihrer Klasse in allen Rennen 2023 ungeschlagen! Auch der Mädels-Vierer, ergänzt durch Hanna Gumpoltsberger und Hanna Arvaj, gewann im Herbst dreimal und es war erfreulich, wieder einmal ein Häfler Großboot auf der Regattastrecke zu sehen.

Unsere Leichtgewichte Felix Stauch und Henri Morgenbesser haben mit fünf Siegen ebenfalls entscheidend zum Erfolg beigetragen, wenngleich sie sich im Doppelzweier dreimal mit den Sttgt-Cannstatter Jungs anlegen mussten und jeweils Zweiter wurden.

Leonie Goller war nur in Nürtingen dabei und startete sowohl bei den Riemen- als auch bei den Skullruderinnen und erreichte zwei Siege.

Die 15 zweiten Plätze zeigten unserem Nachwuchs mit Hanna Arvaj, Karolin Wedler und Linus Kilches, dass sie auf dem richtigen Weg sind und es ist nur noch eine Frage von wenigen Rennen, bis auch sie ganz vorne dabei sein werden.

Auch ganz junger Nachwuchs war in Marbach am Start: Pontus Kilches und Jan Blinka belegten in Marbach im Jungen-Doppelzweier 13 Jahre bei ihrem ersten Rennen den zweiten Platz.

Für Henri Morgenbesser, Felix Strauch, Helen Dormeyer, Allysa Rauber, Hanna Gumpoltsberger und Hanna Arvaj ging nun die „Kinderruderzeit“ (12-14 Jahre) erfolgreich zu Ende, ab sofort gehören sie zu den JuniorInnen B (15/16 Jahre).

Text: Bernhard Strauch, Bild: Manuel Strauch

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Zwei Vierer im Training

Die Nachwuchsgewinnung, gezielt nach Jahrgängen trägt Früchte. Derzeit sind zwei Vierermannschaften derselben Altersklasse im Training. Allerdings wird auch im Einer und Doppelzweier regattiert.
Das Großboottraining hat mehrere Vorteile – der Mannschaftsgeist in der Gruppe wird gefördert, durch die höhere Rumpfgeschwindigkeit gegenüber den Kleinbooten müssen die vordere- und hintere Umkehrbewegung (Einsatz und Aushub) schneller durchgeführt werden, was die Wasserarbeit im Kleinboot verbessert und letztendlich kann der Trainer im Vierer intensiver mit der Mannschaft arbeiten als es z.B. in vier Einern möglich ist.
Bleiben die Jungen und Mädchen über das Wintertraining bei der Stange, hat der RVF in der kommenden Saison wohl erstmals je einen Juniorinnen und Juniorenvierer am Start.

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Eine Wärmepumpe für das Bootshaus

Auch energetisch tut sich bei uns im Bootshaus etwas: Da unsere bisherige Gasheizung seit zwei Jahren eigentlich nur noch im Notbetrieb lief, hat man sich vergangenes Jahr für eine neue Beheizung entschieden. Passend zur allgemeinen politischen Diskussion ist es eine Wärmepumpe, wie unser Mitglied Martin Kling, Chef der Firma FF Haustechnik in Langenargen, berichtet.

Diese Wärmepumpe wird nun bis Ende September fertiggestellt. So steht dem Wintertraining in Ergo- und Kraftraum nichts mehr entgegen. Unterstützung hatte Martin bei der Montage unter anderem von Holger Häffelin und Ralf Paulus.

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