Langjährige Vereinsmitglieder gestorben

Gerdi Weiler

Der Ruderverein trauert um zwei Frauen, die Jahrzehntelang Mitglied beim RVF waren: Gerdi Weiler und Irmgard Distel.

Irmgard Distel ist mit 93 Jahren verstorben. Sie trat am 1. Januar 1941 mit der Mitgliedsnummer 50 in den Verein ein, war also stolze 80 Jahre unser Mitglied. 

Mit 93 Jahren ist Gerdi Weiler (Foto) verstorben. Sie gehörte zu unseren Senioren, die sich im RVF-Jubiläumsjahr 2012 noch einmal ins Ruderboot setzten und eine kleine Ausfahrt wagten. Da ging ein Achter mit ein paar hundert Lebensjahren an Bord aufs Wasser – und die damals 84-jährige Gerdi Weiler war dabei. 

Dass sie 1952 mit 24 Jahren in den Ruderverein eingetreten ist, hatte sie ihrer Freundin Mechthild Anderer (die später die Frau des 1. Vorsitzenden Wolf wurde) zu verdanken, die sie  zum Rudern mitgenommen hatte. Der Bruder von Mechthild war Rennruderer.

Gerdi war am See und mit dem See aufgewachsen. Ihr Vater hatte vor dem Krieg in Seemoos auf dem Gelände des Yachtclubs die Bootswerft Michelsen gegründet und musste sie nach dem Krieg erneut aufbauen. Gerdi musste sehr viel arbeiten zu Hause und in der Werft. Deshalb genoss sie immer die Stunden im Ruderverein, wo sie mit Ruderkameradinnen und Ruderkameraden auch ein geselliges Leben hatte.

1956 heiratete sie Wilhelm Weiler, den Gerdi ebenfalls bald vom Rudersport überzeugte. Regelmäßig wurden in den 1960er-Jahren Sonntagmorgens um 7 Uhr die Kinder vorne und hinten ins Boot gesetzt, um zum Schwedi in Langenargen zum Frühstück zu fahren. Oft waren mehrere Vierer unterwegs.

Ende der 60er-Jahre hatte sie fürs Kinderrudern eine Kinderwanderfahrt nach Seemoos organisiert. Dort war bereits die Glut bereitet für die Grillwürste. In den 70er-Jahren hat sie sich um Geselligkeit im Verein bemüht und immer im Herbst ein Rettich-Essen veranstaltet, dazu gab es sauren Käse. 

Wir sprechen den Angehörigen und Familien unser herzliches Beileid aus und werden beiden Frauen ein ehrendes Andenken bewahren.  

Der Vorstand

 // Veröffentlicht am  // Kategorie: Verein  // Schlagwörter:  

Silber und Bronze für Ruderinnen Dormeyer/Goller

Bronze bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften (v.l.) Nora , Antonia Nake (Heidelberg), Melina Lindenmuth (Mannheim) und Leonie Goller

Friedrichshafen/Essen – Gleich zweimal standen Nora Dormeyer und Leonie Goller vom Ruderverein Friedrichshafen am Sonntag bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften auf dem Siegertreppchen. Die Riemenruderinnen starteten auf dem Baldeneysee in Essen im Vierer ohne Steuerfrau und im Achter.

In Renngemeinschaft mit Heidelberg und Mannheim war man auf einen packenden Finallauf im Vierer ohne gespannt. Die Baden-Württembergische Crew legte über die 1500 Meter Strecke einen starken Start hin. Doch dann kam das Boot etwas von der Bahn ab, die Streckenbojen wurden touchiert, das Boot kam mitten im Spurt abrupt zum Stehen, die Frankfurterinnen zogen an den jungen Frauen vorbei. Doch das süddeutsche Team ließ sich nicht beirren und legte sich beherzt in die Riemen, es begann eine spektakuläre Aufholjagd, der Abstand zu den führenden Frankfurterinnen verringerte sich kontinuierlich. In einem hart umkämpften Endspurt zogen dann allerdings die Magdeburgerinnen an und überholten das Boot mit den Häflerinnen an Bord mit nur 1,5 Sekunden Vorsprung – Platz drei und damit Bronze für Nora Dormeyer und Leonie Goller, das weitere Feld weit abgeschlagen.

Hart umkämpfter Endspurt im Junior*innen 8+

Als letztes Rennen starteten die Achter, Dormeyer und Goller hatten sich über die Saison durch kontinuierliche Leistung hier einen festen Platz im Flaggschiff des Landesruderverbandes Baden-Württemberg gesichert. Pandemiebedingt gab es in diesem Jahr nahezu keine Vorbereitungsregatten, die gegnerischen Mannschaften waren unbekannt. Souverän erruderten sich hier die jungen Frauen aus dem Südwesten die Silbermedaille, nur dem Boot aus Frankfurt musste man den Vorzug lassen.

NATIONALE RUDERREGATTA IN CHAM MIT INTERNATIONALER BETEILIGUNG

Yanis Köder und Niklas Dejan haben den Ruderverein Friedrichshafen in diesem Jahr auf der Ruderregatta in Cham im Doppelzweier  und im Einer vertreten. Neben einem  Boot aus Radolfzell waren sie die einzige internationale Mannschaft, die in Cham in Corona-Zeiten an den Start ging.

Yanis Köder hatte im vergangenen Jahr bereits die Regatta in Nürtingen gerudert, für Niklas Dejan war es die erste Regatta, die erleben durfte.

In der Schweiz gibt es die Bootklassen der Leichtgewichte nur für die Erwachsenen. Die beiden Ruderer vom RVF, die in Deutschland im Leichtgewichts-Doppelzweier der Jungen 14 Jahre aufs Wasser gehen, mussten also in der Schweiz gegen die schwergewichtige Konkurrenz antreten.

Yanis Köder und Niklas Dejan bereiten sich auf ihre Rennen vor

Sämtlichen namhaften Vereine der Schweiz waren vertreten. Beide erreichten am Samstag über die Zeit ermittelt einen 15. Platz im 40-Boote-Feld der Doppelzweier und einen 34. bzw. 37. Platz im 50-Boote-Feld der Einer. Insbesondere die Leistung im Doppelzweier war sehr zufriedenstellend, daher war die Spannung groß auf die Rennen am Sonntag.

Die 1.000 m –Distanz waren Yanis Köder und Niklas Dejan konzentriert angegangen. Sie waren in ihrem Rennen vom Start weg in Führung und hatten noch 300 m vor dem Ziel eine Luftkastenlänge Vorsprung vor dem 6-Boote-Feld. Im Endspurt waren Sie der schwergewichtigen Konkurrenz noch nicht gewachsen und konnten am Ende nur einen 4. Platz übers Ziel retten, den 14. Platz mit der Zeit über alle Rennen gerechnet.

Gewonnen an Erfahrung und mit viel Motivation werden nun die letzten Trainingswochen vor den Baden-Württembergischen Meisterschaften angegangen.

Hamburg: Souveräner Sieg im Zweier ohne für Nora und Leonie

Da aufgrund der hohen Corona Zahlen im Vorfeld die offizielle Regatta in Hamburg abgesagt werden musste, wurde vom DRV eine Kaderüberprüfungsmaßnahme U19/U17 an gleicher Stelle organisiert. Hier durften nun die besten RuderInnen starten und zudem eine begrenzte Zahl an B- JuniorenInnen.

Auf Grund der sehr guten Leistungen beim Trainingswochenende in München wurden unsere Mädels Leonie Goller und Nora Dormeyer, zusammen mit den Partnerinnen aus Mannheim und Heidelberg vom Landesruderverband gemeinsam mit Trainer Stefan Dormeyer auf die lange Reise nach Hamburg geschickt. Hauptaugenmerk war, wie sich der neu gebildete Vierer ohne bundesdeutsch schlagen wird. Zudem nutzten Leonie und Nora auch die Möglichkeit, sich im Zweier ohne Stf. zu messen.

Gemeldet hatten vier weitere Vierer und sechs Zweier, somit waren jeweils zwei Rennen pro Tag zu rudern. Los ging es am Samstagmittag. Die Temperaturen waren für Norddeutschland ungewöhnlich hoch (30C°) und forderten eine gute Kondition den Athleteninnen ab. Beherzt gingen unsere beiden Häflerinnen das Rennen an und brachten die Bugspitze des „Kurt-Uwe“ Zweier vom Start weg in Führung. Technisch souverän wurde die Führung über die Strecke ausgebaut. Sieg für die jungen Frauen aus der Zeppelinstadt mit zwei Bootslängen Vorsprung.

Nora & Leonie im blauen Riemenzweier „Kurt-Uwe“ vor dem Verfolgerfeld im JF 2- B

Nach einer kurzen Pause ging es in die Rennvorbereitung für den Vierer ohne. Die Anspannung der vier Mädels war deutlich zu spüren, lag hier doch das Augenmerk des Verbands. Ziel war es, „vom Start weg das Feld kontrollieren“, so die Trainer.   Leider ging diese Rechnung nicht auf, der Vierer aus Magdeburg hatte hier andere Ansichten und legte gleich mal einen 500m-Spurt hin und baute seine Führung auf eineinhalb Bootslängen aus. Im Ziel betrug der Rückstand zum Sieger dann zwei Bootslängen, zum Verfolgerfeld hatten die Baden-Württembergerinnen allerdings ebenfalls zwei Längen Vorsprung.

Am Sonntag ging es recht früh los für Leonie und Nora, der 2- wurde als erstes Rennen ausgefahren. Das Wetter war deutlich angenehmer, die Renntaktik war klar kommuniziert „mitfahren – mehr nicht, hier die Kräfte schonen für den Vierer“. Leonie und Nora gingen hier ähnlich wie am Vortag das Rennen an, kontrollierten das Feld vom Start weg und gewannen klar.

Wiederum vier Stunden Pause lagen zwischen den Rennen. „Mädels, essen und ausruhen“ war die Ansage des Trainers. In der abschließenden Rennbesprechung wurde das Rennen vom Vortag analysiert und beschlossen, die Magdeburgerinnen vom Start an nicht wegfahren zu lassen. Diese wurde von den vier Ruderinnen auch umgesetzt und so gelang es, die Bugspitze in Führung zu bringen. Diese wurde über die ersten 1000 Meter auch so gehalten. Im Schlussspurt überholten die Magdeburgerinnen allerdings trotz starker Gegenwehr der Renngemeinschaft mit den Häflerinnen und trotzten unserer Mannschaft noch eine halbe Bootslänge ab. Dennoch waren alle vier Ruderinnen hoch zufrieden mit dem Rennen, auch war der Abstand zu den Verfolgerfeld auf zehn Sekunden beeindruckend deutlich.

Knapp geschlagen, der LRV-BW Verbandsvierer mit Nora & Leonie sowie Antonia (Heidelberg) und Melina (Mannheim)

Hochmotiviert geht es nun in die letzte Vorbereitungsrunde für die Deutschen Jugendmeisterschaften in zwei Wochen.

Hallo, ich bin „Schlauchi“

das neue Begleitboot für die Ausbildung der Jüngsten – vor allem im Skiff.

Investition in Sicherheit und Qualität in der Jugendausbildung

Weil die jungen Ausbilder teilweise unter 18 Jahren alt sind, bin ich mit meinem 6-PS-Aussenborder patentfrei auf dem See zu fahren. Ohne Luft kann man mich gut im Bootshänger zu Trainingslagern transportieren.

Gekostet habe ich komplett mit Motor 5.800 €. Durch die hervorragende Förderung des Jugendsports durch die Stadtverwaltung und der Förderung durch den Württembergischen Landessportbund sowie dem Verkaufserlös des gebrauchten Motors meines längst entsorgten Vorgängers belaste ich die Eigenmittel des Vereins nur mit cirka € 600.

Alle die mich benützen haben versichert, sorgfältig mit mir umzugehen damit ich hoffentlich genauso alt werde wie meine Geschwister, das rote Kunststoffboot (34 Jahre) und das klassische Holzboot (bei Übernahme um 1970 bereits ein Oldtimer).

 // Veröffentlicht am  // Kategorie: Leistungssport  // Schlagwörter:  

Häflerinnen um Längen vorn

Bedingt durch Corona finden derzeit bundesweit die wichtigen Frühjahrsregatten nicht statt. Deshalb organisierten die Landesruderverbände aus Baden-Württemberg und Bayern gemeinsam auf der Olympiastrecke in München-Oberschleißheim ein Wettkampfwochenende für Junioren-B, dessen Ziel eine Optimierung der Mannschaften im Hinblick auf die Deutsche Jugendmeisterschaft Ende Juni ist. Vom RVF starteten Nora Dormeyer und Leonie Goller im Zweier ohne sowie Katharina Bauer im leichten Einer.

Im Folgenden die Rennberichterstattung, die auch die Daheimgebliebenen ein bisschen Regattaluft schnuppern lässt.

Olympia Regattastrecke von 1972 München

Samstag:

Am Vormittag wurden die Vorläufe in den Kleinbooten (1x/2er) ausgefahren. Für den Ruderverein am Start waren Leonie Goller und Nora Dormeyer im Zweier o. Steuerfrau. Beide hatten sich Anfang des Jahres für den Landeskader qualifiziert und konnten bereits die Langstrecke über 5,3 Km in Breisach in dieser Bootsklasse für sich entscheiden. Spannend nun, wie sich die beiden über die 1500m Strecke schlagen würden.

Sechs Boote hatten hier in diesem Rennen gemeldet. Vom Start weg kontrollierten Leonie und Nora das Feld und konnten sich nach 500m mit einer Länge vom Feld absetzten. Engste Verfolgerinnen waren die Ruderinnen aus Mannheim/Heidelberg und aus Karlsruhe.

Volles Feld im JFB 2- / Leonie & Nora im blauen Boot

Im weiteren Rennverlauf versuchten diese beiden Boote mit Zwischenspurts an das Häfler Boot heranzukommen, doch Leonie und Nora konterten und setzten noch einen drauf und bauten den Vorsprung ins Ziel auf zwei Bootslängen aus.

Basierend auf diesem Ergebnis wurden am Nachmittag dann die 4er Mannschaften gebildet, um mögliche Renngemeinschaften im Hinblick auf die DJM auszutesten.

Hier hat sich bestätigt, was zwei Wochen zuvor bei einem Trainingswochenende in Mannheim, als sich die vier 2er ohne Boote aus BW trainierten, schon angedeutet hatte. Das Boot wurde mit den Zweitplatzierten aus MA/HD und unseren Häfnerinnen gebildet. Entsprechend gespannt waren die Trainer, wie sich die Crew gehen die zwei weiteren Boote schlagen würden.

Nach einem eher verhaltenen Start lagen die jungen Athletinnen hinten, doch schon bald fanden die vier jungen Frauen zusammen und zogen mit druckvollen Schlägen

Renngemeinschaft Heidelberg/Mannheim/Friedrichshafen in der Mitte

An ihren Konkurrentinnen vorbei. Im Ziel bauten sie diesem Vorsprung dann auf zwei Bootslängen aus.

Entsprechend gute Stimmung war am Samstagnachmittag im Häfler Team, Trainer Stefan Dormeyer freute sich, dass das Wintertraining mir langen Technikeinheiten auf dem See und Kraft- Und Ausdauertraining unter den erschwerten Pandemiebedingungen aufgegangen ist.

Sonntag:

Nun stieß Katharina Bauer zum kleinen RVF-Team, um sich im Leichtgewichts-Einer der Juniorinnen-B zu messen. Für Katharina war es der erste Regattabesuch in diesem Jahr. Da Katharina am Samstag verhindert war, wurde sie am Sonntag in das B-Finale gesetzt. Nach einem verhaltenen Start lag die Häflerin erst einmal an vierter Stelle.  Doch auch Katharina zeigte, was in ihr steckt und mit ruhigen druckvollen Ruderschlägen kam sie wieder an die Spitze heran und übernahm die Führung. Mit sieben Sekunden Vorsprung überruderte sie die Ziellinie.

Katharina am Start, ebenfalls im blauen Boot

Leonie und Nora wiederholten im Anschluss ihre tolle Leistung vom Vortag im Zweier ohne Stf., sie setzten sich gleich zu Beginn vom Feld ab und konnten den Vorsprung auf zwei Bootslängen ausbauen.

Finale A JFB 2-

Das letzte Rennen der Häfler Crew wurde am Nachmittag wieder zusammen mit HD/MA im 4- ausgefahren. Wie schon am Vortag brauchte der Vierer einige Meter, bevor das Boot richtig in Fahrt kam. Die Mannschaft aus Bayern wollte allerdings nicht so schnell aufgeben und es entwickelte sich über 1000 Meter ein packendes Bord- an Bord-Rennen. Der Atem die baden-württembergischen Renngemeinschaft war allerdings um einiges länger, das Boot mit den Häflerinnen an Bord konnte sich auf den letzten 500 Meter um zwei Bootslängen absetzen und somit überlegen die Ziellinie überqueren.

Lang und druckvoll als Erste ins Ziel

Endlich startet die neue Saison! Die Langstreckenregatta in Breisach über 5300 Meter am vergangenen Samstag, zugleich Kaderüberprüfung des Landesruderverbands, war der Auftakt für Leonie Goller und Nora Dormeyer im Zweier ohne Steuerfrau der Juniorinnen B. Für beide war es der erste Start in dieser schwierigen Bootsklasse.

Mit ihrer bis dato erbrachte Leistung auf den Ruderergometern lagen beide Athletinnen im Land ganz vorne und so hoffte man, dass diese Leistung nun auch auf das Wasser übertragen werden konnte.

Leider hatte nur ein weiteres Boot aus Karlsruhe in dieser Disziplin gemeldet, dennoch waren diese Gegnerinnen, die ebenfalls eine sehr starke Leistung auf den Ergometern brachten, nicht zu unterschätzen.

Die Wetterbedingen waren nicht optimal, starker seitlicher Schiebewind machte allen zu schaffen.

Die beiden Häflerinnen hatten das Problem, das Boot beim fliegenden Start in der optimalen Position zu halten. So kam es, dass man noch kurz vor dem Start in die Startboje trieb.

Dennoch starteten Leonie und Nora mit schnellen Schlägen und brachten ihr Boot zum Laufen. Die mit Trainer Stefan Dormeyer besprochene Renntaktik: Das Boot bei einer Schlagzahl von 28-30 auf den Streckenschlag bringen um mit langen, druckvollen Schlägen diese Langstrecke zu bewältigen.

Beiden gelang es, dies über die gesamte Strecke umzusetzen und so konnte sich das Häfler Boot im Ziel mit knapp 10 Sekunden Vorsprung gegen die Karlsruherinnen durchsetzen. Ein toller Saisonstart für die beiden, die somit auch bewiesen haben, dass sie nicht nur an Land eine Topleistung bringen, sondern auch auf dem Wasser.

Leonie und Nora gewannen die Langstrecke im Zweier ohne Steuerfrau der Juniorinnen B
 // Veröffentlicht am  // Kategorie: Leistungssport  // Schlagwörter:  

Nora Dormeyer in Landeskader berufen

Nachdem Leonie Goller schon ihren festen Platz im Landekader hat, wurde nun auch Nora Dormeyer auf Grund ihrer hervorragenden Ergometer-Leistungen von Landestrainer Ralf Kockel in den D-Kader berufen.

Ein toller Start in die neue Saison. Auftakt ist am nächsten Wochenende die Langstreckenregatta auf dem Rhein in Breisach.  Dort gehen die beiden jungen Häfler Athletinnen im Zweier ohne Steuerfrau ins Rennen.

Gemeinsam ein Ziel vor Augen: Nora (Bug) und Leonie (Schlag)
 // Veröffentlicht am  // Kategorie: Leistungssport  // Schlagwörter:  

Virtueller Ergometer-Cup in Mannheim – Highlight im Winterttraining der Rennruderinnen

Friedrichshafen – Die drei Juniorinnen B des Rudervereins Friedrichshafen zeigten eine starke Leistung beim Mannheimer Ergo-Cup, der pandemiebedingt online stattfand. Gleich im ersten Rennen ruderten Leonie Goller und Nora Dormeyer, gemeldet hatten 27 Rennruderinnen aus dem süddeutschen Raum. Motiviert starteten sie in dieses ungewohnte Rennen, dass auf dem Ruderergometer im heimischen Bootshaus, unter Einhaltung der Corona-Regelungen, stattfand.

Beide haben über den Winter viel Zeit im Training verbracht und waren jetzt gespannt auf das bevorstehende virtuelle Rennen über 1500 Meter. Die Renntaktik wurde zusammen mit Trainer Stefan Dormeyer festgelegt: Die ersten 500 m sollten schnell, aber nicht zu explosiv gefahren werden, damit zum Schluss die Kräfte noch vorhanden sind, um einen Endspurt mit Druck zu fahren. Was beiden gelang – sie konnten sich deutlich gegenüber dem letzten Messen steigern. Leonie Goller siegte im Feld der 15/16jährigen mit deutlichem Vorsprung und einer persönlichen Bestzeit von 5:29,9 Minuten. Nora Dormeyer kam als vierte über die virtuelle Ziellinie, ebenfalls mit persönlicher Bestzeit.

Leichtgewichtsruderin Katharina Bauer wurde mit einer Schlagzahlvorgabe von 30 Ruderzügen pro Minute und einer durchschnittlichen Zeit von 02:02 Min je 500m von Trainer Dormeyer auf die Strecke geschickt. Die ersten 1000 Meter zeigten, dass Bauer dieser Leistung standhielt und somit ging es auf den letzten 500 Metern sogar noch etwas schneller. 06:05,8 Min war das respektable Endergebnis, Platz 7 von 17.

Raus aus dem Kraftraum, rein in die Natur: Das Langstrecke-Rennen im Kleinboot auf dem Rhein beim Landesleistungszentrum Breisach steht als nächstes für die drei Athletinnen an. Hier möchten sie sich weiter beweisen, um starke Partnerinnen für eine Renngemeinschaft im Großboot zu finden.

v.l.n.r.: Nora Dormeyer; Katharina Bauer und Leonie Goller

Landesrudertag Baden-Württemberg 2021

Bernhard Strauch wiedergewählt.

Beim Rudertag des Landesruderverbandes Baden-Württemberg e.V. wurde Bernhard Strauch erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden Finanzen gewählt. Er bekleidet das Amt seit nunmehr 4 Jahren. Infolge von Corona wurde die Mitgliederversammlung als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt. Der Vorstand war vor Ort im Haus des Sports in Stuttgart anwesend und 32 der 39 Rudervereine im Ländle waren per Video zugeschaltet.

Wichtigste Punkte der Tagesordnung waren neben den Tätigkeitsberichten der Vorstandsmitglieder die Verabschiedung einer neuen Satzung sowie die Neuwahl des Vorstandes.

In den sechsköpfigen Vorstand wurden jeweils einstimmig gewählt:

Vorsitzende Heike Breitenbücher (Marbach), Finanzen Bernhard Strauch (Friedrichshafen), Leistungssport Christian Knab (Mannheim), Breitensport Wolfdietrich Jacobs (Karlsruhe), Verwaltung Michael Schatzinger (Tübingen) und Lehrgangswesen Dr. Wolfgang Fritsch (Radolfzell)

Bildunterzeile:
Von oben links: Michael Schatzinger, Stefan Weißling (Ruderjugend)
Wolfgang Fritsch, Bernhard Strauch, Wolfdietrich Jacobs, Christian Knab,
Bernd Kuhn (Ehrenvorsitzender) und Heike Breitenbücher.
 // Veröffentlicht am  // Kategorie: Verein  // Schlagwörter: