Nachwuchteam in Nürtingen erfolgreich

Sehr eng geht’s immer her bei der Regatta in Nürtingen.  Wenig Platz auf dem Neckar, wenn alle 3 Minuten ein Rennen vorbeikommt, schmale steile Rampen zu einem wackligen Behelfssteg, da muss man wachsam sein und sich gegenseitig helfen. Die C-Junioren des Rudervereins Friedrichshafen erlebten am ersten Oktoberwochenende ihre zweite Regatta und ließen sich da nicht irritieren.

Die C-Junioren Emil Hofmann, Jonah Homering, Aaron Kernmaier, Elsa Winkler und Lilian Blinka konnten die Regattasaison mit vier Siegen und sechs zweiten Plätzen beenden.

Für die A-Junioren war Fabian Kullmann mit einem Sieg und guten zweiten Plätzen mit dabei. Bei drei Rennen ist er auch den Schritt in die Seniorenklasse gegangen.

Weitere Ergebnisse:

Mädchen-Doppelzweier, Leistungsgruppe III

Elsa Winkler und Lilian Blinka konnten am Samstag ihr Rennen in der Leistungsgruppe III mit deutlichem Abstand gewinnen.
Am Sonntag konnten sie ihre Zeit in der Leistungsgruppe III um über 9 Sekunden verbessern, aber auch die Gegnerinnen aus Breisach hatten sich mehr vorgenommen und konnten das Rennen an diesem Tag für sich entscheiden. Platz 2 für Elsa und Lilian.

Samstag und Sonntag erreichten sie in weiteren Rennen der Leichtgewichtsklasse den 3. Platz.

Mädchen-Einer 11+12 Jahre, Leistungsgruppe III

Lilian Blinka lag am Samstag beim Zieleinlauf nur einen Luftkasten hinter der zweitplatzierten Konkurrentin aus Stuttgart. Auch am Sonntag war wieder die Stuttgarterin stärker, Lilian wurde auch in diesem Rennen Dritte.

Jungen-Doppelzweier 13-14 Jahre, Leistungsgruppe II

Am Samstag mussten sich Emil Hofmann und Jonah Homering im Doppelzweier noch dem Boot aus Heidelberg geschlagen geben und erreichten im 4-Boote-Feld den 2. Platz mit einer Länge Rückstand.
Für den Sonntag hatten sie sich mehr vorgenommen und konnten sich deutlich steigern. Mit 3 Zentel Sekunden Vorsprung gingen sie vor den Heidelbergern durchs Ziel und wurden mit einem 1. Platz belohnt.
Auch über alle Läufe hinweg gesehen war dieser Sieg ein sehr gutes Ergebnis. Einschließlich Leistungsgruppe I, fuhren Emil und Jonah ihr Rennen unter 21 Booten in dieser Konkurrenz in der siebtschnellsten Zeit.

Jungen-Einer 14 Jahre

Insgesamt 28 Einer der 14-jährigen waren gemeldet. Die Rennen waren auf den vorhandenen 4 Startbahnen zu absolvieren. Emil Hofmann war mit seinen Durchgangszeiten im Mittelfeld aller 14-jährigen gut mit dabei. Am Samstag war es noch Platz 2 in seinem Lauf hinter Heidelberg und am Sonntag konnte Emil sein Rennen mit einer Länge Vorsprung vor dem Boot des Tübinger Rudervereins gewinnen.

Jungen-Einer 13 Jahre

Zwei Sportler des RVF waren am Start in dieser Altersklasse in verschiedenen Rennen.

Aaron Kernmaier erkämpfte sich an beiden Tagen in der Leistungsgruppe III mit einer guten Länge Rückstand einen 2. Platz.

Jonah Homering erreichte in seiner Altersklasse im Einer in der Leistungsgruppe II am Samstag den 2. Platz hinter der Mannheimer RG Baden. Am Sonntag konnte er sich deutlich steigern, seinen Lauf gewinnen und am Siegersteg die Medaille und das begehrte T-Shirt der Nürtinger Regatta in Empfang nehmen. Über alle Läufe hinweg, einschließlich Leistungsgruppe I, fuhr Jonah am Sonntag bei 14 Einern in dieser Altersklasse in der viertschnellsten Zeit.

Junioren A

Fabian Kullmann war am Samstag in Renngemeinschaft mit der RG Waiblingen am Start. In einem spannenden Rennen konnten sie den Ludwigshafener Ruderverein nicht schlagen, waren am Ende eine knappe Bootslänge nach ihnen im Ziel und belegten den zweiten Platz.

Am Sonntag war Fabian Kullmann ebenfalls mit der RG Waiblingen am Start im Senioren A Doppelvierer der Männer, Leistungsgruppe I. In einem Bord an Bord Kampf ruderten 4 Boote über die Regattastrecke, spannend bis ins Ziel. Am Ende hatten die Ulmer den Bugball vorne und ruderten eine halbe Länge vor der Renngemeinschaft RV Friedrichshafen/ RG Waiblingen durchs Ziel. Die Boote aus Breisach und Lauffen belegten Rang 3 und Rang 4.

Text und Bilder: Thomas Weiler

Häfler Ruderer erfolgreich bei der Waldseer Regatta

Im vergangenen Jahr wurde bei der Waldseer Regatta noch Glühwein ausgeschenkt, in diesem Jahr zeigte sich der Herbst wieder von seiner angenehmen Seite: Ideale Wasserbedingungen und spätsommerliches Wetter sorgten für ein gelungenes Regattawochenende auf dem Stadtsee. Neben den Ruderern kamen auch die Zuschauer auf ihre Kosten.

Das oberschwäbische Herbsthighlight wurde durch die Teilnahme zahlreicher Schweizer Vereine bereichert, auch die Bregenzer waren am Start. Für den Ruderverein Friedrichshafen (RVF) gingen neben drei A-Junioren auch sechs Regattaneulinge an den Start. Trainer Thomas Weiler hatte die Nachwuchsruderer auf ihren ersten Wettkampf vorbereitet.

Besonders der jüngste RVF-Nachwuchs überzeugte mit beachtlichen Platzierungen. Jonah Homering gewann an beiden Tagen den Jungeneiner der 13-Jährigen mit großem Vorsprung. Im Doppelzweier der 13-Jährigen belegten Aaron Kernmaier und Ishaan Parki ebenfalls an beiden Tagen den zweiten Platz. Am Sonntag fehlte dabei nur eine Nasenspitze zum Sieg.

Emil Hofmann, Lilian Blinka und Elsa Winkler erreichten in ihren Einerrennen jeweils mittlere Platzierungen. Für die junge RVF-Mannschaft geht es Anfang Oktober bereits zur nächsten Regatta nach Nürtingen.

Auch im Doppelvierer waren die Häfler erfolgreich. Linus Kilches, Felix Strauch und Fabian Kullmann gingen erneut gemeinsam mit Moritz Baumann aus Waiblingen an den Start. Am Samstag gewann das Boot sein Rennen deutlich. Am Sonntag reichte es zu Platz zwei hinter dem starken Boot aus Ulm.

Für eine besondere Premiere sorgten die Häfler Ruderer im Achter. Lange hatte es keine Mannschaft des RVF mehr in dieser Bootsklasse gegeben. Gemeinsam mit Ruderern aus Ulm, Waiblingen und Waldshut gingen die Häfler an den Start. Viel Zeit zum Einrudern blieb vor dem Rennen nicht. Dennoch gelang es der Steuerfrau aus Waiblingen, das Boot mit viel Einsatz über den Stadtsee zu peitschen. Mit einer Bootslänge Vorsprung vor dem Boot aus Schleißheim sicherte sich die Mannschaft den Sieg. Entsprechend groß war die Freude bei der anschließenden Siegerehrung.

Felix Strauch überzeugte zudem im Leichtgewichtseiner und siegte an beiden Regattatagen souverän. Linus Kilches und Fabian Kullmann gingen außerdem sowohl im Einer als auch im Doppelzweier an den Start. Mit mittleren Platzierungen an beiden Tagen konnten sie sich in der Junioren-A-Klasse gegen die starke Konkurrenz behaupten.

Damit blickt der RVF auf ein erfolgreiches Regattawochenende in Bad Waldsee zurück – und für den jüngeren Nachwuchs steht mit Nürtingen bereits die nächste Herausforderung bevor.

Text: B. Strauch/ Bilder: T. Weiler

Auftakt der Rennruderer im Mannheimer Mühlauhafen

Traditionell ist der Mannheimer Mühlauhafen Treffpunkt der süddeutschen Ruderer für den Saisonauftakt. Auch wenn die engen Platzverhältnisse und der oft böige Wind bei den Aktiven nicht beliebt sind, zeigt sich doch in Mannheim, ob das Wintertraining und die Frühjahrstrainingslager und Wassereinheiten erfolgreich waren.

Unsere drei A-Junioren gewannen zusammen mit Konstanz im Vierer ohne Steuermann das Samstagrennen deutlich, dies lässt jedoch keine Bewertung der aktuellen Konkurrenz zu, weil zu wenig Boote am Start waren.

Zusätzlich wurde in Einer und Doppelzweier gestartet. Hier zeigte Linus Kilches mit zwei Siegen ein ansprechende Leistung. Zusammen mit Felix Strauch gab es einen zweiten Platz im Doppelzweier. Auch Fabian Kullmann gewann nach einem dritten Platz am Samstag sein Rennen am Sonntag deutlich. Felix Strauch startete erstmals in der offenen Gewichtsklasse und erreichte am Samstag den Dritten und am Sonntag den zweiten Platz im Junior-A-Einer.

Ein erfolgreicher Einstieg für Thomas Weiler in seiner neuen Trainerfunktion.

Text: B. Strauch, Bild: Thomas Weiler

Elmar-Reisch-Prämie für herausragende Erfolge

In der Jahreshauptversammlung wurden auch die Prämien aus dem Elmar-Reisch-Nachlass an besonders erfolgreiche Rennruderer und Rennruderinnen übergeben.

Elmar Reisch war langjähriges RVF-Mitglied und begeisterter Ruderer, dem die Jugend und ihre Erfolge immer am Herzen lagen. Er hat unseren Verein in seinem Nachlass mit einem namhaften Betrag bedacht. Er machte zur Bedingung, dass das Geld ausschließlich für die Jugendarbeit verwendet wird. So sollen zum einen herausragende Leistungen im Rennrudern wie auch die allgemeine Jugendarbeit gefördert werden. Für Elmar Reisch war diese Zuwendung im fortgeschrittenen Alter besonders wichtig und es gab eine Reihe von persönlichen Gesprächen mit unserem damaligen Vorsitzenden Manuel Strauch.

Hervorgegangen ist aus der Erbschaft eine Prämie, die an Medaillengewinner von Weltmeisterschaften, Deutschen- und Baden-Württembergischen Meisterschaften ausbezahlt wird.

Der damalige Vereinsvorstand hat ein Prämiensystem ausgearbeitet, das diesen Vorgaben entspricht. Gedacht ist die Prämie als Aufwandsentschädigung in der Art eines Stipendiums. Ausserdem wird die allgemeine Jugendarbeit mit einem jährlichen Zuschuss unterstützt.

Für das Jahr 2025 wurden ausgezeichnet für

            die Silbermedaille bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U 17

            im Riemenvierer mit Steuerfrau

            Allysa Rauber und Leni Gerth mit einer Aufwandsentschädigung von je € 200,00

            die Bronzemedaille bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U 17

            im Junioren-Leichtgewichts-Einer

            Felix Strauch mit einer Aufwandsentschädigung von € 100,00

            die Silbermedaille bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften

            im Junior-A-Leichtgewichts-Doppelzweier

            Linus Kilches mit einer Aufwandsentschädigung von € 70,00

            (zusammen mit Felix Strauch – es wird aber nur der ranghöchste Erfolg berücksichtigt)

Waldsee mit Wind, Wellen und Glühwein

Wenn auf einer Ruderregatta Glühwein angeboten wird, handelt es sich auf dem Wasser wohl neuerdings um „Wintersport“. So geschehen am 4.und 5. Oktober auf unserer Sprint-Heimstrecke in Bad Waldsee. Kälte, Regen und Windböen bis 55 km/h begleiteten die Aktiven und Zuschauer über das gesamte Wochenende. Der sehr unangenehme Seitenwind war für viele der größere Gegner als die Boote auf den Nebenbahnen.

Demzufolge sind auch die Ergebnisse unter Vorbehalt zu bewerten, denn es gab deutliche Unterschiede in den Wasserbedingungen zwischen den Startbahnen.

Nichtsdestotrotz konnte das RVF-Team mit fünf Siegen, neun zweiten und sieben dritten Plätzen die punkten. Insgesamt zeigten die Leistungen, dass unser Rennteam auch auf der 500m-Sprintstrecke vorne mitmischen kann und immer für spannende Rennen sorgt.

Beide Rennen im Zweier ohne Steuerfrau der Juniorinnen-A gewannen Leni Gerth und Allysa Rauber, unsere diesjährigen deutsche Vize-Meisterinnen, jeweils souverän mit mehreren Bootslängen Vorsprung. Mit zwei zweiten Plätzen im Doppelzweier zeigten sie zusätzlich ihre ruderische Vielseitigkeit.

Siegreich waren auch unsere A-Junioren Linus Kilches und Fabian Kullmann, die jeweils ein Einerrennen und zusammen ein Doppelzweier-Rennen dieser Altersklasse gewinnen konnten, immer in technischer Sauberkeit und eindrucksvollem Kampfgeist.

Ebenfalls auf den vorderen Rängen zwei und drei landeten Joona Knievel und Jan Blinka im Einer und Doppelzweier. Unsere ehemaligen Leichtgewichte haben damit einen überraschend guten Einstand bei den „Schweren“ hingelegt.

Ebenfalls aus dem Leichtgewichtsbereich kommt Felix Strauch, der eine Renngemeinschaft mit Breisach getestet hat. Mit nur einer Trainingseinheit am Freitag zeigten die beiden DM-Finalisten (Platz drei und fünf) bei ihren ersten Starts im schweren Doppelzweier schon ihre technische Fertigkeit und wollen die Zusammenarbeit nun in den Herbstferien vertiefen.

Last but not least hat unser „Ruderfloh“ Hanna Arvaj mit einem zweiten und dritten Platz das Häfler Ergebnis abgerundet.

Das diesjährige „Oberschwaben-Derby“ in Waldsee bedeutete für unsere beiden Jungtrainer Oscar und Conrad Paulus den Abschied aus dem doch manchmal doch sehr aufwendigen Trainerjob. Jetzt gilt es zunächst, sich unter den aktuellen Umständen im Ressort Leistungssport neu zu sortieren, um unseren aufstrebenden Aktiven weiterhin erfolgversprechende Bedingungen zu bieten – und vielleicht sind die „Paulusbrüder“ dann mit geringerem Aufwand wieder mit im Boot.

Text: Bernhard Strauch/ Bilder: Oscar Paulus

Oscar und Conrad Paulus legen Trainerämter aus beruflichen Gründen nieder

Nach einer äußerst erfolgreichen Regattasaison haben unsere beiden Trainer Oscar und Conrad Paulus entschieden, ihr Traineramt nach den Herbstregatten niederzulegen.

Wir bedauern diese Entscheidung, verstehen aber, dass im Augenblick der Fokus auf Beruf wichtiger ist und hoffen, dass die beiden uns auch künftig an der einen oder anderen Stelle unterstützen werden.

Aktuell besprechen wir, wie wir uns für die kommende Saison aufstellen, um unseren Sportlerinnen und Sportlern weiterhin die bestmögliche Betreuung bieten zu können.

Text: Ingo Schimmelpfennig/Bild: privat

3 mal Silber bei den Landesmeisterschaften

Zum Abschluss der Regattasaison zeigte sich unser Rennruder-Team nochmals in bester Verfassung. Mit drei Silbermedaillen und zwei weiteren Finalteilnahmen konnten unsere Aktiven bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Breisach eine höchst erfolgreiche Saison zu Ende rudern.

Junior-B-Leichtgewichts-Doppelzweier (Trainer Conrad Paulus)

Über den Vorlauf qualifizierten sich Joona Knievel und Jan Blinka mit einer guten Laufzeit für das Finale, wo es für die beiden Youngsters trotz technischer Probleme am Start zu einem fünften Platz reichte.

Juniorinnen-B-Leichtgewichts-Einer (Trainer Conrad Paulus)

Hanna Arvaj musste wieder einmal gegen körperlich überlegene Konkurrentinnen an den Start, konnte aber im Vorlauf ihre rudererischen Fertigkeiten abrufen. Zur Finalteilnahme hat es leider nicht gereicht.

Junior A-Leichtgewichts-Einer (Trainer Oscar Paulus)

Linus Kilches erreichte nach einem hart umkämpften Vorlaufsieg souverän das Finale.

Hier traf er auf mehrere Teilnehmer der Deutschen Juniorenmeisterschaften und lag mit einer imposanten kämpferischen Leistung lange in den Medaillenrängen, ehe sich die erfahreneren Routiniers absetzen konnten. Der fünfte Platz war für Linus ein überraschender Erfolg im Skiff.

Junior A-Leichtgewichts-Doppelzweier (Trainer Oscar Paulus)

Bei den älteren Jahrgängen der Leichtgewichtsklasse geht wegen der körperlich gleichen Voraussetzungen so richtig „die Post ab“. Aus Gewichtsgründen hatten wir eine neue Doppelzweier-Kombination mit Linus Kilches und Felix Strauch (noch Junior-B) am Start. Wie erwartet, war das Rennen spannend bis zum Schluss und unsere beiden Jungs sicherten sich die Silbermedaille mit nur einer halben Bootslänge Rückstand zum ersten.

Junior-B-Leichtsgewichts-Einer

Wie erwartet gab es hier mit 14 Meldungen ein großes Starterfeld, das mit mehreren DJM-Startern auch entsprechend hochklassig besetzt war. Bei drei Vorläufen kommen nur die ersten zwei Boote ins Finale. Während Felix Strauch (Trainer Bernhard Strauch) seinen Vorlauf erwartungsgemäß gewann, sorgte Jan Blinka (Conrad Paulus) mit seinem zweiten Platz für eine dicke Überraschung. Zwei RVF-Boote im Finale mit insgesamt vier DJM-Teilnehmern!

Hier ging Felix Strauch mit einem Blitzstart in Führung und verteidigte diese auch in einem kräftezehrenden Streckenverlauf, ehe sich der Ruderer aus Breisach im Endspurt doch noch durchsetzen konnte. Für Jahn Blinka war alleine schon die Finalteilnahme ein großer Erfolg und eine riesige Herausforderung, der er sich mit dem fünften Platz bravourös stellte.

Juniorinnen-B-Zweier ohne Steuerfrau (Trainer Bernhard Strauch)

Vor ihrem ersten Rennen im Riemenzweier waren Leni Gerth und Allysa Rauber extrem angespannt und höchst motiviert, ging es doch gegen ihre Teamkolleginnen aus dem erfolgreichen Juniorinnen-B-Projekt der Saison. Nur wenige Trainingseinheiten konnten in der technisch schwierigsten Bootsklasse absolviert werden. In einem höchst engagiert gefahrenen Rennen fehlte den beiden nur wenige Zehntelsekunden zum Sieg und über die Silbermedaille war die Freude riesengroß.

Juniorinnen B Doppelzweier (Trainer Oscar Paulus)

Leni Gerth und Allysa Rauber starteten zusätzlich im Doppelzweier, wo sie sich mit einem klaren Vorlaufsieg ebenfalls fürs Finale qualifizierten, das dann aber wegen gesundheitlicher Probleme abgemeldet werden musste.

Text B. Strauch, Bilder Conrad Paulus, Manuel Strauch

Workshop zur mentalen Stärke im Rudersport

„Mentale Stärke im Rudersport -Psychologische Werkzeuge für Training und Wettkampf“ war Titel und Inhalt eines Workshops, den unsere Rennruderer und Rennruderinnen in dieser Saison besucht haben – und zwar bei uns im Clubraum. Eingeladen dazu hatte der „Förderverein Leistungssport im RVF“.

 Wendelin Hartmann, B.Sc. Psychologie, arbeitet derzeit an seiner Masterarbeit und hat für unser junges Rennteam Sportpsychologie auf den Rudersport und das Alter unserer Athleten maßgeschneidert.

Kraft, Ausdauer und Technik wird das ganze Jahr über trainiert, das richtige Mindset durch mentales Training wurde nun durch Hartmann anschaulich vermittelt, die Wichtigkeit als ein weiterer Baustein zur Freude am eigenen Sport und als Voraussetzung für Erfolge aufgezeigt.

Nicht nur die Aktiven, auch das gesamte Trainerteam waren von den Möglichkeiten und den positiven Aussichten der Mentalarbeit fasziniert.

Text und Foto: Presse RVF

Ab ins Trainingslager!

Für Teams vieler Sommersportarten sind die Faschingsferien Zeit der Trainingslager zur Vorbereitung auf die kommende Saison. Die Rudernationalmannschaft in Portugal, Radrennfahrer und Segler auf Mallorca und ein Teil der RVF-Rennmannschaft auf unserer Hausstrecke in Breisach. Mit der Jugendherberge – direkt neben dem LRV-Landesruderzentrum – gibt es dort ideale Bedingungen, um auf einem mittlerweile weltweit beliebten Ruderrevier zu trainieren.

Der neue Leistungssport-Vorstand des DRV und Cheftrainer der Nationalmannschaften, Robert Sens, schaute in Breisach vorbei und lobte einmal mehr die hervorragende Arbeit, die am Landesleistungszentrum des LRVBW geleistet wird.

Unsere sieben Juniorinnen und Junioren ruderten in fünf Tagen 10 Einheiten auf dem Wasser. Leni Gerth und Allysa Rauber trainierten im Juniorinnen-B-Projekt des LRV in Zweier, Vierer und Achter. Die Jungs im Doppelzweier und Einer. Auf dem Programm stand überwiegend Technikschulung, aber auch erste Rennstrecken wurden in Angriff genommen.

Nun sind es nur noch zwei Wochenenden zu Hause, bevor es zur Junioren-B-Rangliste im Einer wieder nach Breisach geht und schon am 12. April beginnt das Oster-Trainingslager auf dem Lago die Varese in Norditalien.

Ruderverein Friedrichshafen trauert um seinen ehemaligen Vorsitzenden und Ehrenpräsidenten Rupert Baur

Lange Jahre hat Rupert Baur sich in verschiedensten Funktionen ehrenamtlich um ‚seinen‘ Ruderverein Friedrichshafen gekümmert und mit viel Engagement die Geschicke geleitet: letzte Woche ist der 76-jährige Ehrenvorsitzende verstorben.

Foto: privat

Seit Januar 1965 war Baur Mitglied im RVF. Über 10 Jahre leitete er als 1. Vorsitzender die Geschicke des Vereins. In seine Amtszeit fiel auch das große, 100-jährige Vereinsjubiläum im November 2012, welches unter seiner Leitung organisiert wurde und mit über 200 der damaligen rund 470 Mitglieder rauschend im Graf-Zeppelin-Haus gefeiert wurde. 2014 übergab er sein Amt als Präsident des Vereins und wurde in Folge einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Aber auch zuvor hat sich Rupert Baur um den Verein verdient gemacht: als junger Mann war er zum Rennrudern gekommen und hatte dies auch während seiner Studienzeit in Mannheim mit seinem Partner Ulrich Ahner erfolgreich bestritten. Im Zweier ohne Steuermann errang er neben der Landesmeisterschaft auch den deutschen Vizemeister-Titel bei den Senior-B-Meisterschaften in Trier.

Nach seiner aktiven Karriere und mit dem Berufseintritt in die ZF Friedrichshafen war er Motor und Taktgeber des „ZF-Achters“ – nicht nur als Schlagmann, sondern auch als Antreiber und Organisator einer jährlich stattfindenden ZF-Regatta mit den Kollegen aus Passau und Saarbrücken. Den Schwung aus den meist erfolgreichen Rennen nahm ‚Bertis‘ Team, wie er im Verein genannt wurde, mit auf ebenfalls erfolgreiche Master-Regatten, beispielsweise in Villach/Kärnten.

Wir behalten Rupert ‚Berti‘ Baur in ehrendem Andenken um seine Verdienste im Verein.

Für den RVF: 1. Vorsitzender Ingo Schimmelpfennig

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