Nach einer äußerst erfolgreichen Regattasaison haben unsere beiden Trainer Oscar und Conrad Paulus entschieden, ihr Traineramt nach den Herbstregatten niederzulegen.
Wir bedauern diese Entscheidung, verstehen aber, dass im Augenblick der Fokus auf Beruf wichtiger ist und hoffen, dass die beiden uns auch künftig an der einen oder anderen Stelle unterstützen werden.
Aktuell besprechen wir, wie wir uns für die kommende Saison aufstellen, um unseren Sportlerinnen und Sportlern weiterhin die bestmögliche Betreuung bieten zu können.
Zum Abschluss der Regattasaison zeigte sich unser Rennruder-Team nochmals in bester Verfassung. Mit drei Silbermedaillen und zwei weiteren Finalteilnahmen konnten unsere Aktiven bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Breisach eine höchst erfolgreiche Saison zu Ende rudern.
Über den Vorlauf qualifizierten sich Joona Knievel und Jan Blinka mit einer guten Laufzeit für das Finale, wo es für die beiden Youngsters trotz technischer Probleme am Start zu einem fünften Platz reichte.
Hanna Arvaj musste wieder einmal gegen körperlich überlegene Konkurrentinnen an den Start, konnte aber im Vorlauf ihre rudererischen Fertigkeiten abrufen. Zur Finalteilnahme hat es leider nicht gereicht.
Junior A-Leichtgewichts-Einer (Trainer Oscar Paulus)
Linus Kilches erreichte nach einem hart umkämpften Vorlaufsieg souverän das Finale.
Hier traf er auf mehrere Teilnehmer der Deutschen Juniorenmeisterschaften und lag mit einer imposanten kämpferischen Leistung lange in den Medaillenrängen, ehe sich die erfahreneren Routiniers absetzen konnten. Der fünfte Platz war für Linus ein überraschender Erfolg im Skiff.
Junior A-Leichtgewichts-Doppelzweier (Trainer Oscar Paulus)
Bei den älteren Jahrgängen der Leichtgewichtsklasse geht wegen der körperlich gleichen Voraussetzungen so richtig „die Post ab“. Aus Gewichtsgründen hatten wir eine neue Doppelzweier-Kombination mit Linus Kilches und Felix Strauch (noch Junior-B) am Start. Wie erwartet, war das Rennen spannend bis zum Schluss und unsere beiden Jungs sicherten sich die Silbermedaille mit nur einer halben Bootslänge Rückstand zum ersten.
Junior-B-Leichtsgewichts-Einer
Wie erwartet gab es hier mit 14 Meldungen ein großes Starterfeld, das mit mehreren DJM-Startern auch entsprechend hochklassig besetzt war. Bei drei Vorläufen kommen nur die ersten zwei Boote ins Finale. Während Felix Strauch (Trainer Bernhard Strauch) seinen Vorlauf erwartungsgemäß gewann, sorgte Jan Blinka (Conrad Paulus) mit seinem zweiten Platz für eine dicke Überraschung. Zwei RVF-Boote im Finale mit insgesamt vier DJM-Teilnehmern!
Hier ging Felix Strauch mit einem Blitzstart in Führung und verteidigte diese auch in einem kräftezehrenden Streckenverlauf, ehe sich der Ruderer aus Breisach im Endspurt doch noch durchsetzen konnte. Für Jahn Blinka war alleine schon die Finalteilnahme ein großer Erfolg und eine riesige Herausforderung, der er sich mit dem fünften Platz bravourös stellte.
Juniorinnen-B-Zweier ohne Steuerfrau (Trainer Bernhard Strauch)
Vor ihrem ersten Rennen im Riemenzweier waren Leni Gerth und Allysa Rauber extrem angespannt und höchst motiviert, ging es doch gegen ihre Teamkolleginnen aus dem erfolgreichen Juniorinnen-B-Projekt der Saison. Nur wenige Trainingseinheiten konnten in der technisch schwierigsten Bootsklasse absolviert werden. In einem höchst engagiert gefahrenen Rennen fehlte den beiden nur wenige Zehntelsekunden zum Sieg und über die Silbermedaille war die Freude riesengroß.
Juniorinnen B Doppelzweier (Trainer Oscar Paulus)
Leni Gerth und Allysa Rauber starteten zusätzlich im Doppelzweier, wo sie sich mit einem klaren Vorlaufsieg ebenfalls fürs Finale qualifizierten, das dann aber wegen gesundheitlicher Probleme abgemeldet werden musste.
Text B. Strauch, Bilder Conrad Paulus, Manuel Strauch
Bei einem Empfang am Sonntagmorgen im Bootshaus feierte der Ruderverein seine erfolgreichen Athleten, die von den Deutschen Jugendmeisterschaften in Köln mit einmal Silber und zweimal Bronze zurückgekommen sind. Vorsitzender Ingo Schimmelpfennig zeichnete nochmals die spannenden Rennen von Felix Strauch im Leichtgewichts-Junior-B-Einer sowie Allysa Rauber und Leni Gerth im Vierer mit (Allysa und Leni, Silber) bzw. im Achter (Allysa, Bronze) nach. Allysa bedankte sich im Namen des jungen Rennteams bei den Trainern und ließ ihre Saison Revue passieren. Mit unserem traditionellen HIPP-HIPP-HURRA beschloss Ingo Schimmelpfennig den offiziellen Teil und es war noch Zeit und Gelegenheit, sich im Gespräch auszutauschen. Die Bewirtung an diesem Vormittag hat die Jugend übernommen.
Bei einer Wanderfahrt vom 21. bis 29. Juni ging es durch Berlin und Brandenburg. Wir haben einen gesteuerter Gig 2er. C-Boot und einen gesteuerten, geklinkerten 3er von unserem gastgebenden Verein Potsdamer Ruderclub Germania bekommen.
Nach dem Rudern erfreuten wir uns am vielfältigen gastronomischen Angebot der Metropole, die Auswahl war groß, ob nun griechisch, persisch, amerikanisch, italienisch, koreanisch oder preußisch. Alle Restaurants hinterließen einen nachhaltigen Eindruck.
Eine erste fünftägige Tour führte quer durch den Süden der Stadt vom Wannsee über Kleinmachnow durch den Teltowkanal in die Spree bis in den äußersten Südosten Berlins zur Regattastrecke bei Grünau, den Gosener Graben, ein alter stillgelegter Kanal, der mit der Schussen vergleichbar ist, und den Großen Müggelsee. Dort wurden wir von einem heftigen Gewitterregen überrascht, der im ganzen Land für Schlagzeilen sorgte. Zum Glück konnten wir uns noch rechtzeitig an Land in Sicherheit bringen, um die Tour am nächsten Tag fortsetzen zu können. Der Rückweg erfolgte auf der Spree und Kanälen nahe des Zentrums der Stadt vorbei an Kreuzberg, Charlottenburg und Spandau zurück zum Wannsee.
An den folgenden zwei Tagen ruderten wir über Potsdam und mehrere Seen bis in die brandenburgische Kleinstadt Werder an der Havel. Vom Boot aus begegneten uns viele bekannte Gebäude im Umfeld von Potsdam wie Schloss Babelsberg und Cecilienhof sowie geschichtsträchtige Relikte der deutschen Teilung wie die Glienicker Brücke, die ehemalige Schiffszollabfertigung und die früher eingemauerte Heilandskirche.
Neben der sportlichen Aufgabe mit über 160 abwechslungsreichen Kilometern auf Berliner und Brandenburger Wasserwegen und Seen standen am Abend und teilweise am Nachmittag mit Hilfe des öffentlichen Nahverkehrs auch das Kennenlernen der großen Stadt auf dem Programm. Spaziergänge durch das nahegelegene Potsdam und den Park von Sanssouci, eine Bunkerführung beim Berliner Unterweltenverein und eine Führung hinter die Kulissen des Reichstags durch die Räume einer Bundestagsfraktion und der Rundgang auf die Kuppel.
Am letzten Tag sind wir dann nicht mehr gerudert und haben dann ein wenig auf Tourismus in Berlin gemacht und viel gesehen, wie zum Beispiel die Gedächtniskirche, den Deutschen Dom, Kuchenessen auf der Museumsinsel und die Mauergedenkstätten Friedrichstraße und Bernauer Straße. Aber es war dann auch sehr warm und wir waren froh, als wir nach dem Abendessen in der Nähe des Alexanderplatzes wieder in unserer Unterkunft am Wannsee zurück waren. Am Sonntag ging es dann mit dem Zug und dem Begleitfahrzeug zurück an den Bodensee.
Organisiert wurde diese Wanderfahrt von unserem Wanderruderwart Michael Brugger mit Unterstützung von Claudia, die den Kontakt nach Berlin hergestellt hatte. Gerudert sind Dietmar Kessler, Ezter, Pauline, Rudi & Elisabeth Hartman, Claudia Grün und Michael Brugger.
Mit drei Medaillen beladen war unser Bootstransport auf der Rückfahrt von den Deutschen Meisterschaften in Köln doch etwas schwerer als auf der Hinfahrt. Gefehlt haben dafür die Steine, die den Aktiven und Trainern sprichwörtlich „vom Herzen gefallen“ sind nach vier Tagen Meisterschaft bei Hitze bis zu 38 Grad.
Auf diesen Saisonhöhepunkt hat das Team zielstrebig hingearbeitet. Leni und Allysa haben die letzten zehn (!!!) Wochenenden in Trainingslagern verbracht und alles für ihr gestecktes Ziel gegeben. Unsere drei Jungs haben sich am letzten Wochenende vor der Meisterschaft traditionell in Breisach vorbereitet und konnten sich da schon an die extreme Hitze gewöhnen.
Das größte Programm gab es für Felix. Er musste sich im Vor- und im Hoffnungslauf und Halbfinale bis in den Endlauf durchbeißen – das waren vier knüppelharte Rennen in vier Tagen. Nach einem 2. Platz im Vorlauf brachte der Hoffnungslauf eine weitere Möglichkeit, sich an die Spitze heranzutasten. Nach einem deutlichen Sieg im Hoffnungslauf ging es im Halbfinale bereits um Alles. Bei 31 gemeldeten Booten gibt es drei Halbfinale, aus denen jeweils nur die beiden ersten das Finale A erreichen. Felix war im Halbfinale jetzt in der Erfolgsspur und setzte seinen Weg unbeirrt fort. Über den gesamten Rennverlauf lag er auf Platz zwei und ließ sich auch im Endspurt den Weg ins Finale nicht mehr nehmen. Damit hat niemand aus der ganzen Trainingsgruppe gerechnet. Welche Chancen wird Felix im Finale haben ? Es war schon alles erreicht und die Kür startete in der Mittagshitze auf der herrlichen Regattaanlage in Köln.
Am Abend zuvor beim Italiener rechnete Trainer-Opa Bernhard die Ergebnisse der Vorentscheidungen durch – welche Chancen hat Felix? Eines stand fest: die Endlaufteilnahme war eine Sensation. So gab es für Strauch eine einfache Taktik für den Endlauf: von Anfang an versuchen, mitzufahren und schauen was auf der Strecke geschieht. Genauso umgesetzt, fuhr Felix ein konstantes Rennen und hatte seinen Konkurrenten aus BaWü auf der Nebenbahn überraschend gut im Griff – war der doch vor fünf Wochen bei der Kölner Regatta noch 12 Sekunden schneller. Auf dem vierten Platz ging es dann auf den letzten 250 Metern Richtung Ziel und als Felix merkte, dass der Ruderer aus Witten auf Bahn 2 nachlässt, war sein Moment gekommen. Mit einem unwiderstehlichen kraftvollen und druckstarken Endspurt schob er sich vorbei und überquerte die Ziellinie als Dritter. Papa Manuel und Opa Bernhard lagen sich mit Tränen in den Augen in den Armen und es kam die Erinnerung an 33 Jahre zuvor auf, als Manuel mit 16 Jahren, ebenfalls im Einer, auf dem Podest ganz oben stand.
.Bereits am Vormittag hatten sich Allysa Rauber und Leni Gerth, unsere beiden „Riemerinnen“ in Renngemeinschaft mit Stuttgart und Marbach, den zweiten Platz im Vierer mit Steuerfrau geholt. Mit Allysa am Schlagplatz fuhr der Vierer des Juniorinnen-B-Projekts des Landesruderverbandes Baden-Württemberg ein beherztes Rennen und hat sich mit der Silbermedaille für die vielen Entbehrungen der letzten Wochen belohnt.
Allysa konnte auch im Achterrennen der B-Juniorinnen mit dem Projekt die Bronzemedaille abholen. Mit diesem Ergebnis gehören Leni und Allysa zu den aktuell stärksten 16-jährigen Mädels im deutschen Riemenrudern – eine tolle Leistung, nachdem sie erst im Frühjahr mit dem „Riemen“ begonnen haben.
Auch in der Junior A-Klasse (17/18 Jahre) war der RVF vertreten. Linus Kilches und Fabian Kullmann hatten als jüngerer Jahrgang im Leichtgewichtsdoppelzweier den erwarteten schweren Stand. Nach einem beherzt gefahrenen Vorlauf ging es für sie am Finaltrag ins B-Finale. Hier zeigten sie in einem überraschend guten Auftritt, dass sie dazugehören und konnten erfahren, was in der nächsten Saison auf sie zukommt – allerdings dann wohl nicht mehr in der Leichtgewichtsklasse, denn das Einhalten der Gewichtsgrenze von 65 kg ist für die beiden 180 cm großen „Schlackse“ nicht auf Dauer möglich.
Last but not least war unsere U23-Ruderin Leonie Goller im Zweier ohne und Achter in Renngemeinschaften mit Frankfurt bzw. einigen weiteren Vereinen am Start. Die Starterfelder in dieser Altersklasse sind zwar zahlenmäßig kleiner wie im Juniorenbereich, doch nachdem es hier für die Sieger schon zur U-23 Weltmeisterschaft geht, sind die Plätze entsprechend hoch umkämpft.
Nach überstandenem Vorlauf erreichte Leonies Boot mit ihrer Partnerin aus Frankfurt einen respektablen fünften Platz, der noch mit dem vierten Platz im Achter abgerundet wurde. Leonie ist zufrieden mit der Saison und freut sich auf August, denn dann geht es (hoffentlich !!!) nach USA zu „row and study“ – viel Glück für unsere Vizeweltmeisterin von 2023 !
Bei aller Freude ist für unser Trainerteam unter Bernhard Strauch mit Oscar und Conrad Paulus, Dennis Roth und Manuel Strauch dieser Erfolg eine eindrucksvolle Bestätigung ihrer Arbeit und ihres Engagements und zeigt: Als Team sind wir erfolgreich !
„Mentale Stärke im Rudersport -Psychologische Werkzeuge für Training und Wettkampf“ war Titel und Inhalt eines Workshops, den unsere Rennruderer und Rennruderinnen in dieser Saison besucht haben – und zwar bei uns im Clubraum. Eingeladen dazu hatte der „Förderverein Leistungssport im RVF“.
Wendelin Hartmann, B.Sc. Psychologie, arbeitet derzeit an seiner Masterarbeit und hat für unser junges Rennteam Sportpsychologie auf den Rudersport und das Alter unserer Athleten maßgeschneidert.
Kraft, Ausdauer und Technik wird das ganze Jahr über trainiert, das richtige Mindset durch mentales Training wurde nun durch Hartmann anschaulich vermittelt, die Wichtigkeit als ein weiterer Baustein zur Freude am eigenen Sport und als Voraussetzung für Erfolge aufgezeigt.
Nicht nur die Aktiven, auch das gesamte Trainerteam waren von den Möglichkeiten und den positiven Aussichten der Mentalarbeit fasziniert.
Für Teams vieler Sommersportarten sind die Faschingsferien Zeit der Trainingslager zur Vorbereitung auf die kommende Saison. Die Rudernationalmannschaft in Portugal, Radrennfahrer und Segler auf Mallorca und ein Teil der RVF-Rennmannschaft auf unserer Hausstrecke in Breisach. Mit der Jugendherberge – direkt neben dem LRV-Landesruderzentrum – gibt es dort ideale Bedingungen, um auf einem mittlerweile weltweit beliebten Ruderrevier zu trainieren.
Der neue Leistungssport-Vorstand des DRV und Cheftrainer der Nationalmannschaften, Robert Sens, schaute in Breisach vorbei und lobte einmal mehr die hervorragende Arbeit, die am Landesleistungszentrum des LRVBW geleistet wird.
Unsere sieben Juniorinnen und Junioren ruderten in fünf Tagen 10 Einheiten auf dem Wasser. Leni Gerth und Allysa Rauber trainierten im Juniorinnen-B-Projekt des LRV in Zweier, Vierer und Achter. Die Jungs im Doppelzweier und Einer. Auf dem Programm stand überwiegend Technikschulung, aber auch erste Rennstrecken wurden in Angriff genommen.
Nun sind es nur noch zwei Wochenenden zu Hause, bevor es zur Junioren-B-Rangliste im Einer wieder nach Breisach geht und schon am 12. April beginnt das Oster-Trainingslager auf dem Lago die Varese in Norditalien.
Am 21.12.2024 fand die die jährliche Jugendvollversammlung im Clubraum unseres Bootshauses statt. Zunächst wurde ein kurzer Rückblick des vergangenen Jahres präsentiert. Dabei wurden die Kontoausgaben analysiert und Höhepunkte des Jahres aufgegriffen.
Weiter ging es mit der Entlastung der ehemaligen Jugendvorständin Valerie Marwaha-Krohmer und des ehemaligen Jugendrats bestehend aus Felix Strauch, Henri Morgenbesser, Karoline Wedler und Hanna Arvaj. Beide wurden einstimmig entlastet.
Des Weiteren wurden Änderungen an der Jugendsatzung vorgenommen: Diese besagen, dass das Mindestalter für das Amt des Jugendvorstands von 18 auf 16 Jahren heruntergesetzt wird. Dies ist allerdings mit einer Einverständniserklärung der Eltern verbunden. Dieser Änderung wurde einstimmig zugestimmt.
Daraufhin folgten die Wahlen des Jugendvorstands samt Jugendrat. Fabian Kullmann wurde einstimmig zum Jugendvorstand gewählt. Der neue Jugendrat bestehend aus Felix Strauch, Jan Blinka, Joona Knievel und Hanna Arvaj ist ebenfalls einstimmig gewählt worden.
Schließlich kam es nach den erfolgreichen Neuwahlen zur Aufgabenverteilung. Im Jugendrat wird Felix Strauch die Rolle des stellv. Jugendvorstands, Hanna Arvaj die der Kassenwärtin und Jan Blinka und Joona Knievel die Rolle der Hüttenwarte übernehmen.
„Rennen werden im Winter gewonnen“, abgedroschene Weisheit und doch immer noch aktuell. Unser elfköpfiges Rennruderteam ist mit 5 bis 9 wöchentlichen Trainingseinheiten derzeit mitten im manchmal eintönigen Wintertraining, da kommt die überraschende Neuigkeit vom Landestrainer höchst willkommen: Leni Gerth und Allysa Rauber wurden in den Landeskader berufen!
Die beiden 16-jährigen sind nach den Herbstregatten in den Riemenzweier gewechselt. In der dritten bzw. vierten Trainingssaison ist die für das Riemenrudern erforderliche Rumpfstabilität erreicht und der passende Zeitpunkt für einen Ausflug ins Riemen. Ziel der beiden Mädels ist ein Platz im BaWü-Juniorinnen B-Achter der kommenden Saison. Dafür steht für sie der Sport an erster Stelle – natürlich nach den schulischen Anforderungen.
Allysa hat als 13-jährige mit dem Rudersport begonnen und bereits einmal den Titel der BaWü-Meisterschaften im Doppelzweier gewonnen. Leni kommt ursprünglich von unseren Überlinger Ruderfreunden und hat dort im gleichen Alter das Rudern gelernt und erste Rennrudererfahrungen erlebt.
Der Erfolg unserer Mädels motiviert unsere gesamte Trainingsgruppe und sorgt weiterhin für gute Stimmung in der tristen Wintertrainingsperiode. Diese Kaderberufung bestätigt auch die trainingsmethodische und rudertechnische Arbeit unseres gesamten Trainerteams.
Infos zum Fortschritt des Baus der neuen Wagen-Remise:
Die Größe des neuen Gebäudes lässt sich erkennen an den Außenkanten der Bodenplatte. Foto: Thomas Weiler
In einem Graben, der von der Bodenplatte bis zur Bootshalle ausgehoben war, wurde vom Bau-Team ein Leerrohr verlegt, damit das neue Gebäude mit Strom zu versorgt werden kann. Die Jugendhütte und die Gartenhütte werden dann ebenfalls mit angeschlossen. Der Graben, in dem das Rohr verlegt wurde, ist mittlerweile wieder geschlossen. Am Samstag vor dem 3. Advent wurde der Pflasterbelag an der Bootshalle wieder ergänzt. Der Kiesbelag im Hof wurde soweit wieder ergänzt, dass man wieder ohne Lehm und Erde an den Schuhen von der Bootshalle aus zum Steg kommt.
Damit wir mit sauberen Schuhen in unsere Räume gehen, die Bitte, die nächsten 2 Monate möglichst auf dem gepflasterten Weg und auf dem bekiesten Bereich des Hofs zu gehen.
Der Rohbau und die Erdarbeiten sind abgeschlossen, bereits 67 ehrenamtliche Stunden sind geleistet. Herzlichen Dank soweit schon mal an alle Helferinnen und Helfer!
Nun ist Winterpause. Der Anhänger darf schon mal vorübergehend auf der Bodenplatte parken. Das Holz für unsere neue Halle ist bestellt. Die Zimmerleute werden Ende Januar die Bautätigkeit fortsetzen. Fürs Aufrichten der Halle wird dann für circa eine halbe Woche ein Kran im Hof stehen.
Weiterhin ist der Ruderbetrieb durchgängig möglich.