Volleyball-Profis versuchen sich beim Rudern

Gar nicht so leicht, wie’s aussieht, oder? Leon Hoff und Matthias Wolsfeld (Zweier im Hintergrund) zeigten den Volleyballprofis „live“, wie Rudern geht. Bild: RVF

Am Mittwoch gab’s beim RVF eine Premiere: Zum ersten Mal stiegen Volleyballer der Erstliga-Mannschaft des VfB Friedrichshafen bei uns ins Ruderboot – und stellten sich wirklich passabel an. Der RVF ist der Anfrage der Häfler Sportskollegen gern nachgekommen.

Volleyballer rudern? Mit den Armen in der Luft sicher oft, aber so richtig auf dem Wasser? Warum nicht, dachte sich VfB-Cheftrainer Michael Warm, und fragte bei uns für ein „Probetraining“ der besonderen Art an. Für den RVF und ganz besonders für das junge Rennteam des Vereins waren die Sportprofis herzlich willkommen. 

Thomas Weiler hilft beim Einsteigen. Bild: RVF

Und so stand am Mittwochvormittag fast die gesamte Erstliga-Mannschaft samt Staff des VfB Friedrichshafen auf dem Hof des Traditionsvereins. „In diesem Jahr ist vieles anders als sonst und wir müssen noch mehr zusammenhalten. Teambuilding spielt für eine erfolgreiche Saison eine größere Rolle als viele denken“, nannte Michael Warm einen Grund für diesen besonderen Ausflug auf den Bodensee. Der zweite: Mit zwei Monaten ist die Vorbereitung für die nächste Volleyballsaison im „Oberhaus“ in diesem Jahr so lang wie noch nie. Da muss sich ein Trainer schon einiges einfallen lassen, damit seine Spieler nicht die Lust am Ballspielen verlieren, bevor der Ligabetrieb startet.

Das sieht doch schon recht gut aus! Bild: RVF

Mit ihrer Körpergröße, einer gut trainierten Muskulatur und Koordination haben Volleyballer gute Voraussetzungen fürs Rudern, auch wenn unsere Sportler im Boot mit Sicherheit mehr Ausdauer haben. Doch wie mit dem Ball braucht es auch im Mannschaftsboot technische Perfektion und ein eingespieltes Team, damit es gut läuft. Dass das einfacher aussieht als es sich mit den beiden rund drei Meter langen Skulls in den Händen im Boot umsetzen lässt, haben die Männer um Libero Markus Steuerwald dann recht schnell erkannt. Bis auf den Jüngsten im Team, Ben-Simon Bonin, der unterwegs zur Vorbereitung für die Junioren-EM in Italien war, stellten sich alle VfB-ler mit großer Ernsthaftigkeit, aber genauso viel Spaß dem ungewohnten Bewegungsablauf im anfangs wackligen Ruderboot. Nur Dejan Vincic wollte vorzeitig an Land. Die „Kippelei“ war ihm auf den Magen geschlagen. 

Gruppenfoto nach Abschluss der Trainingseinheit – unsere Rennruderer mittendrin. Bild: RVF

Nicht nur unsere Trainer Jan Strempel und Thomas Weiler begleiteten die Doppelvierer mit den Motorbooten auf dem Wasser. Unsere Nachwuchs-Elite war genauso am Start. Leonie Goller, Emma Neubauer Yara Köder und Nora Dormeyer tauschten für diese Trainingseinheit die Seiten und nahmen statt der Skulls in jedem Boot das Steuerruder in die Hand.

Thomas Weiler (links) begrüßt die VfB-Profis mit Chefcoach Micheal Warm (3. von rechts). Bild: RVF

„Die Mädels sind das unerschrocken angegangen und haben die großen Jungs in englischer Sprache unterwiesen“, so Thomas Weiler. Die Jungs der RVF-Rennmannschaft – Yannis Köder, Leon Hoff und Mathias Wolsfeld – begleiteten die Volleyballer im Rennboot und zeigten quasi im praktischen Anschauungsunterricht, wie Rudern so geht.

Schwimmwesten an, Skulls zum Steg bringen, Boote einsetzen – und dann ging’s in vier Doppelvierern los. Bild: RVF

Aufs Wasser gingen letztlich alle, sogar das Trainergespann Michael Warm und Thomas Ranner. Dass eine Körperlänge jenseits von zwei Metern im Gig-Boot aber das Ende der Fahnenstange ist, zeigte sich aber nicht nur bei Diagonalangreifer Lukas Maase, der an Land stolze 2,12 Meter misst. Obwohl alle Stemmbretter in weiser Voraussicht so weit wie möglich nach vorn gestellt waren, reichten nicht nur für seine langen Beine die Rollbahnlänge für den Rollsitz nicht mehr aus – von der Schuhhalterung im Boot ganz abgesehen. Dabei ist Schuhgröße 46 ja eigentlich kein Problem.

Dass eine Körperlänge jenseits von zwei Metern im Gig-Boot das Ende der Fahnenstange ist, zeigte sich aber nicht nur bei Diagonalangreifer Lukas Maase, der an Land stolze 2,12 Meter misst. Bild: RVF

Nach einer guten halben Stunde bekamen die Volleyballer in den Booten den gemeinsamen Rhythmus und eine gleichförmige Bewegung schon ganz gut hin. Als besonders talentiert zeigte sich der kubanische Mittelblocker David Fiel Rodriguez, der auf der Schlagposition in seinem Boot den Takt vorgab. Kein Wunder: Das war nicht sein erstes Rudertraining, gab er später zu. Er war auch nach der einstündigen Ausfahrt noch so gut bei Puste, dass er beim Abschluss-Meeting auf dem Hof noch eine fetzige Beatbox-Einlage zum Besten geben konnte. 

Auf die Art tragen wir die Skills sonst eigentlich nicht hoch:-). Bild: RVF

Nach gut zwei Stunden waren sich Ruderer und Volleyballer jedenfalls einig: „Das hat wirklich Spaß gemacht“, sagt RVF-Trainer Thomas Weiler. Einige vom VfB würden das gern wiederholen. Und weil es bei der Premiere so gut geklappt hat, hat der Ruderverein nun auch die Volleyball-Junioren zum Wassertraining eingeladen.

Erste Regatta 2020 in Linz-Ottensheim

Nora Dormeyer und Leonie Goller freuen sich über ihre erste Medaille in dieser Saison: Sie holten im Doppelzweier in Linz die Bronzemedaille. Bild: Jan Strempel

Am Wochenende (11./12. Juli) war eine erste Delegation der Friedrichshafener Rennmannschaft nach der langen Durststrecke auf Grund der Corona-Pandemie wieder unterwegs. Ziel war Linz in Oberösterreich, genauer gesagt die Weltcup- und Weltmeisterschafts-Strecke in Ottensheim. Über beide Tage wurde in einem Ausscheidungssystem die schnellsten Boote mit Teilnehmern aus Österreich und Deutschland ermittelt. Viele deutsche Vereine nicht nur aus Baden-Württemberg und Bayern, sondern auch Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Berlin nutzten die Chance, in die Wettkampfsaison zu starten, da hierzulande noch keine Wettkämpfe stattfinden.

Für den RVF waren die vier Juniorinnen U17 Nora Dormeyer, Leonie Goller, Yara Köder und Emma Neubauer (alle Jahrgang 2005) am Start. Im Zweier konnte sich der Zweier Dormeyer/Goller mit einem Abteilungssieg am ersten Tag souverän ins A-Finale rudern. Diese starke Leistung krönte das jüngste Boot im Final-Feld mit einer Bronzemedaille nach einem packenden Rennen zwischen den Mannschaften aus Linz, München und Friedrichshafen, die während des gesamten Rennens nie mehr als eine halbe Bootslänge auseinander fuhren. Obwohl der Zweier erst seit wenigen Wochen zusammen fährt und noch Defizite in der Zusammenarbeit zeigte, steckte er nie auf, griff immer wieder nach vorne an und schob sich mit einem beherzten Spurt etwa 500 Meter vor dem Ziel sogar in Führung. Am Ende reichten die Kräfte jedoch nicht, diese Führung gegenüber den erfahreneren Gegnerinnen ins Ziel zu bringen. Der Vorsprung vor dem Vierten, dem direkten Konkurrenten aus Baden-Württemberg, betrug am Ende fünf Sekunden.

Dem Zweier Köder/Neubauer gelang der Sprung ins B-Finale. Dort bekamen die beiden Sportlerinnen das Boot jedoch nicht – wie noch am Samstag – ins Laufen und kamen als Sechste, insgesamt also als 12., ins Ziel.

Auch der Vierer schaffte es ins A-Finale, musste sich dort aber den stärkeren Gegnern geschlagen geben und landete auf dem 5. Platz.

Insgesamt präsentierten sich die Sportlerinnen des RVF mit einer tollen Mannschaftsleistung, die Hoffung macht für die weiteren Jahre im Junior-Bereich.

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage hoffen wir, dass es nicht bei dieser Regatta bleibt. Linz hat gezeigt, dass mit guter Organisation, einem durchdachten Konzept und Rücksichtnahme solche Freiluftveranstaltungen sehr gut möglich sind. Vielleicht ist es hier tatsächlich einmal von Vorteil, dass Rudern kein Publikumsmagnet ist.

Jan Strempel (Trainer Leistungssport)

Der Regattaplatz in Linz: Der RVF nutzte den Wettkampf auf der Weltcup- und Weltmeisterschafts-Bahn für den Saisonstart. Bild: Jan Strempel

Häfler Rennruderer mit starker Mannschaftsleistung bei der Langstreckenregatta in Breisach

RVF

Nach einem anstrengenden Trainingslager in Breisach in den Herbstferien startete die junge Rennmannschaft des Rudervereins Friedrichshafen am Wochenende bei der Langstreckenregatta in Breisach. Mattis Kley, Leon Hoff, Nora Dormeyer, Yara Köder und Leonie Goller zeigten dort „eine ganz starke Mannschaftsleistung“, freut sich Trainer Jan Strempel.

Im jüngeren Jahrgang der B-Junioren (2005) ruderten sich alle im Einer in einem starken Teilnehmerfeld aus dem gesamten Südwesten ins gute Mittelfeld. Besonders hervorgetan hat sich in Abwesenheit von Matthias Wolsfeld, der krankheitsbedingt ausgefallen ist, Leon Hoff, der im landesweiten Vergleich auf den fünften Platz gerudert ist. „Nicht nur individuell, sondern insgesamt ein prima Ergebnis für die erste richtige Langstrecke über 5,3 Kilometer“, sagt Trainer Jan Strempel, der diese Regatta als gute Ausgangssituation für das anstehende Wintertraining sieht.

RVF fährt sechs Siege und zwei 2. Plätze in elf Rennen auf der 500m-Strecke ein

RVF: Nora Dormeyer und Yara Köder im blauen Boot rechts

Erfolgreichste Starterin in Marbach war Nora Dormeyer. Sie siegte an beiden Renntagen im Einer der 13/14-jährigen Mädchen mit jeweils schnellster Zeit aller Läufe. Zusammen mit Yara Köder gewann sie zudem an beiden Tagen den Doppelzweier in ihrer Altersklasse ebenfalls in schnellster Zeit aller Läufe.

Auch Matthias Wolsfeld war der schnellste seiner Altersklasse. Im Junioren-Einer B (13/14 Jahre) gewann er an beiden Tagen jeweils mit Bestzeit. Im Einlagerennen, dem Verlosungsachter, bei dem 24 Junioren auf drei Achter durch Los verteilt wurden, belegte Matthias mit seiner Mannschaft den dritten Platz. Es war sein erstes Rennen im Riemenboot.

Yara wurde im Einer in ihren Läufen am ersten Tag Zweite, am zweiten Tag in einem stärkeren Feld trotz Leistungssteigerung leider nur Dritte.

Mattis fuhr im leichten Einer der 13/14-Jährigen in einem erwartungsgemäß hart umkämpften Rennen am ersten Tag auf den 2. Platz und am zweiten Tag auf den 3. Platz.

„Die Ergebnisse machen Hoffnung auf ein gutes Abschneiden bei der nächsten Kurzstrecken-Regatta in Bad Waldsee in knapp zwei Wochen“, schätzt Trainer Jan Strempel ein.

RVF-Rennjugend beim Bundeswettbewerb in München

Zwei 2. und ein 3. Platz

Bereits im Sommer hatten sich für das Team Baden-Württemberg in ihrer Altersklasse (13/14 Jahre) Leon Hoff im Einer, Mattis Kley im leichten Einer sowie Nora Dormeyer und Yara Köder im Zweier qualifiziert.

Am ersten Tag wurde eine Langstrecke in Abteilungen über drei Kilometer gefahren, tags darauf die Bundesregatta über 1000 Meter ausgetragen. Die Läufe wurden hier nach den Ergebnissen der Langstrecke gesetzt.

Leon belegte in seiner Abteilung den 3. Platz und bei der abschließenden Bundesregatta im vierten Lauf den 2. Platz.Mattis belegte in seiner Abteilung der Langstrecke den 5. Platz, wurde aufgrund seiner Zeit aber in den zweiten Lauf am Sonntag gesetzt und wurde hier Vierter.

Nora und Yara wurden bei der Langstrecke Fünfte und belegten am Sonntag im dritten Lauf den 2. Platz.

Baden-Württembergische Meisterschaften: RVF holt zwei Medaillen

RVF

Für den Ruderverein Friedrichshafen nahmen bei den Landesmeisterschaften Nora Dormeyer, Yara Köder, Leon Hoff, Matthias Wolsfeld, Jonathan Böhlen und Sebastian Knoll teil. Rennmannschaft kam mit einer Silber- und einer Bronzemedaille von den Titelkämpfen zurück an den Bodensee.

Jonathan und Matthias gewannen in einem knappen und hart umkämpften Rennen die Silbermedaille im Junioren-Doppelzweier hinter Radolfzell. Im Einer reichte es für Matthias leider nicht für den Finaleinzug, obwohl er in einem schweren Vorlauf eine der schnellsten Zeiten gefahren war. Insgesamt war das für Matthias aber der Höhepunkt einer sehr guten ersten Regattasaison. Auch Jonathan, eigentlich ein Leichtgewicht, der zeitplanbedingt im schweren Einer an den Start gehen musste, schlug sich im Vorlauf wacker, erreichte das Finale aber nicht.

RVF: Matthias Wolfsfeld, Jonathan Böhlen
RVF: Matthias Wolfsfeld, Jonathan Böhlen
RVF: Sebastian Knoll (rechts)

Sebstian Knoll ruderte im leichten Einer der Männer zur Bronzemedaille – ein tolles Ergebnis in einem gut besetzten Feld. Schon zuvor war er im schweren Einer ins Finale gefahren, dort aber erwartungsgemäß chancenlos. Er nutzte das Rennen vielmehr als Warmup für die anstehende Aufgabe bei den Leichten Ruderern.

Nora und Yara konnten sich zwar ihren Finalplatz im Zweier der Mädchen (13/14 Jahre) erkämpfen, mussten sich dort aber mit dem sechsten Platz begnügen. Hier machten sich die fehlenden Wasserkilometer im Zweier bemerkbar. Der große Kampfgeist der beiden im Rennen stand der Zusammenarbeit streckenweise im Wege.

Leon verpasste das Finale im Einer der Jungen (14 Jahre) knapp, zeigte aber wie schon so oft in dieser Saison ein bemerkenswerten Rennen, was Renneinteilung und Spurtfähigkeit angeht.

RVF-Nachwuchs für den Bundeswettbewerb qualifiziert

RVF: von links: Leon Hoff, Yara Köder, Mattis Kley und Nora Dormeyer.

Kürzlich trat die Ruderjugend des Landesruderverbands Baden-Württemberg bei einem Qualifikationswettkampf für den Bundeswettbewerb an. So nennt sich die Deutsche Meisterschaft der C-Junioren. Nur zwei Boote je Bootsgattung und Jahrgang dürfen vom Landesruderverband dann zum Bundeswettbewerb nominiert werden. Somit waren bei der Regatta in Greifensee die Besten des Landes angetreten, um eine der  begehrten Fahrkarten nach München im September mit nach Hause zu nehmen.

Ausgetragen wurde die Qualifikation auf dem aufgestauten Rhein in Breisach über eine Distanz von 3000 Meter. Nach 1500 m musste um eine Wendeboje manövriert werden, um dann  nach zirka 14 Minuten auf der Höhe des Starts das Ziel zu erreichen.

Für den Ruderverein Friedrichshafen waren am Start im

  • Doppelzweier der Mädchen (14 Jahre): Yara Köder und Nora Dormeyer
  • Einer Jungen (14 Jahre): Leon Hoff
  • Einer Jungen, Leichtgewicht (14 Jahre): Mattis Kley

Der Doppelzweier mit Yara Köder und Nora Dormeyer war deutlich schneller als die Konkurrenz und belegte Platz 1. Ebenso überragend das Ergebnis von Mattis Kley, der ebenso mit ordentlichem Abstand als Erster im Ziel war. Leon Hoff wurde an der Wendeboje behindert und musste dort warten, dennoch reichte es gut für den zweiten Platz mit nur 13 Sekunden Rückstand zum Siegerboot. Damit sind alle Ruderinnen und Ruderer des RV Friedrichshafen für den Bundeswettbewerb nominiert.

In Heidelberg sind Nora Dormeyer und Mattis Kley sehr erfolgreich

RVF

Im Einer der 14-jährigen Mädchen hatten 18 Boote gemeldet, die über 1000 Meter an den Start gingen. Nora Dormeyer war sehr konzentriert und kam gut vom Start weg, die Bootsspitze lag schon mal vorne. Gerade war ein Gewitterregen niedergegangen und ein scharfer Schiebewind zog über die Regattastrecke. Bei solchem Wetter hatte sie schon geübt, und so baute Nora die leichte Führung aus und gewann ihr Rennen in Tagesbestzeit. Damit war sie für den ersten Lauf am Sonntag gesetzt. Der startet bei idealen Ruderbedingungen, und auch hier war Nora ganz vorne mit dabei. Sie erreichte einen zweiten Platz hinter der routinierten Konkurrenz aus Konstanz. Im Zeitvergleich der baden-württembergischen Boote lag Nora in Heidelberg am Ende an dritter Stelle.

Mattis Kley ging im Einer der Leichtgewichte an den Start und fuhr sein erstes Rennen ungefährdet nach Hause. Bei 14 gemeldeten Booten gewann er seinen Lauf mit der zweitbesten Zeit der vier gestarteten Läufe. Am Sonntag wurde Mattis in den ersten Lauf gesetzt, in dem die schnellsten Boote vom Vortag gegeneinander antraten. Bei idealen Ruderbedingungen kam auch er gut vom Start weg, musste sich der starken Konkurrenz aus Essen aber beugen. An zweiter Stelle liegend brachte Mattis das Rennen gut über die Strecke, musste sich aber im Endspurt und erste kurz vor dem Ziel noch einem Boot aus Frankreich geschlagen geben. Er erreichte bei der Regatta in Heidelberg einen guten dritten Platz.

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Hervorragende Bilanz bei der Pfingstregatta in Gießen

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Bei der Pfingstregatta in Gießen waren Matthias Wolsfeld, Nora Dormeyer, Leonie Goller, Emma Neubauer und Leon Hoff dabei. Hier fuhr die Nachwuchsmannschaft des RVF eine hervorragende Bilanz ein: Bei 14 Starts gelangen ihnen acht Siege. Am Wochenende gingen die Rennen über 1000 Meter. Montag wurden Sprints über 350 Meter gefahren.

Erfolgreichster Starter war Matthias mit der makellosen Bilanz von fünf Siegen bei fünf Starts. Er gewann an den beiden ersten Tagen jeweils seine Läufe im B-Einer und in der höheren Klasse bei den A-Junioren. Auch im Sprint der B-Einer am Montag war er siegreich.

Alle anderen RVF-Ruderer gewannen jeweils ein Rennen. Leon holte sich am ersten Tag den Sieg im Einer der 14-Jährigen und landete am Sonntag sowie beim Sprint am Montag knapp jeweils zwei zweite Plätze gegen einen starken Lokalfavoriten aus Gießen.

Nora gewann ihr Rennen im Einer der 14-Jährigen am Sonntag nach einem zweiten Platz am Samstag und einem weiteren zweiten Platz im Sprint am Montag.

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Top-Ergebnis für Matthias Wolsfeld auf der Olympia-Regattastrecke von 1972

RVF: Matthias Wolfsfeld

Am Wochenende fand in München die 1. Internationale DRV-Junioren-Regatta statt. Mehr als 900 Ruderinnen und Ruderer aus zehn Nationen haben sich den winterlichen, einstelligen Temperaturen gestellt und tolle Leistungen abgerufen. Trotz der Kälte waren die Bedingungen für alle Teilnehmenden fair, schätzt der Deutsche Ruderverein ein.

Mit am Start war Matthias Wolsfeld vom Ruderverein Friedrichshafen, der in München erst seine zweite Regatta bestritten hat. „Er hat es geschafft, sich durch einen zweiten Platz im B-Einer am ersten Tag in den zweiten, gesetzten Lauf am Sonntag zu rudern“, freut sich RVF-Trainer Jan Strempel. Dort musste Matthias erwartungsgemäß Lehrgeld zahlen und wurde Fünfter. Nach Einschätzung des RVF-Trainers ist das dennoch ein hervorragendes Ergebnis, denn München gelte auch bei den B-Junioren als eine erste Standortbestimmung für Meisterschaftskandidaten. Das heißt, wer Ambitionen auf Medaillen oder eine Finalteilnahme hat, ist dort am Start. „Matthias hat sich in einem Feld etablierter und erfahrenerer Ruderer gut behauptet und verkauft“, schätzt Jan Strempel ein.