Einen weiteren Erfolg hat Anna de Bruijn für den Ruderverein Friedrichshafen eingefahren: Bei der Regatta in Greifensee/Schweiz am Wochenende landete die B-Junioren im Doppelvierer in Renngemeinschaft mit Radolfzell auf Platz eins. Gemeinsam mit Lena Schoch, Maike Mitgau und Sophia Bauer von Undine Radolfzell gelang Anna ein „sehr gutes Rennen“, wie sie sagt. „Technisch hätte es allerdings besser sein können.“ Auch die anderen Häfler Rennruderer können mit ihren Ergebnissen zufrieden sein: Moritz Ludescher, der von Bernd Kuhn vom Überlinger Ruderclub Bodan trainiert wird, wurde im Doppelzweier am Samstag Zweiter, am Sonntag Vierter.
Leonie Heimpel, betreut von Thomas Weiler vom RVF, schaffte im Einer am Sonntag Platz zwei und freute sich über das gute Ergebnis: „Das war besser als erwartet“, sagte sie. Zusammen mit Anna de Bruijn startete Leonie auch im Doppelzweier, die beiden wurden am Samstag Vierte. „Das war unser technisch bestes Rennen bisher“, lautete ihre Einschätzung. Ebenfalls im Doppelzweier gingen Lena Wypyrscyk mit Rebecca Grün an den Start. Am Samstag landeten sie auf Platz sechs, am Sonntag reichte es im B-Finale für Rang drei. Im Einer konnte Lena Wypyrscyk das Rennen leider nicht beenden: Sie verlor zwischenzeitlich den Überblick und hörte 50 Meter vor dem Ziel auf. Das Rennen wurde entsprechend auch nicht gewertet.
Bei der Kurzstreckenregatta in Ulm am letzten Juniwochenende gehen die Häfler Rennruderer wieder an den Start. Ende Juli stehen dann die Landesmeisterschaften in Breisach auf dem Programm.
Drei Athleten des Rudervereins Friedrichshafen (RVF) sind am Wochenende bei verschiedenen Regatten an den Start gegangen. Moritz Ludescher startete in Cham (Schweiz), sein Bruder Andreas Ludescher sowie Kristof Botka in Köln.
Moritz Ludescher startete im Doppelzweier Emanuel Endres aus Überlingen: Am ersten Renntag belegten die beiden Platz zwei, am zweiten Tag ebenfalls den zweiten Rang. Damit landeten die beiden am Ende auf Platz acht von insgesamt 52 Booten. Zusammen mit Ruderern aus Überlingen, Konstanz und Radolfzell startete der Jüngere der beiden Ludescher-Brüder auch im Doppelvierer und belegte mit seinen Mitstreitern am Samstag Platz drei. Am Sonntag ließ die Renngemeinschaft vom Bodensee die Konkurrenz hinter sich und schaffte es auf den ersten Platz. Die Vier haben erst drei gemeinsame Trainings absolviert. Im Großen und Ganzen ist der 15-Jährige mit der Leistung am Rennwochenende zufrieden, will seine Leistung aber weiter steigern. Moritz Ludescher wird derzeit von Bernd Kuhn, Trainer beim Überlinger RC Bodan, betreut. Der RVF ist auf der Suche nach einem neuen hauptamtlichen Trainer.
Andreas Ludescher, zurzeit unter den Fittichen von Klaus Weber aus Radolfzell, absolvierte bei der Regatta in Köln sein erstes Rennen im Doppelzweier – mit passablem Ergebnis. Mit dem Radolfzeller Ruderer Lenz Kiefer landete der 16-Jährige am Samstag auf Platz drei, am Sonntag schafften bei beiden es auf Platz sechs im zweiten Gesetzen Lauf von fünf. „Fürs erste Doppelzweierrennen lief es gut, obwohl nur ein Platz im Mittelfeld heraus kam“, sagt Andreas Ludescher. Mit dem Südteam mit Ruderern aus den vier südlichen Bundesländern startete er auch im Achter. Das Ergebnis war ein dritter Platz am Samstag. Dabei lief es im ersten Teil des Rennens besser: Bis etwa zur 1000-Meter-Marke lag das Südteam vorn. Einige Ruderer aus dem Boot waren allerdings nur eine Stunde zuvor ein anderes Rennen gefahren. Der Achter verlor bis zum Schluss noch zwei Sekunden. Das Achter-Rennen am Sonntag wurde abgesagt, da zu wenig Boote gemeldet waren. Das erklärte Ziel von Andreas Ludescher für die Regatta in Sarnen in zwei Wochen: „Endlich mal gewinnen!“
Kristof Botka, Dritter im Bunde der Häfler Rennruderer, war ebenfalls bei der Kölner Regatta am Start. Trainiert wird Botka von Theo Bauner. An Samstag landete er im Junior-Leichtgewichts-Doppelzweier auf Platz drei von vier Booten, im Junior-Leichtgewichts-Einer wurde er ebenfalls Dritter. Am Sonntag reichte es im Junior-Leichtgewichts-Doppelzweier – gesetzt nach den Ergebnissen vom Samstag – sogar für Platz eins im zweiten Lauf. Im Junior-Leichtgewichts-Zweier ohne Steuermann wurde der 16-jährige Botka mit Abstand Sechster. „Im Doppelzweier war der Sieg am Sonntag schon wichtig, aber da wir am Samstag nicht so gut waren, war es nur ein Sieg im B-Finale“, lautet die Bilanz des Rennruderers. Auch Trainer Bauner sähe seinen Schützling lieber weiter vorne im A-Finale. Botkas nächste Regatta wird voraussichtlich die Internationale Junioren-Regatta Hamburg am ersten Juniwochenende.
Sechs Siege, fünf zweite Plätze, drei dritte Plätze – diese Bilanz der Herbstregatta Nürtingen am Wochenende kann sich wirklich sehen lassen. Die jungen Sportler des Rudervereins Friedrichshafen (RVF) gingen allesamt in der höchsten Leistungsklasse I an den Start. Kristof Botka holte in der Altersklasse Junioren A vier Siege nach Friedrichshafen. Im Leichtgewichts-Einer landete er sowohl am ersten als auch am zweiten Regattatag auf Platz eins, ebenso im Leichtgewichts-Zweier mit Philipp Bruttel (Radolfzell) – auch an beiden Tagen.
Lena Wypyrsczyk holte sich zwei erste Plätze in der Altersklasse bis 14 Jahre: Im Leichtgewichts-Einer und im Einer ließ sie die Konkurrenz in zwei Rennen an den beiden Regattatagen hinter sich. Zweite Plätze holten jeweils Anna De Bruijn und Rebecca Grün in der Alterklasse 14 Jahre im Einer. Der Mädchen-Vierer mit Steuermann landete in der Alterklasse 13/14 Jahre ebenfalls auf Platz zwei – auch das an beiden Renntagen. Hier saßen Lena Wypyrsczyk, Rebecca Grün, Anna De Brujn und Leonie Heimpel im Boot – mit Moritz Ludescher als Steuermann. Die Reihe der zweiten Plätze schlossen Anna De Bruijn und Leonie Heimpel im Zweier der Alterklasse 13/14 Jahre ab. Moritz Ludescher wurde in seinen Rennen nur der knapp auf die Plätze verwiesen, er schloss mit einem vierten und einem dritten Platz im Einer 14 Jahre ab. Rebecca Grün holte im Einer 14 Jahre einen weiteren dritten Rang.
Nicht am Start waren die Leistungsträger im Zweier Ohne – Alexander Vorndran und Andreas Ludescher – sowie Betül Cifci. Andreas Ludescher war beim Sichtungslehrgang des Landesruderverbandes in Breisach eingeladen, um sich für das Landeskader bzw. das Südteam zu empfehlen. Ludescher hat die erste Hürde genommen und wird nun in das Südteam-Sichtungtstrainingslager nach München eingeladen.
Vorndran / Ludescher (blaue Trikots) im Landesruderverband-Achter in Villach
Die jungen Athleten des RVF haben erneut beachtliche Erfolge eingefahren: Bei der Herbstregatta in Bad Waldsee und bei der internationalen Regatta in Villach in Österreich belegten die Ruderer vordere Plätze.
Anna de Brujin legte in Bad Waldsee gleich viermal am Siegersteg an: zweimal im Skiff Mädchen 14 Jahre Leistungsklasse III und zweimal im Doppelzweier 14 Jahre LK III. Im Skiff 14 Jahre Leichtgewicht I tat es ihr Landesmeisterin Lena Wypyrsczyk gleich. Am zweiten Renntag wurde sie durch eine kleine taktische Unachtsamkeit um nur wenige Zentimeter Zweite, Rebecca Grün landete im selben Lauf auf Platz vier. Im Doppelzweier 14 Jahre Leichtgewicht I belegte sie mit Partnerin Rebecca Grün zweimal einen drittem Rang.
Moritz Ludescher wurde am ersten Regattatag Dritter und am zweiten Tag Zweiter im Jungen-Skiff 14 Jahre.
Vielversprechend begann die Regatta in Bad Waldsee auch für Alexander Vorndran und Andreas Ludescher, die in der Juniorenklasse starten. Am ersten Tag schlugen sie ein Boot der Stuttgarter RG, das bei der deutschen Meisterschaft Dritter geworden war – und wurden mit 46/100 Rückstand Zweite. Am zweiten Tag aber drehten die Stuttgarter den Spieß um und verwiesen Vorndran/Ludescher auf den dritten Rang. Die ersten drei Boote lagen extrem dicht beieinander. Im Doppelzweier erreichten Vorndran/Ludescher ebenfalls Platz drei.
Betül Cifci erreichte zuerst einen ganz knappen zweiten Rang mit Ihrer Waldseer Partnerin im Junironnen-B-Doppelzweier Leichtgewicht und dann einen guten dritten Platz im Skiff.
Kristof Botka kam im Junior-A-Skiff Leichtgewicht am ersten Regattatag auf Rang vier, schlug seine Gegner jedoch am zweiten Tag. Zudem siegte er auch zweimal mit Partner Phillip Büttel aus Radolfzell im Junior-A-Doppelzweier Leichtgewicht und erreichte einen weiteren zweiten Rang im Junior-B-Schwergewichtsskiff. Einen weiteren dritten Rang erruderten Lea Arff und Elena Burkhard im Juniorinnen-Doppelzweier B III.
Eine tolle Leistung im Kleinboot zeigte Kristof Botka im Junior-B-Doppelzweier in Renngemeinschaft mit Radolfzell bei der internationalen Regatta im österreichischen Villach. Durch einen Vorlaufsieg qualifizierte sich das Duo fürs Finale, das sie als zeitbestes aller Boote deutlich und mit einer sehr guten Zeit von 5.11 Minuten gewannen.
Im Großboot traten Alexander Vorndran und Andreas Ludescher an – damit saßen erstmals wieder RVF-Ruderer in einem Landesruderverbands-Achter. Sie brachten mit Ihren Ruderkameraden als nominell unterlegenes zweites Landesruderverbands-Boot das Kunststück fertig, an beiden Tagen das erste Landesruderverbands-Boot zu schlagen. Am ersten Tag reichte es für einen Sieg, am zweiten Tag wurden Sie knapp Zweite mit minimalem Rückstand hinter Zagreb.
Eine ebenfalls starke Leistung zeigte Moritz Ludescher im Skiff 14 Jahre. Durch einen zweiten Platz im Vorlauf erreichte er das B-Finale, in dem er letztlich Dritter wurde bzw. Elfter von 35 am zweiten Tag gestarteten Booten im Gesamtklassement.
Die zehn besten Jugendlichen des RVF sind bei den Baden-Württembergischen Landesmeisterschaften auf dem gestauten Rhein bei Breisach angetreten. Bei den 13- und 14-Jährigen wurden Landesentscheide um den Titel Landessieger und bei den Älteren Landesmeisterschaften um den Landesmeistertitel ausgerudert.
Erfolgreichste Kinder-Ruderin des RVF und Landessiegerin im Skiff 14 Jahre Leichtgewicht wurde Lena Wypyrscyk. Sie distanzierte die Ruderin aus Eberbach im Vorlauf noch knapp, im Finale jedoch sehr deutlich mit vier Sekunden. Ihre Doppelzweier-Kameradin Rebecca Grün schaffte es mit einem zweiten Vorlaufrang ebenfalls ins Finale im Skiff, das sie auf Platz sechs beendete. Rebecca Grün und Lena Wypyrscyk qualifizierten sich zudem mit einem Vorlaufsieg im Mädchen-Zweier 13/14 Jahre Leichtgewicht für das Finale – hier wurden sie fünfte.
Im Mädchen-Schwergewichtsskiff 14 Jahre konnte sich Anna de Bruijn in ihrem ersten Skiff-Rennen überhaupt den zweiten Platz sichern und wurde damit Vizelandessiegerin. Im Finale Mädchen-Zweier 13/14 Schwergewicht schaffte sie zusammen mit Leonie Heimpel wie ihre leichten Clubkameradinnen Platz fünf.
Erfolgreichster RVF-Junior und Vizelandesmeister wurde Kristof Botka im Skiff 15/16 Jahre Leichtgewicht. Er qualifizierte sich im hart umkämpften 18-Boote-Feld für das Finale, in dem er nur seinem Vierer-Kameraden aus Ulm den Vortritt lassen musste. Ebenfalls an den Siegersteg mit Bronze durften die Schwergewichte im Junior-Zweier 15/16 Jahre ohne Steuermann, Alexander Vorndran und Andreas Ludescher.
Betül Cifci kam als Vorlaufzweite ins Finale, das sie mit einem sechsten Rang als zweitschnellste des unteren Jahrgangs abschloss. Einzig der Juniorinnen-Doppelzweier 15/16 Jahre Schwergewicht mit Lea Arff und Betül Cifci schaffte nicht den Einzug ins Finale.
Fast die gesamte RVF-Crew hatte bei der Landesmeisterschaft mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen. Der Start von Moritz Ludescher, der derzeit in hervorragender Form ist, wurde dadurch verhindert.
Moritz Ludescher hat einen großen Erfolg für den Ruderverein Friedrichshafen (RVF) erzielt. Beim Bundesentscheid auf der Olympiaregattastrecke Oberschleißheim wurde er Dritter im Skiff 14 Jahre Leichtgewicht. Als derzeit schnellster Baden-Württemberger in seiner Klasse hatte er sich als Sieger der Regatten Mannheim und Heidelberg für den Bundesentscheid qualifiziert, der als deutsche Meisterschaft der bis 14-Jährigen gilt.
Die Konkurrenz war mit 25 gemeldeten Booten aller Bundesländer groß. Ludescher qualifizierte sich knapp trotz Magenverstimmung als Sechster über die 3000-Meter-Langstrecke für das Finale der besten Sechs über die 1000-Meter-Distanz. Schon aufgrund der Saisonergebnisse war für Moritz Ludescher und RVF-Cheftrainer Hansjörg Meier klar, dass es beim Bundesentscheid um mehr geht als nur um den Finaleinzug. Sehr konzentriert und offensiv ging Ludescher das Finale an und übernahm von Anfang an die Führung. Auf den letzten 300 Metern musste er die beiden Boote aus Berlin und Sachsen vorbeiziehen lassen, sicherte sich aber den dritten Rang.
Trainer Meier ist vom Potenzial Moritz Ludeschers überzeugt und wird ihn in drei Wochen bei den baden-württembergischen Landesmeisterschaften im Schwergewicht starten lassen.
Einen ebenfalls tollen Erfolg fuhren Meiers Schützlinge Lena Wypyrsczyk und Rebecca Grün als Achte von 15 im Doppelzweier Jahrgang 97/98 Leichtgewicht auf der Langstrecke mit der B-Finalqualifikation bzw. dem zehnten Schlussrang bei der Bundesregatta ein. Im Schwergewichtsdoppelzweier 97/98 blieben Leonie Heimpel und Anna de Bruijn immerhin schnellstes baden-württembergisches Boot.
Deutsche Meisterschaft U17
Dreimal Finaleinzug und RVF-Ruderer Kristof Botka auf dem Treppchen: So lauteten die hohen Zielsetzungen der Häfler für die deutsche Meisterschaften U17 auf den Beetzsee in Brandenburg. Doch schon nach den Vorläufen wurde den Häflern klar, dass es hier bei widrigen Bedingungen durch abwechselnden Schiebe- und Gegenwind die Wahl der richtigen Hebelverhältnisse zum Zufallsergebnis wurde. So mussten alle Häfler Junioren in die Hoffnungsläufe.
Am besten meisterte die Situation der Leichtgewichts-Junioren-Doppelvierer 15/16 Jahre mit dem Häfler Kristof Botka in Renngemeinschaft mit Ruderern aus Ulm und Radolfzell. Betreut wird der Vierer von Theo Bauner und Klaus Weber (Radolfzell). Aufgrund der Vorergebnisse durften sich die Ruderer berechtigte Medaillenhoffnungen machen. Sie gewannen den Hoffnungslauf deutlich und sicherten sich den Halbfinaleinzug. Ein ganz knapper vierter Rang im Halbfinale bedeutete leider nur das B-Finale, das die Ruderer äußerst knapp als Zweite abschlossen. Am Ende landete das Boot auf dem achten Gesamtrang.
Die von Hansjörg Meier betreuten Häfler B-Junioren konnten aufgrund anderer Voraussetzungen zufriedener sein. Im Junioren-Zweier ohne Steuermann war die Leistungsdichte ebenfalls sehr hoch. Von den 16 Booten, die in den Vorläufen antraten, waren zehn innerhalb weniger Sekunden beisammen – darunter auch Alexander Vorndran und Andreas Ludescher. Im entscheidenden Hoffnungslauf bis zur 1000-Meter-Marke waren sie vorne dabei. Letztlich fehlten im Ziel keine zwei Sekunden für den Einzug ins Halbfinale. Für Vondran und Ludescher, die erst seit sechs Monaten trainieren, ein toller Erfolg.
Ebenfalls am Start war Landesmeisterin Betül Cifci im Leichtgewichts-Skiff der 15/16-jährigen Juniorinnen. Cifci war erst im Frühjahr am Knie operiert worden und musste mehrere Hexenschüsse verkraften. Nach Physiotherapie und weitreichender Technikumstellung kann sie inzwischen wieder schmerzfrei rudern. Insofern war die Teilnahme der größte Erfolg für die junge Athletin.
Lea Arff siegt in Sarnen bei den B-Juniorinnen Bild: RVF
Die Rennruderer des Rudervereins Friedrichshafen (RVF) haben erneut ihre starke Form unter Beweis gestellt. Eine sichere Bank bei der Regatta in Sarnen war erneut Leichtgewichtsruderer Kristof Botka in Renngemeinschaft mit Ruderern aus Ulm und Radolfzell. Botka wird beim RVF von Theo Bauner betreut. Sowohl in der gelosten Serie am Samstag als auch im gesetzten Lauf am Sonntag – hier mit Bestzeit – legte die Renngemeinschaft im Doppelvierer der 15/16-jährigen Junioren B am Siegersteg an.
Auch die noch junge Mannschaft von Cheftrainer Hansjörg Meier zeigte ihr Können gleich mehrfach. B-Juniorin Lea Arff steigerte sich im Verlauf der Saison kontinuierlich und wurde dafür jetzt belohnt: In der zweiten gesetzten Sonntagsserie fuhr sie ihren ersten Sieg überhaupt ein. Lena Wypyrsczyk und Rebecca Grün entschieden die gesetzte Sonntagsserie im Doppelzweier 13/14 Jahre ebenfalls für sich, Anna de Bruijn und Leonie Heimpel landeten im selben Lauf auf Platz fünf bei acht Booten. Wypyrsczyk und Grün siegten bereits an Christi Himmelfahrt zwei Tage zuvor in einem spannenden verbandsinternen Stechen über 3000 Meter in Lauffen am Neckar als Herausforderer des Lauffener Doppelzweiers. Beide vertreten nun den RVF zusammen mit Heimpel, de Bruijn und Moritz Ludescher beim Kinderbundesentscheid in München – der deutschen Meisterschaft der 13/14-Jährigen für das Länderteam Baden-Württemberg.
Grün verschenkte in Sarnen zudem einen weiteren Sieg im Sonntagslauf im Skiff durch mehrere Bojenkollisionen und wurde letztlich dritte. Eine derlei breit aufgestellte und starke Kindermannschaft hat es im RVF seit vielen Jahren nicht mehr gegeben.
Die ebenfalls von Meier trainierte noch amtierende Landesmeisterin Betül Cifci startete nach einer verletzungsbedingten Wettkampfpause ebenfalls im Skiff bei den 15/16-jährigen Juniorinnen. Die Samstagsserie konnte sie zumindest zu Ende fahren – wenn auch noch mit stark reduziertem Krafteinsatz und ruhigen Schlagzahlen. Cefci landete schließlich auf Platz fünf bei acht Starterinnen. Cifci (Skiff Leichtgewicht) bereitet sich mit Botka (Doppelvierer Leichtgewicht), Ludescher und Vorndran (Zweier ohne Steuermann) auf die deutsche Jugendmeisterschaft der 15/16-Jährigen in Brandenburg vor.
Bei zwei Regatten gleichzeitig ist der Rennrudernachwuchs des Rudervereins Friedrichshafen (RVF) am Wochenende gestartet. 14 Sportler waren in Köln bzw. Heidelberg am am Start. Kristof Botka reiste nach Köln zur internationalen DRV-Juniorenregatta, um sich mit den bundesweit Besten seiner Altersklasse im Leichtgewichtsskiff der 15- und 16-Jährigen als Test vor der deutschen Jugendmeisterschaft zu messen. Die Konkurrenz war enorm. Botka wurde in der zweiten von acht Abteilungen Zweiter und qualifizierte sich damit für den zweiten gesetzten Lauf am Sonntag, den er mit dem dritten Rang (Gesamtrang 8) abschloss. Zusätzlich ging Botka im Leichtgewichts-Vierer mit Steuermann in Renngemeinschaft mit Ulm und Radolfzell an den Start. Über einen dritten Rang am Samstag kam das Boot in den zweiten gesetzten Lauf am Sonntag, den die Renngemeinschaft mit Botka für sich entscheiden konnte.
Noch erfolgreicher war Moritz Ludescher in Heidelberg: Er qualifizierte sich souverän mit einem Sieg am Samstag für den gesetzten Sonntagslauf, den er ebenfalls souverän gewann und sich damit als schnellster Baden-Württemberger für den Kinderbundesentscheid im Jungen-Skiff 14 Jahre Leichtgewicht qualifizierte. Ebenfalls für die ersten gesetzten Sonntagsläufe qualifizierten sich Anna de Bruijn und Leonie Heimpel im schweren Mädchen-Doppelzweier 13/14 Jahre sowie Rebecca Grün und Lena Wypyrsczyk im leichten Doppelzweier. Alle fünf Kinderruderer wurden aufgrund ihrer guten Leistungen für das baden-württembergische Team für den Kinderbundesentscheid nominiert, bei dem nur die beiden schnellsten baden-württembergischen Boote mit dürfen. Rebecca Grün errang zudem einen zweiten Rang im Skiff der Mädchen 14 Jahre Leichtgewicht.
Achtungserfolge gab es für den Schulvierer der St.-Elisabeth-Schülerinnen mit Lea Arff, Teresa Brandau Lopez, Valerie Marwaha, Elena Burkhart und Natali Vaupel. Sie mussten sich technisch gegenüber der Rennruderkonkurrenz mit einem zweiten Rang am Samstag (Schlagfrau Vaupel) bei den Juniorinnen A und einem vierten Platz am Sonntag bei den Juniorinnen B (Schlagfrau Arff) nicht verstecken. Der Schulvierer bereitet sich derzeit für den Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ vor. Die beiden Schlagfrauen starteten wie Victor Arnhold zudem im Skiff und versuchen dort Anschluss zu gewinnen.
Gegen namhafte deutsche und internationale Konkurrenz sind die Sportler des Rudervereins Friedrichshafen (RVF) bei der Juniorenregatta des Deutschen Ruderverbands (DRV) in München angetreten. Neben zahlreichen Nationalteams der deutschen Nachbarstaaten waren auch Ruderer aus Irland, Aserbaidschan und Brasilien am Start.Für die deutschen Ruderer ist die Regatta in München eine Standortbestimmung vor der deutschen Jugendmeisterschaft.
Über die Samstagsergebnisse wurden die Sonntagsläufe gesetzt. Über die 1500 Meter auf der Olympiaregattastrecke Oberschleißheim überzeugte RVF-Ruderer Kristof Botka: Er siegte klar im Skiff bei den 15- und 16-Jährigen und qualifizierte sich für den gesetzten Sonntagslauf, den er mit einem hervorragenden dritten Gesamtrang hinter Erlangen (1.) und Mainz (2.) abschloss. Beinahe hätte es auch die 14-jährige Betül Cifci im Skiff der 15- und 16-jährigen leichten Juniorinnen die Konkurrenz hinter sich gelassen. Mit der schnellsten Durchgangszeit aller Läufe über 500 Meter baute sie ihre Führung bis kurz vor die 1000-Meter-Marke kontinuierlich aus. Aufgrund eines plötzlichen Hexenschusses musste Cifci jedoch das Rennen abbrechen und auf den Sonntagsstart verzichten.
Lea Arff konnte im jüngeren Jahrgang am Sonntag in der vierten Serie einen guten dritten Rang im schweren Skiff der 15- und 16-jährigen Juniorinnen erkämpfen – eine respektable Leistung bei ihrem ersten 1500-Meter-Wettkampf ist. Ein Achtungserfolg ist auch der sechste Rang im Junior-Männer-2-Schwergewicht für die ebenfalls noch unerfahrene Häfler Crew Andreas Ludescher und Alexander Vorndran, die mit starkem Gegenwind zu kämpfen hatte. Das sehr starke spanische Nationalteam verwies einen Wiener, zwei Münchner und einen Zweier aus Lugano auf die Plätze.
Kristof Botka wird bei der internationalen DRV-Regatta in Köln starten, die restliche Crew zusammen mit den Kinderruderern in Heidelberg. Letztere versuchen sich dort für den Kinderbundesentscheid zu qualifizieren.
Gute Ergebnisse hat die Jugend des Rudervereins Friedrichshafen (RVF) bei der Früh-Regatta in Mannheim eingefahren. Zwei Siege und viele zweite Plätze holte die Nachwuchscrew. Moritz Ludescher präsentierte sich als stärkster Kinderruderer im Skiff der 14-jährigen Leichtgewichte in der höchsten Leistungsklasse I. Über die 3000-Meter-Langstrecke distanzierte er am Samstag die Konkurrenz deutlich um gut 30 Sekunden. Am Sonntag war er über die 1000-Meter-Distanz ebenfalls stärkster Athlet und gewann. Schon ab der 500-Meter-Marke setzte er sich mit guter Rhythmusarbeit von der Konkurrenz ab. Ludescher sammelte damit auch die begehrten Punkte für die Qualifikation zum Kinderbundesentscheid – der deutschen Meisterschaft der Kinderruderer. Auch die weiteren RVF-Kinderruderer heimsten diese Punkte ein: Anna de Bruijn und Leonie Heimpel mit einem dritten Rang im schweren Doppelzweier 13/14 Jahre und Rebecca Grün mit einem zweiten Platz im Leichtgewicht-Skiff 14 Jahre (beide Leistungsklasse I). Die jeweils schnellsten beiden baden-württembergischen Boote qualifizieren sich über die Starts bei den Regatten Mannheim und Heidelberg über ein Punktesystem für das baden-württembergische Team. Der Bundesentscheid findet dieses Jahr in München statt.
Weitere Top-Platzierungen in der höchsten Leistungsklasse I bei den 15- und 16-Jährigen erruderten die RVF-Sportler Betül Cifci und Kristof Botka. Beide wurden zweimal Zweite im Leichtgewicht-Skiff in jeweils großen Starterfeldern und auch zweite im Zeitvergleich mit den anderen Abteilungen – Botka bei den Junioren, Cifci bei den Juniorinnen. Cifci war jeweils Schnellste im Jahrgang 1996. Ein weiteres erfreuliches Ergebnis erkämpften sich Andreas Ludescher und Alexander Vorndran mit einem zweiten Rang in der Leistungsklasse I/II im schweren Junioren-Zweier ohne Steuermann der 15- und 16-Jährigen, einer technisch sehr anspruchsvollen Bootsklasse. Am kommenden Wochenende startet der RVF-Nachwuchs in München bei der internationalen Junioren-Regatta des Deutschen Ruderverbands (DRV).