Krönender Abschluss der Saison

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Erneut haben die Rennruderer des Rudervereins Friedrichshafen (RVF) Siege abgeräumt. Damit haben die jungen Athleten ihre derzeit starke Form auch bei der Regatta in Marbach am Wochenende bewiesen. Schon eine Woche zuvor in Bad Waldsee hatten die Häfler elf Siege eingefahren.

Andreas Ludescher sorgte wieder für die meisten ersten Plätze – wie auch schon in Bad Waldsee. Er gewann sechs Rennen und hielt die Konkurrenz an den beiden Regattatagen auf Distanz. „Wenn er durch den Winter weiterhin hart arbeitet, werden im kommenden Jahr auf den Meisterschaften die Erfolge nicht ausbleiben“, sagt RVF-Trainer Thomas Weiler.

Seine Siege holte Andreas im Einer Junioren A Leistungsgruppe 2, im Einer Junioren A Leistungsgruppe 1 sowie im Doppelzweier Junioren A Leistungsgruppe 1 mit Lenz Kiefer vom RC Undine Radolfzell. In Renngemeinschaft mit Lenz Kiefer und Philipp Bruttel aus Radolfzell gingen Andreas Ludescher und Kristof Botka vom RVF an den Start – und holten zwei Siege im Doppelvierer Junioren A Leistungsgruppe 1. In einem Rennen im Vierer ohne Steuermann Junioren A in der Leistungsgruppe 1 sprang Andreas sogar noch spontan für einen erkrankten Ruderer ein – und fuhr gemeinsam mit Sportlern aus Mannheim und Esslingen einen weiteren Sieg ein. „Das war mein erstes Rennen als Schlagmann“ sagt er. „Und wir sind vorher gerade mal 200 Meter zusammen gerudert – an den Start.“

Leonie Heimpel und Anna de Bruijn gewannen ihr Rennen im Doppelzweier der B-Juniorinnen am Samstag. Am Sonntag fuhren sie auf Platz drei. Lena Wypyrscyk und Rebecca Grün holten im Leichtgewichts-Doppelzweier zwei vierte Plätze und waren mit der eigenen Leistung entsprechend nicht zufrieden. Rebecca Grün fuhr im Leichtgewichts-Einer der B-Juniorinnen am Samstag auf den zweiten und am Sonntag auf den dritten Platz – auch hier „ wäre viel mehr drin gewesen“, wie sie sagt. Lena Wypyrscyk schaffte es im Leichtgewichts-Einer der B-Juniorinnen am Samstag auf Platz zwei, am Sonntag dann auf Rang drei. Leonie Heimpel konnte ihre Rennen im Einer der Juniorinnen B gegen den älteren Jahrgang zwar nicht gewinnen, fuhr aber in ihrem Jahrgang 1997 von allen Abteilungen die schnellste Zeit und erarbeitete sich damit für die kommende Saison eine gute Ausgangssituation. Sie fuhr an beiden Renntagen auf Platz zwei.

Moritz Ludescher holte gleich in seinem ersten Rennen eine Sieg: Nach einem guten Start fuhr er mit Emanuel Endres vom Überlinger Ruderclub Bodan im Doppelzweier Junioren B  in der Leistungsgruppe 1 als Erster ins Ziel. Im Junioren-B-Einer fuhr er zwar eine gute Zeit, es reichte aber leider nur für Rang zwei. Ebenfalls auf dem zweiten Platz landete die Renngemeinschaft im Doppelvierer mit Steuermann: Moritz Ludescher mit Emanuel Endres aus Überlingen, Jon Kleinehanding und Manuel Völger aus Radolfzell sowie Lotte Overlack am Steuer. Im Sonntags-Lauf der B-Junioren im Doppelzweier holten Moritz Ludescher und Emanuel Endress einen weiteren souveränen Sieg: Mit mehr als vier Sekunden Vorsprung ruderten die beiden ins Ziel.

Elf Siege für Häfler Ruderer

Je näher das Saisonende rückt, desto stärker werden die Nachwuchsathleten im Ruderverein Friedrichshafen (RVF). Bei der Jubiläums-Kurzstrecken-Regatta in Bad Waldsee am Wochenende räumten die jungen Ruderer gleich elf Siege ab. Zum 50. Mal trug der Ruderverein Waldsee die Regatta aus. Der erste Renntag am Samstag war leider völlig verregnet – was die Sportler allerdings nicht davon abhalten konnte, Siege für den RVF einzufahren.

Auch für die Juniorinnen im RVF zahlte sich das Training diesmal endlich aus:

Lena Wypyrsczyk, Rebecca Grün, Leonie Heimpel und Anna de Bruijn standen jeweils mindestens einmal auf dem Siegertreppchen. Wypyrsczyk und Grün holten im Leichtgewichts-Doppelzweier am Samstag den ersten Platz bei den B-Juniorinnen. Am Sonntag belegten sie dann Rang zwei – allerdings mussten sie in diesem Rennen auch einen „schweren Zweier“ fahren, da es keinen Lauf im Leichtgewicht gab. Heimpel und de Bruijn holten sich am Sonntag Platz eins im Doppelzweier der Juniorinnen B, am Vortag waren sie auf Platz zwei gefahren. Leonie Heimpel legte auch im Einer eine starke Leistung hin: Sie ruderte an beiden Tagen bei den B-Juniorinnen als erste durchs Ziel und war mit ihrer Leistung sehr zufrieden. Anna de Bruijn belegte bei den B-Juniorinnen II am Sonntag Platz zwei – sie hatte während des Rennes Probleme mit ihrem Schuh und war etwas abgelenkt.

In den beiden Leichtgewichts-Einern der Juniorinnen wäre mehr drin gewesen: Rebecca Grün holte einen zweiten und einen sechsten Platz, Lena Wypyrsczyk wurde einmal Vierte und einmal Fünfte. Beide hoffen auf bessere Rennen bei der nächsten Regatta.

Die Brüder Andreas und Moritz Ludescher trugen sich gleich mehrfach in die Siegerliste ein. Andreas holte am Samstag im Junior-A-Einer der Leistungsklasse 1 den ersten Platz. Und dann setzte er noch eins drauf: Er startete im Einer Senior B der Männer[ – und fuhr auch in diesem Rennen als erster ins Ziel. Es folgte ein weiterer erster Platz am Sonntag im Junior-A-Einer  der Leistungsklasse 2, ebenso Rang eins in einem weiteren Rennen der Senior-B-Männer – und um die Fünf vollzumachen, holte sich der 17-Jährige auch im Sonntagslauf im Junior-A-Einer Leistungsklasse 1 den ersten Platz.

Moritz Ludescher fuhr erneut im Doppelzweier Junior B mit Emanuel Endress vom Überlinger Ruderclub Bodan – die beiden holten sich ebenfalls den ersten Platz. Im Einer läuft’s für Moritz noch nicht so rund, er hat, wie er sagt, hier im Winter viel Arbeit vor sich. Bei den B-Junioren belegte er im Einer Platz vier. Am Sonntag schaffte er es im Junior-B-Doppelzweier mit Partner Endress dafür wieder auf Rang eins. Im Einer-Rennen am Sonntag fuhr Moritz schließlich auf den dritten Platz in einem stark besetzen Feld.

Alle Häfler Ruderer starten am Wochenende bei der Herbstregatta in Marbach – und hoffen, ihre derzeit starke Form dort erneut unter Beweis stellen zu können.

Gute Ergebnisse im Saison-Endspurt

Gegen Ende der Saison drehen die Rennruderer des Rudervereins Friedrichshafen (RVF) noch mal so richtig auf: Die Brüder Moritz und Andreas Ludescher haben bei zwei Regatten mehrere Siege eingefahren. Im schweizerischen Uster holten beide am ersten Septemberwochenende erste Ränge: Andreas Ludescher entscheid zwei Rennen im Einer für sich, einmal in der Klasse U23 und einmal U19. Auch sein jüngerer Bruder Moritz war im Einer der Schnellste und landete auf Rang eins; ebenso im Doppelzweier mit Partner Emanuel Endess vom Ruderclub Bodan Überlingen. Die beiden werden vom Überlinger Trainer Bernd Kuhn betreut. Beide waren mit den Ergebnissen selbstredend sehr zufrieden. Kuhns Einschätzung nach hat Andreas in den Sommerferien das Rudern im Einer stark verbessert.

Auch bei der Regatta im österreichischen Villach am vergangenen Wochenende lief es gut für die beiden Häfter Ruderer. Andreas landete im Einer am Samstag auf Platz sechs – allerdings „in einen superschnellen Vorlauf“, wie er sagt. Am Sonntag reichte es dafür im C-Finale für Platz eins. Die Zeit ist beachtlich, wie Trainer Bernd Kuhn meint. Denn Andreas startete im jüngsten Jahrgang, die Gegner seines Jahrgangs ließ er alle hinter sich. Moritz schaffte im Doppelzweier mit Emanuel Endress aus Überlingen am Samstag Platz eins und am Sonntag im A-Finale Platz fünf als jüngstes Boot. Moritz und Emanuel fuhren ein weiteres Rennen im Doppelvierer mit Manuel Völger und Jon Kleinhanding aus Radolfzell, sie landeten am Samstag auf Platz zwei und am Sonntag im A-Finale auf Platz fünf. Da dieser Vierer erst wenige Tage vor der Regatta in dieser Formation trainierte, war das ein tolles Ergebnis.  Am kommenden Wochenende steht für Andreas und Moritz Ludescher die Regatta in Nürtingen auf dem Programm. Beide sind überzeugt: „Es geht noch schneller!“

Herzlichen Glückwunsch! Kristof Botka holt Landesmeister-Titel

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Er strahlt übers ganze Gesicht: Kristof Botka vom Ruderverein Friedrichshafen (RVF) hat am Wochenende in Breisach den Landesmeister-Titel im Leichtgewichts-Einer geholt. Nach einem vierten Platz im schweren Junior-A-Einer am Samstag, mit dem Botka schon zufrieden war, reichte es am Sonntag für Platz eins. „Über diesen gelungenen Saisonabschluss freue ich mich riesig“, sagt der 16-Jährige, der beim RVF von Theo Bauner trainiert wird. Sein Rennen fuhr er von Anfang an souverän: Raphael Mühlpfort vom Ruderclub Rheinfelden Baden und Kristof Botka hatten sich bereits bei der 250-Meter-Marke vom Feld abgesetzt. Kristof konnte die Angriffe des Bootes aus Rheinfelden aber abwehren und entschied den Endspurt mit deutlich höherer Schlagzahl für sich. Während Botka allen Grund zur Freude hatte, verlief das Rennwochenende für die übrigen RVF-Ruderer weniger glücklich. Bei den Ruderwettkämpfen der Junioren werden immer zwei Jahrgänge zusammengefasst – so auch in Breisach. Es starten also die 15-/16-Jährigen zusammen mit den 17/18-Jährigen. Alle Friedrichshafener Ruderer starteten im unteren Jahrgang – also mit älteren Konkurrenten.

Andreas Ludescher hatte im Einer der Klasse Junior-A schon bei der Auslosung der Vorläufe Pech. Sein Vorlauf war annähernd ein vorgezogener Endlauf und da nur die ersten zwei des Vorlaufs sich qualifizierten, konnte er am Endlauf nicht teilnehmen. „Andi wäre im Endlauf gut mitgerudert“, sagt Thomas Weiler, Trainer beim RVF. Sowohl Andreas als auch sein Bruder Moritz Ludescher wurden auf die Meisterschaften von Bernd Kuhn, Trainer beim Überlinger Ruderclub Bodan, vorbereitet.

Moritz Ludescher konnte sich im Einer Junior-B zunächst für den Endlauf qualifizieren. Dann aber hatte er besonderes Pech: Nach dem Start schwamm eine Schwanenfamilie in seine Bahn. Der Schiedsrichterin gelang es nicht, ihn an den Schwänen vorbeizudirigieren. „Sie hätte bei so einem Vorfall das Rennen unbedingt abbrechen und neu starten müssen“, sagt Thomas Weiler. „Sie hat das aber nicht getan und die offensichtliche Behinderung von Moritz ignoriert.“ Nach dem Zieleinlauf behandelte die Schiedsrichterin die sofortige Beschwerde des Athleten nicht regelgerecht  und gab das Ergebnis des Zieleinlaufs für die Bewertung frei. „Moritz wurde in seinem Endlauf um einen sportlich fairen Vergleichskampf gebracht“, sagt Weiler. Im Juniorinnen-B-Doppelvierer mit Steuerfrau starteten Lena Wypyrscyk, Anna de Bruijn, Leonie Heimpel, Rebecca Grün und Steuerfrau Laura Kaewthueng. Der Vierer hatte Steuerprobleme am Start und landete am Ende auf dem fünften Platz – im Fünfer-Startfeld war das Boot trotz der Probleme aber immer dicht dabei. Auch in den weiteren Rennen hatten die RVF-Juniorinnen nicht mehr Glück. Anna de Bruijn und Leonie Heimpel starteten im Juniorinnen-B-Doppelzweier, Lena Wypyrscyk und Rebecca Grün im Juniorinnen-B-Doppelzweier Leichtgewicht – auch hier reichte es nur für hintere Plätze. Gleiches gilt für Lena Wypyrscyk, Rebecca Grün, Leonie Heimpel und Anna de Bruijn bei den Einer-Rennen.

„Die Trainingsbedingungen für die Ruderer in Friedrichshafen waren in den vergangenen Wochen sehr eingeschränkt durch Wetter und Wind“, erklärt Trainer Weiler. Er hofft aufs kommende Jahr: Dann starten alle Häfler Ruderer in genau denselben Klassen, sind aber ein Jahr älter.

Zwei Siege für RVF-Ruderer in Sarnen

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Erste Regatta, erster Sieg: Anna de Bruijn vom Ruderverein Friedrichshafen hat am Wochenende in Sarnen/Schweiz einen tollen Saisonstart hingelegt. Auch Andreas Ludescher schaffte es das erste Mal dieses Jahr mit seinem Partner Lenz Kiefer von Undine Radolfzell auf Platz eins. Und das sogar in einem echten Fotofinish: Selbst mit Zielfoto konnte kein Gewinner ausgemacht werden. Daher wurden zwei erste Plätze vergeben. Die Ruderregatta in Sarnen ist, gemessen an den Teilnehmern, die größte europäische Ruderregatta. 1360 Boote gingen  die an beiden Tagen im Fünf-Minuten-Takt an den Start. Die Teilnehmer kamen aus der gesamten Schweiz, aus Bayern und Baden-Württemberg.

Alle Junior-B-Ruderer des RVF – Anna de Bruijn, Rebecca Grün und Moritz Ludescher – vergleichen sich mit ihrer Konkurrenz in diesem Jahr zum ersten Mal auf der 1500-Meter-Distanz. Andreas Ludescher startet wie die anderen im unteren Jahrgang, jedoch Junior-A. Entsprechend war die Konkurrenz für ihn im Einer sehr hart. Rebecca Grün hatte es bei ihrer Regatta-Premiere 2012 schwer: Am Samstag schaffte sie im Einer Platz acht, am Sonntag Platz sieben im D-Finale. Sie startet in der Klasse Junior B im unteren Jahrgang, musste sich also mit Athleten messen, die ein Jahr älter sind. „Zudem ist sie eine Leichtgewichts-Ruderin – und in der Schweiz sind für Leichtgewichte in ihrer Bootklasse keine Rennen ausgeschrieben“, erläutert Trainer Thomas Weiler. „Sie hat ihre Rennen mit beachtlich guter Technik gerudert“, sagt der Trainer. Insofern fällt auch Rebeccas Fazit gut aus: Sie ist froh, dank Thomas Weiler wieder im Rennteam dabei zu sein, sieht aber noch „Luft nach oben“.

Auch Moritz Ludescher war nicht rundum zufrieden mit der eigenen Leistung: „Zu viele zweite Plätze“, sagt er. Am Samstag landete er im Einer auf Platz zwei, im Doppelzweier mit Emanuel Endrass aus Überlingen ebenfalls auf dem zweiten Rang. Am Sonntag reichte es im Einer für Platz sieben im A-Finale, im Doppelzweier für den sechsten Platz, ebenfalls im A-Finale. Zwar reichte es in Sarnen nicht für einen Sieg, dennoch ist es beachtlich, dass Moritz als unterer Jahrgang im Einer und Doppelzweier das A-Finale erreichte.

Anna de Bruijn hatte am Wochenende allen Grund zum Strahlen: Nicht nur landete sie bei ihrer ersten Regatta 2012 gleich den ersten Sieg, zudem war das auch noch das Ergebnis einen wirklich taufrischen Renngemeinschafts-Vierers mit Radolfzell. Das Projekt startete erst vor wenigen Wochen. „Die Vier haben mit viel Trainingsfleiß zusammengefunden“, sagt Trainer Weiler. Entsprechend siegten sie auch in ihrem Lauf am Sonntag. Das Boot war vom Start weg in guter Position und ließ sich im Endspurt den Sieg nicht nehmen. Im Einer belegte Anna am Samstag Platz sieben.

Andreas Ludescher war ebenfalls sehr zufrieden mit den Ergebnissen von Sarnen: Am Samstag landete er im Einer auf Platz zwei – das Erreichen des A-Finales war schon eine große Überraschung, insofern war die Freude über Rang zwei groß. Mit Partner Lenz Kiefer (Undine Radolfzell) landete Andreas dann den ersten Sieg in diesem Jahr: Im Doppelzweier setzen die beiden sich gegen die Konkurrenz durch. Am Sonntag belegte Andreas im Einer Platz acht im A-Finale, im Doppelzweier Platz sechs, ebenfalls im A-Finale.

RVF-Ruderer Kristof Botka startete am Wochenende bei der internationalen Juniorenregatta Hamburg. Im Junior-A-Leichtgewichts-Einer schaffte er am Samstag Platz drei, am Sonntag Rang zwei im B-Finale. Auf Platz vier landete der Junior-A-Leichtgewichts-Doppelvierer in Renngemeinschaft mit Ulm, Mannheim und Wanne-Eickel. „Der Einer war okay, da ich von der Zeit her insgesamt Siebter wurde“, lautet die Bilanz des RVF-Athleten. Auch Trainer Theo Bauner zeigte sich zufrieden mit dem Abschneiden seines Schützlings im Einer. Das Vierer-Projekt wird so nicht mehr gefahren. Nächstes Ziel von Kristof ist die Deutsche Jugendmeisterschaft in Essen. Voraussichtlich wird er dort im Vierer mit Ruderern aus Radolfzell und Konstanz an den Start gehen, eventuell auch im Zweier in Renngemeinschaft mit Radolfzell.

Die restlichen Häfler Ruderer gehen bei der Regatta Greifensee in zwei Wochen wieder an den Start. Das klare Ziel: Für den RVF in seinem 100. Jahr weitere Siege einfahren.

Anna de Bruijn im Vierer auf Platz eins

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Einen weiteren Erfolg hat Anna de Bruijn für den Ruderverein Friedrichshafen eingefahren: Bei der Regatta in Greifensee/Schweiz am Wochenende landete die B-Junioren im Doppelvierer in Renngemeinschaft mit Radolfzell auf Platz eins. Gemeinsam mit Lena Schoch, Maike Mitgau und Sophia Bauer von Undine Radolfzell gelang Anna ein „sehr gutes Rennen“, wie sie sagt. „Technisch hätte es allerdings besser sein können.“ Auch die anderen Häfler Rennruderer können mit ihren Ergebnissen zufrieden sein: Moritz Ludescher, der von Bernd Kuhn vom Überlinger Ruderclub Bodan trainiert wird, wurde im Doppelzweier am Samstag Zweiter, am Sonntag Vierter.

Leonie Heimpel, betreut von Thomas Weiler vom RVF, schaffte im Einer am Sonntag Platz zwei und freute sich über das gute Ergebnis: „Das war besser als erwartet“, sagte sie. Zusammen mit Anna de Bruijn startete Leonie auch im Doppelzweier, die beiden wurden am Samstag Vierte. „Das war unser technisch bestes Rennen bisher“, lautete ihre Einschätzung. Ebenfalls im Doppelzweier gingen Lena Wypyrscyk mit Rebecca Grün an den Start. Am Samstag landeten sie auf Platz sechs, am Sonntag reichte es im B-Finale für Rang drei. Im Einer konnte Lena Wypyrscyk das Rennen leider nicht beenden: Sie verlor zwischenzeitlich den Überblick und hörte 50 Meter vor dem Ziel auf. Das Rennen wurde entsprechend auch nicht gewertet.

Bei der Kurzstreckenregatta in Ulm am letzten Juniwochenende gehen die Häfler Rennruderer wieder an den Start. Ende Juli stehen dann die Landesmeisterschaften in Breisach auf dem Programm.

Häfler Ruderer nehmen Fahrt auf

Drei Athleten des Rudervereins Friedrichshafen (RVF) sind am Wochenende bei verschiedenen Regatten an den Start gegangen. Moritz Ludescher startete in Cham (Schweiz), sein Bruder Andreas Ludescher sowie Kristof Botka in Köln.

Moritz Ludescher startete im Doppelzweier Emanuel Endres aus Überlingen: Am ersten Renntag belegten die beiden Platz zwei, am zweiten Tag ebenfalls den zweiten Rang. Damit landeten die beiden am Ende auf Platz acht von insgesamt 52 Booten. Zusammen mit Ruderern aus Überlingen, Konstanz und Radolfzell startete der Jüngere der beiden Ludescher-Brüder auch im Doppelvierer und belegte mit seinen Mitstreitern am Samstag Platz drei. Am Sonntag ließ die Renngemeinschaft vom Bodensee die Konkurrenz hinter sich und schaffte es auf den ersten Platz. Die Vier haben erst drei gemeinsame Trainings absolviert. Im Großen und Ganzen ist der 15-Jährige mit der Leistung am Rennwochenende zufrieden, will seine Leistung aber weiter steigern. Moritz Ludescher wird derzeit von Bernd Kuhn, Trainer beim Überlinger RC Bodan, betreut. Der RVF ist auf der Suche nach einem neuen hauptamtlichen Trainer.

Andreas Ludescher, zurzeit unter den Fittichen von Klaus Weber aus Radolfzell, absolvierte bei der Regatta in Köln sein erstes Rennen im Doppelzweier – mit passablem Ergebnis. Mit dem Radolfzeller Ruderer Lenz Kiefer landete der 16-Jährige am Samstag auf Platz drei, am Sonntag schafften bei beiden es auf Platz sechs im zweiten Gesetzen Lauf von fünf. „Fürs erste Doppelzweierrennen lief es gut, obwohl nur ein Platz im Mittelfeld heraus kam“, sagt Andreas Ludescher. Mit dem Südteam mit Ruderern aus den vier südlichen Bundesländern startete er auch im Achter. Das Ergebnis war ein dritter Platz am Samstag. Dabei lief es im ersten Teil des Rennens besser: Bis etwa zur 1000-Meter-Marke lag das Südteam vorn. Einige Ruderer aus dem Boot waren allerdings nur eine Stunde zuvor ein anderes Rennen gefahren. Der Achter verlor bis zum Schluss noch zwei Sekunden. Das Achter-Rennen am Sonntag wurde abgesagt, da zu wenig Boote gemeldet waren. Das erklärte Ziel von Andreas Ludescher für die Regatta in Sarnen in zwei Wochen: „Endlich mal gewinnen!“

Kristof Botka, Dritter im Bunde der Häfler Rennruderer, war ebenfalls bei der Kölner Regatta am Start. Trainiert wird Botka von Theo Bauner. An Samstag landete er im Junior-Leichtgewichts-Doppelzweier auf Platz drei von vier Booten, im Junior-Leichtgewichts-Einer wurde er ebenfalls Dritter. Am Sonntag reichte es im Junior-Leichtgewichts-Doppelzweier – gesetzt nach den Ergebnissen vom Samstag – sogar für Platz eins im zweiten Lauf. Im Junior-Leichtgewichts-Zweier ohne Steuermann wurde der 16-jährige Botka mit Abstand Sechster. „Im Doppelzweier war der Sieg am Sonntag schon wichtig, aber da wir am Samstag nicht so gut waren, war es nur ein Sieg im B-Finale“, lautet die Bilanz des Rennruderers. Auch Trainer Bauner sähe seinen Schützling lieber weiter vorne im A-Finale. Botkas nächste Regatta wird voraussichtlich die Internationale Junioren-Regatta Hamburg am ersten Juniwochenende.

Viel Erfolg!

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Zwei Rennruderer aus dem Häfler Lager haben dieser Tage großes vor: Kristof Botka und Andreas Ludescher starten ab Donnerstag bei den Deutschen Jugendmeisterschaften auf dem Baldeneysee in Essen. Botka, trainiert von Theo Bauner, geht im Junior-A-Leichtgewichts-Doppelzweier in Renngemeinschaft mit Radolfzell und im Doppelvierer zusammen mit Ruderern aus Radolfzell und Konstanz an den Start. Andreas Ludescher startet im zweiten so genannten Südteam-Achter und im Doppelzweier mit Rennpartner Lenz Kiefer von Undine Radolfzell. In den beiden Südteam-Achtern sitzen die besten Ruderer aus den vier südlichen Bundesländern. Betreut wird Andreas derzeit von Klaus Weber aus Radolfzell. Beide Häfler Rennruderer hoffen trotz extrem starker Konkurrenz auf eine Medaille – auch wenn das sehr schwierig werden dürfte. „Realistisch  ist für uns mit dem Achter das A-Finale“, sagt Andreas Ludescher. Kristof Botka visiert im Doppelzweier ebenfalls das A-Finale an, im Doppelvierer starten nur fünf Boote – „unter die ersten drei wäre toll“, sagt er.

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Rennruderer starten in die Saison

Drei junge Rennruderer des Rudervereins Friedrichshafen (RVF) sind am Wochenende bei der internationalen Juniorenregatta in München an den Start gegangen. Kristof Botka und die Brüder Moritz und Andreas Ludescher waren am Ende mit den Ergebnissen zwar nicht durchweg überglücklich, haben sich doch alle drei Athleten hohe Ziele für die Saison gesteckt, doch für den Saisonstart ziehen sie und ihre Trainer zufriedene Bilanz.

Moritz Ludescher, der jüngste im Bunde, startete am Samstag im Junior-B-Einer und Junior-B-Doppelzweier und landete dabei auf dem vierten bzw. fünften Platz. Am Sonntag musste er erkrankt passen. Zu seinem Abschneiden am Samstag sagt Moritz: „Das war eine ordentliche Leistung, vor allem da ich erst im jüngeren Junior-B-Jahrgang bin und mein Partner Emmanuel aus Überlingen und ich dazu noch sehr leicht  sind für ‚schwere’ B-Junioren.“ Das nächste Ziel ist die Regatta in Cham in der Schweiz, dort wird auch ein Doppelvierer mit Ruderern aus Konstanz und Radolfzell ausprobiert.

Moritz Ludescher wird derzeit von Bernd  Kuhn, Trainer beim Überlinger Ruderclub Bodan, betreut. Sein Bruder Andreas wird von Klaus Weber aus Radolfzell trainiert. Der RVF ist derzeit auf der Suche nach einem Nachfolger für Cheftrainer Hansjörg Maier, der den Verein Ende vergangenen Jahres verlassen hatte.

Kristof Botka, betreut von Trainer Theo Bauner, belegete im Junior-A-Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann Platz zwei und im Leichtgewichts-Zweier ohne Steuermann den dritten Rang von fünf. Kristof fährt derzeit in Renngemeinschaft mit Robert Reinelt aus Ulm. Dessen Bruder Maximilian übrigens kämpft dieses Jahr im Deutschlandachter um olympisches Gold.

„Im Zweier war zumindest der Samstag recht zufrieden stellend“, lautet Kristof Botkas Fazit nach dem Regatta-Wochenende. „Mein Partner aus Ulm und ich wollten statt im Skull-Bereich dieses Jahr im Riemen Bereich starten, allerdings fehlen uns noch etwa vier Sekunden zur deutschen Spitze, am Sonntag sogar noch mehr“, berichtet er weiter. Nächstes Ziel ist die Juniorenregatta in Köln in zwei Wochen. Ziel für die Saison ist für den ehrgeizigen Kristof Botka eine Medaille bei den deutschen Jugendmeisterschaften. Trainer Theo Bauner war noch nicht  ganz zufrieden mit dem Abschneiden seines Schützlings, vertraut aber auf bessere Leistungen im Skull-Bereich in Köln.

Andreas Ludescher ging in München im Junioren-A-Zweier ohne Steuermann an den Start und belegte am Samstag den vierten und letzten Platz im Vorlauf – damit fiel das Finale leider buchstäblich ins Wasser. Am Sonntag landeten Andreas und sein Partner Lenz Kiefer aus Radolfzell auf dem vierten von fünf Plätzen in ihrem Lauf. „Wir hatten bei den Rennen zum Teil sehr starken Schiebewind“, sagt Andreas. Seine Bilanz des Wochenendes: „Der Junioren-A-Bereich ist ein hartes Brot und wir haben sowohl physisch als auch technisch noch Potential, aber eben auch noch viel Zeit, um wirklich schnell zu werden.“ Auch Andreas geht in Köln in zwei Wochen an den Start, dann im Doppelzweier.

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Anrudern im Zeichen des 100-Jährigen

Schaumkronen auf dem Wasser, Wellengang, Wind: Das Wetter hat beim traditionellen Anrudern des Rudervereins Friedrichshafen (RVF) am Sonntagmorgen so gar nicht mitgespielt. 30 Unentwegte in sieben Booten wagten sich trotzdem aufs Wasser, eine Jolle schaffte es sogar bis zum Schlosshafen.

2012 ist ein besonderes Jahr für den Ruderverein: Am 12. November 1912 wurde der Verein gegründet. Vor den Mitgliedern liegt also ein arbeitsreiches Jahr, gilt es doch, das große Jubiläumsfest am 17. November im Graf-Zeppelin-Haus vorzubereiten. An vielen Stellen laufen die Planungen und Arbeiten bereits auf vollen Touren: Hier wird ein frischer Anstrich für das Bootshaus vorbereitet, dort organisiert eine Gruppe alles rund um den Festakt. Auch in eine umfassende Festschrift investieren einige Mitglieder seit Monaten viel Zeit und Hirnschmalz.

Wichtiger Teil des Anruderns in die Vergabe der DRV-Fahrtenabzeichens für Ruderer. Die acht Frauen und 13 Männer, die das Leistungsabzeichen 2011 erhielten, haben insgesamt eine Leistung von rund 31.000 Ruder-Kilometern erbracht. Im aktuellen Jahr stehen bereits rund 10.000 Kilometer für den gesamten Verein in der Statistik. Die erste Wanderfahrt führt am 6. Mai nach Arbon.

Auch neue Mitglieder sind im Jubiläumsjahr natürlich herzlich im Verein willkommen – noch in dieser Woche sollen die Ruderkurse für Interessenten beginnen. In Sachen Rennrudern gestaltet sich die Lage derzeit eher schwierig: Nach dem Weggang von Cheftrainer Hansjörg Meier Ende vergangenen Jahres ist der Verein nach wie vor auf der Suche nach einem Nachfolger. „Wir bleiben am Ball“, versprach Vorsitzender Rupert J. Baur. Drei Rennruderer sind zurzeit im täglichen Training und wollen bei Regatten an den Start gehen: die Brüder Andreas und Moritz Ludescher und Kristof Botka. Ihr Ziel sind die baden-württembergischen Meisterschaften und gegebenenfalls die Deutsche Juniorenmeisterschaft. Weitere zehn Juniorinnen und drei Junioren trainieren drei- bis viermal pro Woche und visieren die Herbstregatten an.

Die Schülerregatta beim Seehasenfest am 16. Juli soll auch wieder neue Talente in den Verein bringen. Die Betreuung verteilt sich auf viele Schultern: Teresa Brandau-Lopez und Niklas Lewetz aus der Vereinsjugend haben den Trainer-C-Lehrgang absolviert und kümmern sich um die jüngeren Jahrgänge. Bernhard Strauch, lange Jahre Trainer beim RVF, wird ihnen mit praktischem Rat zur Seite stehen. Eugen Hangg und Thomas Weiler unterstützen den Trainingsbetrieb mit dem Motorboot.

Das DRV-Fahrtenabzeichen für 2011 bekamen (auf dem Bild von links): Hermann Schneider, Eugen Hangg, Rüdiger Przybilla, Heinz Rettenmaier, Eberhard Sauter, Vorsitzender Rupert J. Baur, Renate Schlag, Gabriele Welz, Pauline Müller, Manfred Ertle, Manfred Welz, Cornelia Ertle, Claudia Kiechle, Susanne Vetter, Karl-Heinz Schnell und Eugen Kopp.