Zwei Siege bei Regatta-Premiere für Matthias Wolsfeld

Ruderverein Friedrichshafen legt bei der Frühregatta in Mannheim nach intensivem Trainingslager ordentlich vor

RVF: Matthias Wolfsfeld

Rudern. (rvf) Die Rennmannschaft des Rudervereins Friedrichshafen (RVF) hat am vergangenen Wochenende die Regattasaison mit der Teilnahme an der Oberrheinischen Frühregatta in Mannheim begonnen. Dem ersten Leistungstest auf dem Wasser ging ein sechstägiges Trainingslager in den Osterferien an der Saarschleife voraus, bei dem sich die jungen Ruderer unter Anleitung ihres Trainergespanns Jan Strempel und Thomas Weiler intensiv auf den Saisonstart vorbereitet haben.

Die junge RVF-Mannschaft fuhr in den Altersklassen Junioren B und U15 insgesamt zwölf Mal an die Startlinie. Das Gesamtergebnis kann sich mit drei Siegen und je zwei Platzierungen auf Rang 2 und 3 mehr als sehen lassen. Dafür sorgten vor allem die drei Junioren-Ruderer. Bei seiner ersten Regattateilnahme überhaupt kam Matthias Wolsfeld an beiden Tagen im Einer über 1500 Meter als Erster ins Ziel. Im Doppelzweier mit Tobias Seeger über die selbe Distanz sprang ein zweiter Platz heraus. Aber auch Jonathan Böhlen konnte am Sonntag im Leichtgewichts-Einer gewinnen, nachdem er tags zuvor noch als Dritter über die Ziellinie gefahren war.

Über einen zweiten Platz im Mädchen-Doppelzweier freuten sich Nora Dormeyer und Yara Köder am Sonntag. Für ihre Teamgefährtinnen Leonie Goller und Emma Neubauer reichte es beim ersten Regattastart für beide für einen fünften Platz über 1000 Meter. Alle vier Mädchen traten mit Steuermann Erik Rahn auch im Doppelvierer an. Sowohl auf den 1000 Metern als auch am Samstag auf der Langstrecke über 3000 Meter landete das Boot jeweils auf dem fünften Platz. Leon Hoff komplettierte das Regatta-Ergebnis der U15-Ruderer vom RVF mit Patz 3 im Einer über 1000 Meter und einem elften Platz bei 20 Startern am Samstag auf der Langstrecke.

Nächster Start des RVF ist die Internationale Junioren-Regatta in München am kommenden Wochenende. Dort wird Matthias Wolsfeld im Einer der B-Junioren weiter Erfahrungen im Wettbewerb sammeln. In drei Wochen geht es für die Kinder und Junioren nach Heidelberg. Leichtgewichts-Senior Sebastian Knoll tritt in knapp zwei Wochen auf der Internationalen Wedau-Regatta in Duisburg im Doppelzweier in einer Renngemeinschaft mit München, aber auch im Einer an.

RVF: Matthias Wolfsfeld

Ruderverein Friedrichshafen startet mit ordentlichen Ergebnissen in die Regattasaison

Paulus-Brüder schon gut in Fahrt

RVF: Conrad (links) und Oscar Paulus am Siegersteg

Rudern (rvf) Nach den ersten Regatten in Mannheim, Bamberg und Heidelberg zeigen sich die Rennruderer des Rudervereins Friedrichshafen (RVF) bereits in guter Form. Das gilt besonders für den Junioren-Doppelzweier (U19) mit Conrad und Oscar Paulus, die sich bei der Frühregatta in Mannheim der gesamten süddeutschen Konkurrenz einschließlich Hessen stellten. Das Brüder-Duo konnte zwar an beiden Regattatagen noch nicht in die vorderen Plätze fahren, doch die Abstände in den Rennen der A-Junioren waren teilweise sehr eng. Der Junioren A-Doppelzweier hatte in Mannheim als auch in Heidelberg jeweils nur wenige Sekunden Rückstand zu den führenden Booten. Besser lief’s in Bamberg: Hier gewann die Paulus-Brüder an beiden Tagen den Doppelzweier mit zwei Längen Vorsprung.

Auch im Einer behaupteten sich Oscar und Conrad Paulus und holten sich zusammen bei den Regatten vier erste und sechs zweite Plätze. In Heidelberg markierte Conrad Paulus mit Tagesbestzeit am beiden Tagen und Oscar Paulus mit der zweitbesten Zeit bei neun gestarteten Booten einen guten Einstieg in die Saison. In Heidelberg war auch David Weinberger vom RVF gut dabei und gewann am Samstag die erste Abteilung. 

Pascal Hagenlocher und Sebastian Knoll hatten in Heidelberg ihr Debüt im Leichtgewicht-Doppelzweier (U23). Mit der Renngemeinschaft Nürtingen/ Gießen lieferten sie sich einen Wettkampf auf Augenhöhe. Am Samstag konnten sie das Rennen für sich entscheiden, am Sonntag ging die Konkurrenz eine Luftkastenlänge vor den beiden durchs Ziel. Gut auch der Start in die Saison für Sebastian Knoll im Leichtgewicht-Einer. Musste er am ersten Regattatag noch die Konkurrenz passieren lassen, legte er am Sonntag nach und erreichte die zweitbeste Zeit bei acht gestarteten Booten. Auch Pascal Hagenlocher hatte Anschluss an dieses Feld, konnte aber um die vorderen Plätze noch nicht mitmischen.

Die U15-Jugendlichen, die im vergangenen Jahr das Rudern erlernt haben, sind in Mannheim und Bamberg ihre ersten Regatten gefahren. Am Start waren Leon Hoff, Mattis Kley, Lasse Mayer, Erik Mohn, Erik Rahn, Luis Ros und Tobias Seeger. Der Doppelvierer konnte den Anschluss an die Konkurrenz noch nicht halten und wurde noch deutlich distanziert. Auch die Doppelzweier konnten noch nicht in die Entscheidungen eingreifen. Gut lief es in Mannheim für Erik Rahn und Mattis Kley: Ein zweiter Platz mit einer Länge Rückstand ist für die Nachwuchs-Ruderer ein sehr respektables Ergebnis, nachdem beide das erste Mal bei einer Regatta dabei warenIn Bamberg lagen Luis Ros und Leon Hoff gut im Rennen. Ebenso beachtlich in Heidelberg die Leistungen von Luis Ros und Mattis Kley, die sich einen Platz im Mittelfeld sichern konnten.

RVF: Conrad (links) und Oscar Paulus auf den letzten 500 Metern der Regattastrecke in Bamberg

Nachwuchs schlägt sich in Mannheim gut

Guter Start in die Herbstregatten

RVF

Die baden-württembergische Ruderjugend hat am Wochenende zum Ländervergleichskampf nach Mannheim eingeladen, der für den Rudernachwuchs ausgetragen wird. Der Ruderverein Friedrichshafen (RVF) war mit vier Ruderern vertreten, die in der laufenden Saison das Rudern erlernt hatten.

Im Mannheimer Rheinau-Hafen kämpften 25 Rudervereine aus Hessen, dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg um die Medaillen und um den Wanderpokal für das beste Landesergebnis. Die Streckenlänge beträgt traditionell 500 Meter, damit können auch Jugendliche, die frisch das Rudern erlernt haben, die Distanz bewältigen.

Johannes Held holte in seinem allerersten Rennen im Jungen-Einer 14 Jahre einen zweiten Platz. Er kam sauber über die Strecke, musste jedoch dem Ruderer aus Mainz den Vortritt lassen. Im Doppelzweier Mädchen 12/13 Jahre landeten Valerie Keller und Pia Lehnert auf Rang drei. Auch in der älteren Klasse gingen sie an den Start (13/14 Jahre) und holten ebenfalls den dritten Platz. Es war die zweite Regatta für die Mädchen. Zweiter wurde im Einer Jungen 13 Jahre Theo Helfritz. Drei Boote waren in seinem Lauf im Rennen, alle kämpften Bugball an Bugball, bis kurz vor dem Ziel lagen die Boote noch nahezu gleichauf. 

Theo Helfritz und Johannes Held starteten gemeinsam im Doppelzweier Jungen 13/14 Jahre. Sie mussten gegen eine Mannschaft aus dem Heimverein, der Mannheimer RG Rheinau, antreten – eine erfahrene Mannschaft der Leistungsklasse II. Gegen diese eingespielte Mannschaft, noch dazu mit Heimvorteil, konnten die Häfler noch nicht ganz mithalten und wurden Zweite. 

Am Sonntag wird traditionell Großboot gefahren. Die Jugendlichen werden vom jeweiligen Landesjugendleiter in Vierer und Achter gesetzt, um ihr Bundesland zu vertreten. Für Valerie Keller und Pia Lehnert lief es richtig gut: Im gesteuerten Mädchen Vierer 12/13 Jahre kamen sie zusammen mit Ruderinnen aus Mannheim und Karlsruhe gut vom Start weg. Ihr Boot lief sehr gut und sie siegten vor der bayerischen Konkurrenz. Theo Helfritz konnte mit Ruderern aus Waldshut im gesteuerten Doppelvierer der 12/13-Jährigen starten. Nach anfänglichen Steuerproblemen belegten sie einen tollen dritten Platz vor dem Boot aus Bayern. Im Jungen-Vierer 13/14 Jahre führ Johannes Held zusammen mit Ruderern aus Esslingen im gesteuerten Doppelvierer. Auch in dieser Besetzung war ein schöner dritter Platz drin. Schließlich durften Valerie Keller und Pia Lehnert noch in den Achter. Es wurde ein Mixed-Achter gebildet. Zusammen mit Jugendlichen aus Mannheim, Nürtingen und Waldshut erreichten sie einen zweiten Platz.

Drei Siege zum Saisonstart

RVF

Ein toller Start in die noch junge Rudersaison 2016: Sebastian Knoll hat für den Ruderverein Friedrichshafen (RVF) bei der Mannheimer Frühregatta drei Siege geholt. Und auch die anderen Rennruderer zeigten bei diesem wichtigen Leistungstest auf der Langstrecke gute Leistungen. Auf einer Streckenlänge von 1500 Metern erlauben die Mannheimer Ergebnisse einen ersten Vergleich nach dem Wintertraining ermöglicht. Die meisten der namhaften Vereine und Mannschaften aus dem süddeutschen Raum waren mit dabei, auch bei rauer Witterung.

Sebastian Knoll ruderte im ersten Rennen im leichten Einer am Samstag im Zeitvergleich unter zehn gestarteten Booten auf den sechsten Platz. Deutlich besser lief es im Zweier und Vierer. Mit seinem Zweierpartner aus Konstanz war Sebastian Knoll zwei Mal mit über einer Länge Vorsprung vor den Verfolgern im Ziel.

Im Trainingslager an Ostern wurde ein Vierer mit zwei Ruderern aus Nürtingen und Mannheim getestet. Routiniert gingen die jungen Sportler das Projekt an, der Vierer siegte mit drei Längen Vorsprung vor der bayerischen Konkurrenz. Der nächste Test für die Mannschaften wird in München ausgetragen bei der Internationalen Juniorenregatta in Oberschleißheim auf der ehemaligen Olympiastrecke.

Lena Wypyrsczyk landete an beiden Renntagen mit einer guten kämpferischen Leistung jeweils auf dem zweiten Platz. Leonie Heimpel hatte am Sonntag einen sehr guten Lauf und wurde knapp Dritte. Im bewährten Doppelzweier wurden die beiden Ruderinnen am Samstag und Sonntag Zweite.

 Für Dominik Debinski und Conrad Paulus war die Mannheimer Regatta eine Generalprobe: die ersten Rennen der beiden zusammen im Doppelzweier. Der ein Jahr jüngere Conrad fuhr auch seine ersten beiden Rennen als Schlagmann. Mit zwei soliden vierten Plätzen an Samstag und Sonntag gegen sehr erfahrene Mannschaften zeigten sie eine sehr gute Teamleistung.

Pascal Hagenlocher startet diese Saison erstmal als Junior-A im leichten Einer. Am Samstag machte ihm der starke Schiebewind nach dem Start zu schaffen. Zwar konnte er die Kursprobleme nach etwa 300 Metern unter Kontrolle bringen. Es war aber nur ein fünfter Platz drin. Am Sonntag lief es vom Start weg deutlich besser, Pascal konnte zeitweise sogar um Rang zwei kämpfen. Ein solider vierter Platz war die Belohnung.

Vier Siege in Mannheim

RVF

Erste Regatta, erste Erfolge: Die Rennruderer des Rudervereins Friedrichshafen (RVF) sind erfolgreich in die Saison 2014 gestartet. Das Team um Trainer Thomas Weiler und Fabian Herrmann, im Vorstand verantwortlich für den Leistungssport, hat im Mannheimer Mühlauhafen bei der Oberrheinischen Frühregatta am letzen April-Wochenende und auf der Langstrecke vier Siege und weitere gute Platzierungen errudert.

Beim Langstrecken-Rennen am Samstag mussten die Boote 3000 Meter zurücklegen – inklusive Wende. Oscar und Conrad Paulus landeten im Leichtgewichts-Doppelzweier Jungen 12/13 Jahre in ihrem ersten Langstrecken-Rennen auf Platz vier. Sie wurden bei der Wende von einem anderen Boot behindert. Im Doppelzweier Jungen 13/14 Jahre fuhren Laszlo Neumann und Nick Brindle, dessen erste Saison es ist, auf Rang neun. Bei den Rennen am Sonntag auf der regulären Strecke wurden Sebastian Knoll und Henri Hornung Dritte im Leichtgewichts-Doppelzweier der Junioren B. Leonie Heimpel landete im Einer der A-Juniorinnen auf Platz zwei, Sebastian Knoll wiederum im Einer-Rennen bei den Junioren B im Leichtgewicht auf Rang drei. Ebenfalls Platz drei holte Henri Hornung in seinem Rennen in derselben Klasse in der zweiten Abteilung.

Im Leichtgewichts-Einer der A-Juniorinnen wurde Lena Wypyrsczyk Fünfte, in einem zweiten Rennen Vierte. Leonie Heimpel ging in einem Seniorinnen-Rennen im B-Einer an den Start und wurde nur knapp Zweite hinter einer zwei Jahre älterin Ruderin. Im Jungen-Doppelzweier 13/14 Jahre fuhren Laszlo Neumann und Nick Brindle auf Platz zwei. Sebastian Knoll und Henri Hornung feierten am Sonntag ihren ersten Sieg im Junioren-B-Doppelzweier Leichtgewicht. „Und dann setzen beide noch eine drauf“, sagt Trainer Thomas Weiler. Denn sowohl Knoll als auch Hornung gewannen auch ihre Einer-Rennen am Sonntag – „und zwar souverän mit zwei Bootslängen Vorsprung“, wie Weiler berichtet.

Auch Leonie Heimpel konnte einen Erfolg verbuchen, sie fuhr bei den A-Juniorinnen auf den zweiten Platz hinter der ein Jahr älteren Konkurrentin aus Heidelberg. Den Sieg holte sie sich dann in einem weiteren Rennen bei den B-Seniorinnen gegen eine zwei Jahre ältere Athletin – und zeigte sich entsprechend zufrieden. Zwei vierte Plätze holten Lena Wypyrsczyk im Einer-Rennen Leichtgeicht sowie Oscar und Conrad Paulus im Leichtgewichts-Doppelzweier. Lena Wypyrsczyk fuhr zum ersten Mal gemeinsam mit Charlotte Münch von der Renngemeinschaft Heilbronner RG Schwaben – die beiden konnten sich gut aufeinander einstellen und landeten auf Platz zwei.